Beobachtetes Signal · 22. Mai 2019 · Regulation · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Negativ

DSGVO bremst digitale Wirtschaft aus: Regulatorische Unsicherheiten belasten AdTech und MarTech

Zusammenfassung des Signals

Eine BVDW-Mitgliederbefragung nach fast einem Jahr DSGVO zeichnet ein negatives Bild der regulatorischen Auswirkungen auf den Digitalsektor. Etwa 32 % der Unternehmen haben ihre digitalen Aktivitäten aufgrund der DSGVO eingeschränkt, nach 43 % im Jahr 2018, und 39 % erwarten Umsatzeinbußen durch DSGVO-Auflagen. Die Daten zeigten keine flächendeckende Abmahnwelle: 4 % meldeten eine Abmahnung, während 16 % (gegenüber 28 % im Vorjahr) solche Sanktionen erwarten. BVDW-Vizepräsident Thomas Duhr führt die negativen Effekte vor allem auf Rechtsunsicherheiten durch inkonsistente Formulierungen und das Zusammenspiel mit anderen Gesetzen zurück. Zudem interpretieren nationale Behörden die DSGVO unterschiedlich, was ein einheitliches EU-weites Datenschutzniveau behindert. Dennoch wird anerkannt, dass ein höherer Datenschutzstandard der digitalen Wirtschaft langfristig zugutekommen könnte.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • 32 % der Unternehmen haben digitale Aktivitäten wegen der DSGVO reduziert.
  • 39 % erwarten Umsatzeinbußen durch DSGVO-Verpflichtungen.
  • 4 % haben eine DSGVO-bezogene Abmahnung erhalten.
  • 16 % erwarten derzeit solche Abmahnungen (Rückgang von 28 %).
  • Im Jahr 2018 gingen noch 43 % von negativen DSGVO-Auswirkungen aus.
Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: OnlineMarketing.de•Veröffentlicht: 22. Mai 2019
Ursprünglicher Berichttitel: “Die DSGVO bremst digitale Wirtschaft aus - | OnlineMarketing.de”

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