Beobachtetes Signal · 3. Aug. 2026 · Research Study · Quelle: PocketGamer.biz · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Neutral

Gaming-Markt: Trend geht zu Gaming-Ecosystems statt reinen Creator-Plattformen

Zusammenfassung des Signals

Ein Research-Team von 51 Games hat 23 große Gaming-Unternehmen untersucht und festgestellt, dass Creator-Economy-Funktionen zwar weit verbreitet sind, echte Creator-Plattformen jedoch selten bleiben. Lediglich 5 der 23 Unternehmen erfüllen die Definition einer vollwertigen Creator-Plattform, bei der Creator Inhalte innerhalb eines Ecosystems erstellen, veröffentlichen, distribuieren und monetarisieren können. 18 Unternehmen unterstützen zumindest einzelne Creator-Features. Als dominantes Branchenmodell haben sich hybride Ecosystems erwiesen: Studio-gesteuerte Spiele, die gezielt Creator-Funktionen integrieren. Die Studie verweist auf konzentrierte Investitionen von rund 9 Milliarden US-Dollar in den Jahren 2020 bis 2025 – wobei allein 6,7 Milliarden US-Dollar an Roblox und Epic flossen –, ungleichmäßige Auszahlungen an Creator sowie anhaltenden ökonomischen Druck, der unter anderem zur Schließung von Rec Room im März 2026 führte. Dies verdeutlicht, warum viele Unternehmen vor der Implementierung vollständiger Creator-Plattform-Geschäftsmodelle zurückschrecken.

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Hohe Konfidenz

Die Studie quantifiziert die Adaption der Creator-Economy und die Monetarisierungsmuster bei führenden Gaming-Unternehmen. Sie verdeutlicht Investitionskonzentrationen sowie Plattformökonomien und liefert relevante Einblicke für Gaming-, Creator-Monetarisierungs- sowie Advertising- und Commerce-Strategien.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • 51 Games analysierte 23 große Gaming-Unternehmen anhand von sieben Kriterien: Creator Tools, User-Generated Content (UGC), Publishing und Distribution, Creator-Monetarisierung, Marktplätze, Creator-Programme und offizielle Modding-Unterstützung.
  • Nur 5 von 23 Unternehmen qualifizierten sich als echte Creator-Plattformen; 18 von 23 unterstützen mindestens ein Creator-Economy-Feature.
  • Roblox zahlte Creator im Jahr 2024 über das Developer Exchange rund 922 Millionen US-Dollar aus; Epic schüttete 2024 etwa 352 Millionen US-Dollar an Fortnite-Creator aus.
  • Zu den fünf in der Studie gezählten Creator-Plattformen gehören Roblox, Fortnite/Epic, Manticore's Core, der Minecraft Marketplace und Overwolf's CurseForge (die jeweils den Kreislauf aus Erstellung, Publishing, Distribution und Monetarisierung abdecken).
  • Zwischen 2020 und 2025 wurden rund 9 Milliarden US-Dollar in Creator-getriebenes Gaming investiert, wobei etwa 6,7 Milliarden US-Dollar (~75 %) an Roblox und Epic gingen; Rec Room stellte den Betrieb im März 2026 aufgrund unzureichender Plattform-Ökonomie für UGC ein.

Verknüpfte Unternehmen

8 verknüpfte Unternehmen

“Roblox paid creators roughly $922 million through its Developer Exchange in 2024 and hosts more than 14 million user-made experiences,...”

“A company can run a creator platform inside a larger business, as Microsoft does with the Minecraft Marketplace,...”

“Overwolf's CurseForge, which operates as modding infrastructure rather than a single game, paid creators $300 million in 2025 and more than ...”

“Valve hosts more than 50 million user-uploaded items across over 3,000 games, one of the largest UGC ecosystems anywhere, yet it offers no s...”

“Sony's LittleBigPlanet and Dreams generated millions of user creations, and Nintendo's Super Mario Maker produced 7.2 million courses in its...”

“Meta's Horizon Worlds is the most cautionary case. Positioned explicitly as a creator platform and backed by Reality Labs spending of more t...”

“Sony's LittleBigPlanet and Dreams generated millions of user creations, and Nintendo's Super Mario Maker produced 7.2 million courses in its...”

Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: PocketGamer.biz•Veröffentlicht: 3. Aug. 2026
Ursprünglicher Berichttitel: “Most gaming companies aren't building creator platforms - they're building ecosystems”

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