Jim Cramer: Meta trotz anhaltender Klagerisiken nicht verkaufen
Jim Cramer und die Bank of America raten Anlegern, Meta Platforms nicht allein wegen wachsender Rechtsstreitigkeiten zu veräußern. Im Fokus steht der Vorwurf, süchtig machendes Verhalten bei Kindern gefördert zu haben. Die Bank of America bekräftigte ihre Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 810 US-Dollar und verwies auf die attraktive Bewertung sowie wachsende KI-Kompetenzen. Meta sieht sich in Oakland einem Bundesverfahren von 29 US-Bundesstaaten gegenüber, das zu milliardenschweren Schadenersatzzahlungen oder Produktauflagen führen könnte. Während einige Klagepunkte bereits abgewiesen wurden, warnen andere Analysten wie Mizuho vor Parallelen zu Tabakkonzernen und Strafen in zweistelliger Milliardenhöhe. Meta erzielt über 90 % seiner Umsätze durch Werbung und prüft parallel den Verkauf überschüssiger Cloud-Rechenkapazitäten, was Relevanz für das gesamte digitale Werbeökosystem besitzt.
- •Die Bank of America bestätigte die Kaufempfehlung für Meta mit einem Kursziel von 810 US-Dollar.
- •Meta ist mit einer Bundesklage von 29 Generalstaatsanwälten konfrontiert; ein wegweisendes Verfahren läuft in Oakland.
- •Die Meta-Aktie verzeichnete zum Veröffentlichungszeitpunkt im Jahr 2026 einen Rückgang von rund 26 % seit Jahresbeginn.
