Beobachtetes Signal · 10. Juli 2026 · Product Launch · Quelle: Meedia · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv

Christian Bachem: Schluss mit dem Billig-Prinzip bei Media-Pitches

Zusammenfassung des Signals

Christian Bachem, Geschäftsführer von Markendienst Berlin, kritisiert, dass Media-Agenturen nach wie vor primär nach Einkaufskonditionen und dem günstigsten Preis ausgewählt werden. Dies führe dazu, dass Werbebudgets in intransparente Umgebungen fließen und Ad Fraud begünstigt werde. Gemeinsam mit erfahrenen Media-Managern hat er den neuen Beratungsansatz „Pitchfork“ ins Leben gerufen, um Media-Pitches an messbarer Werbewirkung statt an Rabatten auszurichten. Der Artikel erschien am 10.07.2026 auf MEEDIA und stammt aus der Feder von Frank Puscher. Die Initiative adressiert ein grundlegendes Problem der Branche, bei dem intransparente Supply-Pfade und rein preisgetriebene Entscheidungen zulasten der tatsächlichen Kampagneneffektivität gehen. Für Werbetreibende und Agenturen bietet der Ansatz neue Impulse, um den Wert von Media-Investitionen nachhaltig zu maximieren, auch wenn es sich um keine fundamentale Plattform- oder Regulierungsänderung handelt.

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Hohe Konfidenz

Der neue Beratungsansatz „Pitchfork“ zielt darauf ab, die Auswahlkriterien bei Media-Pitches vom reinen Bestpreis auf messbare Effektivität umzustellen. Dies ist für Agenturen und Werbetreibende hochrelevant, stellt jedoch keine plattformweite oder regulatorische Marktänderung dar.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Christian Bachem ist Geschäftsführer von Markendienst Berlin.
  • Bachem kritisiert, dass Media-Agenturen oft primär nach dem günstigsten Preis ausgewählt werden, was Ad Fraud und intransparente Umgebungen fördert.
  • Mit dem Beratungsansatz „Pitchfork“ wollen Branchenexperten Media-Pitches auf nachweisbare Werbewirkung statt auf Rabatte ausrichten.
  • Der Artikel wurde am 10.07.2026 auf MEEDIA veröffentlicht und von Frank Puscher verfasst.

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Ontologie & Marktkonzepte

Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: Meedia•Veröffentlicht: 10. Juli 2026
Ursprünglicher Berichttitel: “Media-Pitches - Christian Bachem: Schluss mit dem Billig-Prinzip”

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Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.

Agency & Consultancy20. Mai 2026

Media-Pitches: Die riskante Jagd nach dem günstigsten Preis

Ein ADZINE-Interview mit Thilo Swoboda und Christian Bachem kritisiert moderne Media-Pitch-Prozesse, die den niedrigsten Preis über die Werbewirksamkeit stellen. Die Experten argumentieren, dass eine preissgetriebene Auswahl den Kampagnenerfolg untergräbt, für diverse Formate wie Video, Social und Connected TV ungeeignet ist und programmatische Auktionsdynamiken unzureichend abbildet. Als Gegenentwurf wird Pitchfork vorgestellt – ein wirkungsbasiertes Pitch-Modell, das Agenturen auf Basis garantierter Effekte statt niedrigster Kosten honoriert. Pitchfork verlangt von Agenturen die Dokumentation von Media-Strategien in einem Media-Mix-Modeling-Framework, vertragliche KPI-Ziele sowie den Einsatz eines validierten KI-Systems für einen Creative Impact Score. Regelmäßige Reviews und Nachbesserungspflichten bei verfehlten Zielen sind integriert. Eine zitierte OWM-Umfrage zeigt, dass 92 Prozent der Werbetreibenden die Messbarkeit von Werbewirkung als zentrale Herausforderung ansehen.

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CTV24. Aug. 2026

Kunden sollten Agenturen nach Ideen statt nach Preis auswählen

Max Kelvin, Director of Media bei der unabhängigen Agentur Guerillascope, betont, dass Agenturen, Marken und Broadcaster mutig auf die Veränderungen in der Medien- und Werbelandschaft reagieren müssen. Er warnt davor, dass rein procurement-getriebene Pitches und die Abhängigkeit von incentiviertem oder proprietary Inventory die Qualität verwässern und un nachhaltige Geschäftsmodelle schaffen. Moderne Agenturen müssen laut Kelvin fundiertes Urteilsvermögen, Strategie und marktweite, unabhängige Perspektiven bieten, statt lediglich Zugang zu Inventar. Zudem bleibt die Stärke von Video und Connected TV vor allem im Brand-Building, selbst wenn kurzfristige Abverkäufe erzielt werden können. Guerillascope hat seine TellyAds-Datenbank zu einer KI-Plattform ausgebaut und 2024 nach eigenen Angaben den ersten Clearcast-freigegebenen, KI-generierten Spot im linear TV platziert. Kelvin fordert Kunden auf, die Qualität von Ideen über den niedrigsten Preis zu stellen und empfiehlt, wo machbar, unvoreingenommene ökonometrische Messungen.

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Agentic Commerce8. Okt. 2026

GreenCore Solutions eröffnet Londoner Büro für A2A-Grocery Agentic Commerce

GreenCore Solutions Corp. (GSC) gab die Eröffnung eines Vertriebsbüros in London, UK, unter der neuen Gesellschaft GreenCore Solutions (UK) bekannt, um seinen Agentic-Commerce-Hub A2A-Grocery.co.uk zu unterstützen. Das Unternehmen führte seine 0-100 Agentic Density Scale ein, die zeigt, dass Großbritannien und Europa 84 % der Lebensmittelhersteller ausmachen, während die USA nur 16 % ausmachen. Die KI-Agenten von GSC haben bisher im Jahr 100 Millionen Transaktionen verarbeitet, davon 40 % aus Europa, 20 % aus den USA und 40 % aus dem Rest der Welt. Das Londoner Büro soll europäische Hersteller mit KI-Agenten verbinden, die für Lebensmitteleinzelhändler in 20 Märkten einkaufen. GSC nutzt Microsoft Azure und Google Cloud Enterprise, mit Datenresidenz in jedem Markt.

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