Beobachtetes Signal · 3. Nov. 2026 · Partnership · Quelle: AdExchanger · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Neutral
OpenAI schließt Ad-Deals mit Magnite und PubMatic; Google-Suchbudgets werden geprüft
OpenAI erweitert sein Werbegeschäft für ChatGPT durch Partnerschaften mit den Supply-Side-Plattformen Magnite und PubMatic, um ungenutzte Werbeflächen zu füllen. Dies folgt dem Muster, Inventar zunächst für Dritte zu öffnen, bevor es möglicherweise abgeschottet wird, wie es bei YouTube, Facebook und Amazon zu beobachten war. Die Partnerschaften ergänzen bestehende Ad-Tech-Partner wie LiveRamp, Criteo, StackAdapt und Amazon Ads. Derweil werben Prädiktionsmärkte wie Polymarket und Novig trotz öffentlicher Skepsis mit Prominenten. Zudem verlagern Werbetreibende 10-30 % ihrer Google-Suchbudgets in andere Kanäle, da KI-Übersichten die Anzeigenleistung verringern und die CPCs steigen, nachdem Alphabet ein langsameres Suchwerbewachstum meldete. Publicis schloss die Übernahme von LiveRamp ab, und OpenX ernannte Robert Horler zum CEO.
OpenAIs Expansion in programmatische Ad-Partnerschaften mit großen SSPs signalisiert eine mögliche Verschiebung in der Ad-Tech-Landschaft, da ChatGPT zu einem neuen großen Medienkanal wird. Die Prüfung der Google-Suchanzeigenleistung aufgrund von KI-Übersichten könnte Budgetumverteilungen beschleunigen und den Markt beeinflussen.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Magnite und PubMatic haben Verträge mit OpenAI abgeschlossen, um ungenutzte ChatGPT-Werbeflächen zu füllen.
- OpenAIs Ad-Tech-Partner umfassen LiveRamp, Criteo, StackAdapt und Amazon Ads.
- Polymarket startete eine Promi-Werbekampagne mit LeBron James, Derek Jeter und anderen.
- Werbetreibende verlagern 10-30 % ihrer Google-Suchbudgets in andere Kanäle wegen KI-Übersichten.
- Publicis hat die Übernahme von LiveRamp abgeschlossen.
- OpenX hat Robert Horler zum CEO ernannt.
Verknüpfte Unternehmen
12 verknüpfte Unternehmen“OpenAI erweitert sein Werbegeschäft für ChatGPT durch Partnerschaften mit Magnite und PubMatic.”
“Magnite hat Verträge mit OpenAI abgeschlossen, um ungenutzte ChatGPT-Werbeflächen zu füllen.”
“PubMatic hat Verträge mit OpenAI abgeschlossen, um ungenutzte ChatGPT-Werbeflächen zu füllen.”
“Google steht wegen der Leistung von Suchanzeigen in der Kritik; Alphabet meldete ein langsameres Suchwerbewachstum.”
“LiveRamp ist ein Ad-Tech-Partner von OpenAI und wurde von Publicis übernommen.”
“The Trade Desk war zuvor Partner im DSP-Programm von Amazon und verlor den Zugang; OpenAIs VP für Partnerschaften, Samantha Jacobson, war zu...”
“Criteo wird als Ad-Tech-Partner von OpenAI aufgeführt.”
“StackAdapt wird als Ad-Tech-Partner von OpenAI aufgeführt.”
“Amazon Ads wird als Ad-Tech-Partner von OpenAI aufgeführt.”
“OpenX stellt Robert Horler als neuen CEO ein.”
“Polymarket startete eine Promi-Werbekampagne mit LeBron James und anderen.”
“Publicis hat die Übernahme von LiveRamp offiziell abgeschlossen.”
Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
ChatGPT erreicht 20 % von Googles Suchvolumen
OpenAI meldet, dass ChatGPT inzwischen etwa 20 % des Suchvolumens von Google erreicht, so Adam Fry, ChatGPT Consumer Product Lead. Diese Zahl basiert auf einer internen Analyse von OpenAI, die Suchanfragen bei ChatGPT mit denen von Google vergleicht. Fry stellte klar, dass nicht alle Prompts als Suchanfragen zählen, sondern nur jene, die eine Websuche auslösen. Das Wachstum spiegelt die schnelle Verbreitung von ChatGPT wider, das über 1,2 Milliarden wöchentlich aktive Nutzer hat. Während Google mit über fünf Billionen jährlichen Suchanfragen den Markt weiterhin dominiert, konkurrieren KI-Chatbots wie ChatGPT zunehmend mit klassischen Suchmaschinen. Diese Verschiebung hat Auswirkungen auf die Werbung, da sowohl OpenAI als auch Google KI-basierte Werbeangebote (ChatGPT Ads und AI Mode Ads) ausbauen.
KI-Rechenzentren setzen auf alte Triebwerke für schnellen Strom
Betreiber von KI-Rechenzentren, die jahrelang auf Netzanschlüsse und neue Gasturbinen warten müssen, setzen zunehmend auf umgebaute Düsentriebwerke, um schnell Strom zu erzeugen. Diese aus ausgemusterten Flugzeugen stammenden und für den Betrieb mit Erdgas umgebauten Triebwerke können ein Rechenzentrum innerhalb von 24 Monaten mit Strom versorgen, verglichen mit sieben Jahren für einen herkömmlichen Netzanschluss in Regionen wie Nord-Virginia. Unternehmen wie xAI und OpenAI haben solche Einheiten bereits eingesetzt, wobei ProEnergy umgebaute GE-Triebwerke liefert. Crusoe, das KI-Rechenzentren baut, bestellte im April 13 Einheiten, gab aber im September einen 1,25-Milliarden-Dollar-Deal für Boom-Supersonic-Turbinen auf. Obwohl sie schnell verfügbar sind, sind diese Triebwerke weniger effizient und umweltschädlicher, was sie zu einer kurzfristigen Lösung für den Stromengpass macht.
AMD übertrifft Prognosen, Rechenzentrums-Umsatz steigt um 45%
Advanced Micro Devices (AMD) hat im dritten Quartal die Erwartungen der Wall Street übertroffen. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 45 % auf 13,38 Milliarden US-Dollar, angetrieben durch den Boom bei KI-Chips. Die Umsätze im Rechenzentrumsgeschäft verdoppelten sich fast und machen nun 64 % des Gesamtumsatzes aus. CEO Lisa Su erwartet, dass die Serverumsätze bis 2027 jährlich steigen und das Wachstum bei KI im Rechenzentrum noch schneller ausfällt als bisher prognostiziert. Die Aktie stieg im nachbörslichen Handel zunächst um 8 %, gab dann aber angesichts der Wahlergebnisse wieder nach. AMD betonte zudem die wachsende Akzeptanz seiner Helios-Rack-Systeme durch große Kunden wie Meta, Microsoft, Anthropic, OpenAI und Oracle. Für das vierte Quartal erwartet AMD einen Umsatz von rund 17 Milliarden US-Dollar und übertrifft damit die Schätzungen. Diese Entwicklung erfolgt vor dem Hintergrund branchenweiter Bedenken über überhöhte Investitionen in KI-Infrastruktur, doch die starke Nachfrage nach KI-Chips, insbesondere für agentische KI-Anwendungen, treibt das Wachstum.
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