Microsoft steigt zur dominierenden Kraft im B2B-Marketing auf
Ein aktueller Meinungsbeitrag zeigt auf, dass Microsoft unbemerkt eine vollständige Dominanz über nahezu jede Phase der B2B-Customer-Journey aufgebaut hat: Identität über LinkedIn, Suche und Discovery via Bing und Copilot, Media durch das Microsoft Advertising-Geschäft, CRM mit Dynamics sowie Workplace-Software durch Teams und Microsoft 365. Die jüngsten Quartalszahlen mit einem Umsatz von 90 Milliarden US-Dollar einem Plus von 18 Prozent im Jahresvergleich und Cloud-Umsätzen von über 59 Milliarden US-Dollar unterstreichen diese enorme Marktmacht. Diese Konsolidierung bringt für B2B-Marketer sowohl Chancen wie eine kohärente Sicht auf den Käufer und weniger Fragmentierung als auch erhebliche Risiken in Form eines erweiterten Walled Garden und starker Plattformabhängigkeit mit sich. Experten fordern daher eine kritische Prüfung der strategischen Kompromisse, die mit der Konzentration von Identität, Intent-Daten, Media und Workflow-Tools bei einem einzigen Anbieter einhergehen.
- •Microsoft meldete einen Quartalsumsatz von 90 Milliarden US-Dollar, was einem Anstieg von 18 Prozent im Jahresvergleich entspricht.
- •Das Cloud-Geschäft von Microsoft wuchs im Quartal um 27 Prozent auf über 59 Milliarden US-Dollar.
- •Mit der Übernahme von LinkedIn im Jahr 2016 kontrolliert Microsoft die fundamentale professionelle Identitätsschicht im B2B-Bereich.
