Beobachtetes Signal · 22. Okt. 2026 · Technical Release · Quelle: Digiday · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Neutral
Apple-Sperren treiben Identity-Resolution auf die Server-Seite
Die jüngsten Beschränkungen von Apple gegen Identity-Resolution-Infrastruktur in der Browser-Engine WebKit zwingen Adtech-Anbieter zu Anpassungen. Das britische Unternehmen ID5 verlagert Teile seiner Identity-Funktionen auf die Server-Seite, um direkte Blockierungen durch den Browser zu umgehen. Publisher rücken zudem wieder stärker serverbasierte Modelle wie das Trusted Server Framework des IAB Tech Lab in den Fokus. Eine Studie von NJIT, Adalytics und Deepsee.io zeigt, dass im Mai 2025 83,76 Prozent der untersuchten Websites eine Extended ID (EID) übermittelten, wobei Bedenken bezüglich der Einwilligungskonformität bestehen. Diese Verlagerung löst das grundsätzliche Spannungsfeld mit Apples Haltung zum Cross-Site-Tracking jedoch nicht auf.
Dieser Artikel zeigt, wie Apples WebKit-Beschränkungen die Strategien zur Identitätsauflösung verändern und wichtige Identity-Infrastruktur auf die Server-Seite verlagern. Dies hat erhebliche Auswirkungen auf Adtech-Anbieter, Publisher und das gesamte programmatische Ökosystem, das sich an zunehmende Browser-Beschränkungen anpassen muss.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Die Browser-Engine WebKit von Apple blockiert Netzwerkzugriffe auf bestimmte Domains, die zur geräte- und websiteübergreifenden Erkennung von Nutzern genutzt werden.
- ID5 verlagert Teile seiner Identity-Infrastruktur auf die Server-Seite, um direkte Blockierungen durch Safari zu umgehen.
- Das Trusted Server Framework des IAB Tech Lab rückt als serverseitige Alternative wieder in den Fokus.
- Eine Studie zeigte, dass im Mai 2025 83,76 Prozent der untersuchten Websites mindestens eine Extended ID (EID) übermittelten.
- Die Studie beobachtete auch EID-Übertragungen auf EU-Websites ohne ausdrückliche Einwilligung der Nutzer.
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Ontologie & Marktkonzepte
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