Creator Economics: YouTube erhöht Monetarisierungsschwellen und Plattformen verschärfen Regeln
Der Artikel vergleicht die Vergütungsmodelle großer Social-Media-Plattformen und berichtet, dass YouTube die Zugangsvoraussetzungen für sein Partnerprogramm anhebt: Ab Februar 2027 müssen Creator mehr als 8.000 öffentliche Watch-Stunden in zwölf Monaten oder 20 Millionen Shorts-Views in 90 Tagen sowie mindestens 1.000 Abonnenten vorweisen. Snapchat verschärfte seine Anforderungen bereits im Mai 2026. Die RPM-Spannen und Zulassungsregeln variieren stark: Während Meta auf Einladungen setzt, nutzt Snapchat Spotlight- und Story-Rewards und TikTok ein Creator Rewards Program mit Länder- sowie View-Schwellen. Ein Fallstudienbeispiel des Creators Paul Bunne, dessen TikTok-Einnahmen von 4.112,04 Euro im Jahr 2025 auf 1.887,87 Euro für Januar bis Juli 2026 sanken, verdeutlicht sinkende View-Payouts und die Notwendigkeit diversifizierter Einnahmequellen im gesamten Social-Video-Ökosystem.
- •YouTube verlangt ab Februar 2027 für das Partnerprogramm über 8.000 gültige öffentliche Watch-Stunden in zwölf Monaten oder 20 Millionen Shorts-Views in 90 Tagen sowie mindestens 1.000 Abonnenten.
- •Derzeit nehmen etwa drei Millionen Channels am Werbe-Monetarisierungsprogramm von YouTube teil.
- •Snapchats Monetarisierungsanforderungen wurden im Mai 2026 verschärft und erfordern ein Mindestalter von 18 Jahren sowie über 100 Spotlight-Watch-Stunden in den letzten 28 Tagen.
