Beobachtetes Signal · 6. Juli 2026 · Sponsored Analysis · Quelle: Retail Dive · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv
Omnichannel-Strategien vernachlässigen In-Store-Touchpoints im Retail Media
Ein von Fluent, Inc. veröffentlichter Fachbeitrag analysiert die Diskrepanz moderner Omnichannel-Retail-Media-Strategien: Während Budgets stark auf digitale Kanäle konzentriert sind, wird der stationäre Handel trotz dominierender Verkaufsanteile vernachlässigt. Daten aus eMarketers „Path to Purchase 2025“ belegen, dass 48 % der US-Käufer neue Produkte im physischen Geschäft entdecken und 31,5 % unmittelbar nach der Entdeckung vor Ort konvertieren. Dennoch machten In-Store-Retail-Media 2025 lediglich 3,3 % der Ausgaben (exklusive Amazon) aus. Der Bericht empfiehlt Retailern, Filialen als strategische Media-Assets zu monetarisieren, First-Party Data über physische und digitale Touchpoints hinweg zu aktivieren und Werbemittel direkt am Point of Purchase (POS/Self-Checkout) zu platzieren. Um das volle Monetarisierungspotenzial auszuschöpfen, sind crossfunktionale Teams sowie eine ganzheitliche Full-Funnel-Attribution erforderlich.
Die Analyse verdeutlicht eine signifikante Fehlallokation zwischen digitalen Retail-Media-Investitionen und stationären Conversion-Potenzialen. Dies ist hochrelevant für Retailer und AdTech-Anbieter, die In-Store-Messinfrastrukturen und POS-Monetarisierungsplattformen aufbauen.
Marktsignale zu Fluent in Echtzeit verfolgen
Polaris7 erfasst behördliche Registrierungen, Primärquellen, Führungswechsel und Deal-Aktivitäten rund um die Uhr. Erstellen Sie Ihren kostenlosen Explorer-Workspace, um automatisierte Executive Briefings zu erhalten.
Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Die Retail-Media-Werbeausgaben in den USA erreichen 2026 voraussichtlich 69,33 Milliarden US-Dollar.
- eMarketer-Studie: 48 % der US-Käufer entdecken Produkte im Store, 41 % auf E-Commerce-Plattformen und 39 % über Social Media.
- Nach einer In-Store-Entdeckung kaufen 31,5 % sofort vor Ort (vs. 19,1 % auf Händler-Websites und 10,4 % auf Brand-Sites).
- Exklusive Amazon entfielen 2025 lediglich 3,3 % der Retail-Media-Spendings auf den In-Store-Bereich.
Verknüpfte Unternehmen
6 verknüpfte Unternehmen“Sponsored content By Fluent, Inc...”
“This website is owned and operated by Informa TechTarget, a global network that informs, influences and connects the world’s technology buye...”
“According to eMarketer’s Path to Purchase 2025 report, 48% of U.S. shoppers discover new brands and products in physical stores, ahead of e-...”
“According to a Forrester survey cited by Digiday, 36% of U.S. retail media spend comes from existing trade marketing budgets and 26% from sh...”
“Even excluding Amazon’s outsized online share, in-store retail media accounted for just 3.3% of remaining retail media spend in 2025....”
“According to a Forrester survey cited by Digiday, 36% of U.S. retail media spend comes from existing trade marketing budgets and 26% from sh...”
Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Intelligente Ladenregale verändern die Budgets im Retail Media
Der Artikel beleuchtet, wie physische Ladenregale zu datengestützten Touchpoints werden, die traditionelles Shopper-Marketing und Retail Media nahtlos zu einem durchgehenden Omnichannel-Point-of-Purchase verbinden. In-Store-Assets wie Beschilderung, Displays und Retailer-Apps erzeugen wertvolle Signale zu Kundenloyalität, Kaufhäufigkeit und lokaler Sortimentsgestaltung. Verbesserte In-Store-Modi in Apps von Anbietern wie Target und Walmart verknüpfen digitale Planung mit physischer Fulfillment-Logik und ermöglichen präzisere Media-Aktivierungen. Der Beitrag warnt Vermarkter davor, in Silos zu planen, und empfiehlt, Teams, KPIs und die Mediaplanung an gemeinsamen Parametern wie Geodaten, Inventar und Kaufverhalten auszurichten. So stellen Marken sicher, dass Retail Media sowohl die Online-Nachfrage als auch die In-Store-Performance optimal unterstützt. Veröffentlicht am 29.04.2026 von Elizabeth Marsten, VP Innovation and Growth Commerce Media bei Tinuiti.
Retail Media revolutioniert: Die wachsende Bedeutung von In-Store-Kanälen
Eine Episode des Podcasts Inside the Stack von AdExchanger widmet sich mit Grocery-TV-CEO Marlow Nickell der steigenden Relevanz von In-Store Retail Media. Nickell betont, dass der stationäre Handel trotz digitaler Dominanz mit 85 bis 100 Prozent der Transaktionen der primäre Ort des Geschehens bleibt. Das Gespräch beleuchtet, warum das physische Einkaufsumfeld zunehmend ins Zentrum des Retail-Media-Ökosystems rückt und fordert eine engere Verzahnung von Onsite-, Offsite- und In-Store-Kampagnen. Dabei wird deutlich, wie Kontext, Platzierung und Timing – vom Eingang bis zur Kasse – Kaufentscheidungen prägen und den Store als Konversionskanal sowie Discovery-Plattform etablieren. Zudem werden Messbarkeit und Attribution in nicht-adressierbaren Umgebungen diskutiert. Es wird hervorgehoben, dass granulare Präzision nicht der einzige Weg ist, um Kampagnenleistungen nachzuweisen, und Vermarkter breitere Signale einbeziehen sollten.
Retail Media expandiert über Händler-Websites hinaus in Off-Site-Kanäle
Retail Media entwickelt sich von reiner On-Site-Werbung zu einem integrierten Omnichannel-Ansatz mit starkem Off-Site-Fokus. Laut IAB stieg der Anteil europäischer Einkäufer, die über 41 % ihres Retail-Media-Budgets für Off-Site-Kanäle allokieren, von 30 % im Jahr 2024 auf 46 % im Jahr 2025. Während On-Site-Formate kaufbereite Nutzer direkt am Point of Sale ansprechen, erweitert Off-Site die Reichweite durch die Aktivierung von First-Party-Daten auf Display-, Video- und Connected-TV-Inventaren. Dadurch werden Brand Awareness und Consideration bereits in frühen Phasen der Customer Journey aufgebaut. Shoppable Ads mit dynamischen Produkt-Feeds steigern das Engagement, während moderne Inkrementalitätsmessungen den tatsächlichen Kampagnenerfolg belegen. Diese holistische Strategie verknüpft Online- und Offline-Touchpoints nahtlos von der Entdeckung bis zur Transaktion.
Marktsignale & Strategische Shifts in Echtzeit verfolgen
Erstellen Sie benutzerdefinierte Watchlists, um automatisierte, evidenzbasierte Executive Briefings zu erhalten, sobald wesentliche Signale oder Marktverschiebungen auftreten.
