Beobachtetes Signal · 21. Okt. 2025 · Award Ceremony · Quelle: Adzine · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv
DOOH Creative Challenge kürt 18 innovative Gewinner in Düsseldorf
Bei der DOOH Creative Challenge in Düsseldorf wurden 18 Gewinner in fünf Hauptkategorien ausgezeichnet: Best of DOOH Creation, Best of Innovative DOOH, Best Use of Data, Best of DOOH Content und Best of Crossmedia. Rund 200 Gäste aus Marken und Agenturen nahmen an der Preisverleihung teil, darunter Vertreter von BMW Group, Deutsche Telekom, Samsung Electronics Austria und Wolt. Gold-Trophäen gingen unter anderem an Saint Elmo's und Mediaplus für das Bayerische Rote Kreuz, Elastique und Insglück für die Deutsche Telekom sowie KNSK und Ströer für Hinz & Kunzt. In der Kategorie DCC Youngstars gewannen Studierende der IU Internationale Hochschule mit der Tierschutzkampagne „Der größte DOOH der Welt“. Der Publikumspreis ging an die Kampagne „Untouchables“ gegen sexualisierte Gewalt an Frauen. IDOOH-Geschäftsführer und Juryvorsitzender Frank Goldberg hob die Stärke von DOOH hervor, emotionales Storytelling mit datengestützten Echtzeit-Kampagnen zu verbinden.
Wichtige Branchenveranstaltung, die herausragende DOOH-Kampagnen, Nachwuchstalente und datengestützte Kreationen in den Fokus rückt.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Die DOOH Creative Challenge kürte 18 Gewinner in fünf Hauptkategorien bei einer Veranstaltung in Düsseldorf.
- Die Zeremonie zog rund 200 Gäste aus Marken und Agenturen an.
- Gold-Auszeichnungen gingen an Saint Elmo’s/Mediaplus, Elastique/Insglück und KNSK/Ströer.
- DCC Youngstars: Studierende der IU Internationale Hochschule gewannen mit der Kampagne „Der größte DOOH der Welt“.
- Der Publikumspreis ging an die Kampagne „Untouchables“ zum Thema sexualisierte Gewalt gegen Frauen.
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5 verknüpfte UnternehmenVerwandte Marktsignale & Trends
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DOOH-Kampagnen auf der Shortlist für den Deutschen Mediapreis 2026
Eine Nominierung für den Deutschen Mediapreis 2026 unterstreicht den erfolgreichen Einsatz crossmedialer Kampagnen, die DOOH mit Connected TV, TV-Spots, Influencern und Print verbinden. Eine Kampagne erzielte innerhalb von 24 Stunden eine nationale Reichweite von über 9,58 Millionen Menschen, wobei ein genannter Fall (Kimberly) binnen vier Stunden nach Live-Schaltung gelöst wurde. McDonald's realisierte gemeinsam mit OMD Germany und Partnern wie The Trade Desk eine Flughafen-DOOH-Kampagne auf Basis von Echtzeit-Flugdaten für personalisierte Botschaften; dies steigerte die Store-Visit-Conversion um das 2,5-Fache und verkürzte die Besuchszeit um 1,5 Tage. Zudem lancierte Zum Dorfkrug mit Weischer.OOH und Pilot Berlin ein Ranch Dressing mit einem Media-Budget von 14.000 Euro, einem US-Blindtest mit 57 Prozent Zustimmung für das Produkt sowie DOOH-Creatives am Times Square, die starke Aufmerksamkeit auf dem deutschen Markt generierten.
Teads dockt an Koddis Commerce-Media-Infrastruktur an
Teads und Koddi haben eine neue Integration angekündigt, die Teads' Ad Manager mit Koddis Commerce-Media-Infrastruktur verbindet. Diese Partnerschaft ermöglicht Werbetreibenden den Kauf von Onsite-Retail-Inventar aus Koddi-Netzwerken in den USA und Europa, einschließlich Sponsored Product Ads und Display-Platzierungen auf Händler- und Commerce-Plattformen. Die Integration nutzt den OpenRTB-Standard, um den automatisierten Austausch zwischen Demand- und Sell-Side zu erleichtern und proprietäre Integrationen zwischen Teads und einzelnen Händlern überflüssig zu machen. Zu den angebundenen Netzwerken gehören unter anderem Wolt Ads, Gopuff UK und Hopper. Händler behalten die Kontrolle über Inventar, Preisgestaltung und Qualitätsvorgaben durch Koddis SSP. Dieser Schritt erweitert Teads' programmatisches Retail-Media-Angebot und ermöglicht Werbetreibenden die Planung und Aktivierung von Retail Media zusammen mit anderen Kanälen im Teads Ad Manager.
Google-Behördenurteil verschont Ad-Tech-Stack, setzt Trade Desk unter Druck
Ein US-Bundesrichter hat entschieden, dass Google seinen Ad-Exchange und Publisher-Ad-Server für mehr Wettbewerb öffnen muss, jedoch ohne die Zerschlagung des Ad-Tech-Stacks. Zu den Auflagen gehören die Anbindung von AdX und DFP an Prebid, gleiche Bedingungen für AdX-Gebote auf alternativen Servern, die Einschränkung von Selbstbevorzugung und die Weitergabe von Auktionsdaten. Für The Trade Desk, das sich als neutrale Alternative zu Google positioniert, schwächt dieses Ergebnis die zentrale Story: Ein faireres und transparenteres Auktionsverfahren mindert die Dringlichkeit für Publisher, Alternativen wie OpenPath zu suchen. Zudem hat die Entscheidung von Google, Cookies im Chrome zu behalten, die Verbreitung alternativer IDs wie UID2.0 bereits verlangsamt. Analysten sehen die Zukunft von The Trade Desk verstärkt in CTV und agentischer Werbung.
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