Beobachtetes Signal · 5. Jan. 2023 · Workforce Reduction · Quelle: CMSWire · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Negativ
Salesforce streicht zehn Prozent der Belegschaft nach pandemiebedingter Überhinstellung
Salesforce-Co-CEO Marc Benioff hat im Januar 2023 den Abbau von zehn Prozent der Belegschaft, entsprechend rund 8.000 Mitarbeitern, angekündigt. Als Gründe nannte das Unternehmen eine zu aggressive Neueinstellung während der Pandemie sowie das eingetrübte makroökonomische Umfeld. Die Entlassungen, die in einem internen Schreiben erläutert wurden, gehen mit großzügigen Abfindungen für US-Mitarbeiter einher. Im Oktober 2022 beschäftigte Salesforce noch 79.824 Mitarbeiter. Dieser Schritt fügt sich in eine Welle von Personalabbauten bei Tech-Giganten wie Amazon, Meta, Adobe und Oracle ein. Aktivistische Investoren wie Starboard Value könnten ebenfalls Druck ausgeübt haben. Trotz eines soliden Q3-Umsatzes von 7,84 Milliarden US-Dollar war der Aktienkurs von Salesforce im Jahr 2022 stark unter Druck geraten, da Investoren zunehmend ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Wachstum und Profitabilität fordern.
Als führender MarTech- und CRM-Anbieter signalisiert dieser Stellenabbau breitere Markttrends bei Enterprise-Software-Budgets, stellt jedoch keine fundamentale Verschiebung im Bereich der reinen Advertising Technology dar.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Salesforce kündigte den Abbau von zehn Prozent der Belegschaft an, was etwa 8.000 Mitarbeitern entspricht.
- CEO Marc Benioff übernahm die Verantwortung für die übermäßige Personaleinstellung während der Pandemie.
- Zum Stand Oktober 2022 beschäftigte Salesforce weltweit 79.824 Mitarbeiter.
- Betroffene US-Mitarbeiter erhalten mindestens fünf Monate Gehalt, Krankenversicherung und Karriereunterstützung.
- Der Umsatz im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2023 lag bei 7,84 Milliarden US-Dollar, ein Anstieg von 14 Prozent im Jahresvergleich.
Verknüpfte Unternehmen
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“Twitter, Zillow, Peloton, Cisco and others followed suit....”
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Ontologie & Marktkonzepte
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AWNY & Jupiter Fest: Agentic Ads und Open Web im Fokus
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ICANN erhält 1.615 Anträge für neue Top-Level-Domains
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Mehrere Nutzer berichten, dass Amazons KI-Sprachassistent Alexa Plus spontan beginnt, die Silbe 'la' minutenlang zu wiederholen, was an unheimlichen Gesang erinnert. Das Problem tritt während oder nach Gesprächen auf; einige Nutzer haben Videos davon aufgenommen. Ein Nutzer behauptet, Alexa habe das Singen abgestritten und die Wiedergabe nicht hören können. Amazon hat den Bug eingeräumt und erklärt, dass er eine kleine Anzahl von Alexa-Plus-Nutzern betrifft und ein Fix in Arbeit ist. Als Übergangslösung werden ein Neustart oder ein Downgrade auf die klassische Alexa empfohlen.
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