Beobachtetes Signal · 10. Aug. 2022 · Trend Report · Quelle: Trending Topics · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
Subscription Economy expandiert von Medien in physische Güter wie Mobilität und Möbel
Eine österreichische Wirtschaftszeitung untersucht die rasante Expansion der Subscription Economy über Musik, Video und Software hinaus auf physische Güter wie Fahrräder, E-Scooter, Smartphones, Autos und Büroजबकिmöbel. Laut einer Verbraucherstudie des Wiener Fintechs Credi2 bevorzugen sieben von zehn Konsumenten das Mieten gegenüber dem Kaufen; Marktforscher prognostizieren weltweit 4,2 Milliarden Abonnementverträge und ein Volumen von 616 Milliarden US-Dollar bis 2026. Credi2, bekannt für eine Partnerschaft mit Apple, liefert die Finanzierungsinfrastruktur für Geräteabos bei Resellern wie Cyberport und McShark. Start-ups wie Eddi Bike, Swapfiets, Dance, Eloop, Nornnorm und vibe übertragen Abo-Modelle auf die Bereiche Mobilität und Möbel, während IKEA als strategischer Investor bei Nornnorm eingestiegen ist. Die Experten Christian Waldheim (Credi2) und Lisa Ittner (vibe) nennen Voraussetzungen wie wertbeständige Produkte, Bundling sowie Vorabfinanzierung und sehen in Abonnements einen Beitrag zur Circular Economy.
Fachbeitrag zur Ausweitung der Subscription Economy auf physische Produkte; relevant für E-Commerce- und Retail-Trends, weist jedoch keine direkten Implikationen für AdTech, MarTech oder Medienplattformen auf.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Das Wiener Fintech Credi2 ermöglicht Apple-Geräteabos bei europäischen Resellern wie Cyberport und McShark.
- Marktforscher prognostizieren bis 2026 weltweit 4,2 Milliarden Abonnementverträge und 616 Milliarden US-Dollar Umsatz.
- IKEA hat sich als strategischer Investor am Kopenhagener Büro-Möbel-Abo-Start-up Nornnorm beteiligt.
- Die Wiener Start-ups Eloop und vibe bieten monatliche Auto-Abos an, wobei Eloop bei 350 Euro pro Monat startet.
- Fahrrad-Abo-Start-ups wie Eddi Bike (Wien), Swapfiets (Niederlande) und Dance (Berlin) treiben die Marktexpansion voran.
Verknüpfte Unternehmen
9 verknüpfte Unternehmen“Credi2 became known through a deal with Apple, enabling subscriptions for notebooks, phones, and smartwatches at resellers....”
“Micro-mobility providers Lime, Bird, and Tier Mobility started with pay-per-use scooter models....”
“Vienna startup vibe offers e-car subscriptions, mainly to corporate customers....”
“IKEA has entered as a strategic investor in Nornnorm....”
“Micro-mobility providers Lime, Bird, and Tier Mobility started with pay-per-use scooter models....”
“Subscription models are established in music (Spotify), video (Netflix), and software (Office 365)....”
“Subscription models are established in music (Spotify), video (Netflix), and software (Office 365)....”
“Eloop's growing fleet consists of Tesla Model 3 vehicles....”
“Subscription models are established in music (Spotify), video (Netflix), and software (Office 365)....”
Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
USA suspendieren Microsoft und Adobe vom Green-Card-Programm
Das US-Arbeitsministerium hat die Suspendierung von Microsoft und Adobe vom Programm zur dauerhaften Arbeitszertifizierung angekündigt, zusammen mit Cognizant, Infosys, Capgemini, Tata, Wipro und HCL. Minister Keith Sonderling nannte aktive Bundesuntersuchungen als Grund für Microsoft und Adobe und kritisierte, dass diese Unternehmen amerikanischen Arbeitnehmern Arbeitsplätze wegnähmen. Vizepräsident JD Vance warf Microsoft konkret vor, entlassene Mitarbeiter durch H-1B-Visuminhaber ersetzt zu haben. Microsoft verteidigte seine Einstellungspraktiken und betonte, dass die Mehrheit seiner US-Mitarbeiter Amerikaner seien und die meisten H-1B-Anträge für bestehende Mitarbeiter gestellt würden. Die Ankündigung erfolgte während eines Gipfels im Weißen Haus zur Bekämpfung von H-1B-Betrug, zeitgleich mit der Verleihung der National Medal of Science an mehrere Tech-CEOs durch Präsident Trump.
Amazon bringt teurere Alexa-Tablets auf den Markt, Fire-Linie eingestellt
Amazon hat eine neue Linie von Alexa-Tablets (8, 11 und 12 Zoll) zu Preisen zwischen 230 und 550 US-Dollar vorgestellt, die die preisgünstigen Fire-Tablets ersetzen. Die Geräte verfügen über Android, Aluminiumgehäuse, höher auflösende Displays und KI-Funktionen wie 'On-Screen Intelligence'. Das Unternehmen erklärte, es werde die Fire-Geräte vier Jahre lang unterstützen, aber keine neuen Einheiten mehr produzieren. Amazon bestritt, dass steigende Speicherkosten die Preissteigerung verursacht hätten, aber Gerätechef Panos Panay räumte Herausforderungen bei der Entwicklung von Premium-Tablets angesichts der Knappheit ein. Der Schritt signalisiert eine strategische Wende hin zu margenstärkerer Hardware und steht im Einklang mit CEO Andy Jassy's Bestreben, Geräte zu monetarisieren. Die Tablets werden am 14. Oktober ausgeliefert.
TSMC-Umsatz steigt um 51 % auf Rekordhoch, Aktie fällt
TSMC meldete einen Umsatzanstieg von 51 Prozent im dritten Quartal auf 1,49 Billionen Taiwan-Dollar (41,7 Milliarden Euro) und übertraf damit die Erwartungen. Der Halbleiterhersteller, ein wichtiger Zulieferer für Apple und Nvidia, profitiert weiterhin vom KI-Boom und der starken Chip-Nachfrage. Trotz der Rekordzahlen fiel die Aktie. Das Unternehmen plant, in diesem Jahr 52 bis 56 Milliarden Euro in den Ausbau seiner Fertigungsanlagen zu investieren, einschließlich eines Joint Ventures mit Sony für Bildsensoren. Die Marktkapitalisierung von TSMC beträgt rund 2,45 Billionen US-Dollar und ist damit das wertvollste Unternehmen außerhalb der USA. Das Wachstum beflügelt auch Taiwans Wirtschaft: Die Exporte stiegen im August um über 70 Prozent, für 2026 wird ein BIP-Wachstum von rund 11 Prozent erwartet.
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