Beobachtetes Signal · 13. Mai 2025 · Product Launch · Quelle: Trending Topics · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
Avataris startet DIY-KI-Agenten-Marktplatz für digitale Menschen
Das österreichische Startup Avataris entwickelt eine Do-it-yourself-Plattform zur Erstellung von KI-Agenten mit digitalen Menschen für Verbraucher, Unternehmen und Behörden. Das System bündelt diverse KI-Tools und -Modelle, um komplexe Use Cases zu automatisieren. Es bietet kostengünstige, lokal berechnete digitale Menschen für VR, AR, Web, Mobile und PlayStation. CEO Michael Schöggl verspricht maximale Nutzer-Engagement-Raten und minimale Betriebskosten. Der Launch im August auf Steam und in App Stores ist fixiert. Finanziert über drei Business Angels, nimmt das Startup am Hummelnest-Beschleuniger der Raiffeisenlandesbank Steiermark teil. Das Geschäftsmodell basiert auf prozentualen Aufschlägen auf Drittanbieter-KI-Kosten für die DIY-Plattform sowie einer Fixgebühr von 50.000 Euro plus 100 Euro Stundensatz für Enterprise-Custom-Developments.
Ein neuer KI-Agenten-Marktplatz mit digitalen Menschen könnte die Marketing-Automatisierung und das Customer Engagement beeinflussen, stellt aktuell jedoch primär eine frühe Startup-Ankündigung mit überschaubarer Branchenrelevanz dar.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Avataris entwickelt eine DIY-Plattform zur Erstellung von KI-Agenten mit digitalen Menschen für Consumer, Unternehmen und den Public Sector.
- Der offizielle Launch auf Steam und in den App Stores ist für August geplant.
- Das Startup verspricht niedrige Betriebskosten durch lokale Berechnung und geräteübergreifende Kompatibilität (u.a. VR, AR, Web, Mobile, PlayStation).
- Drei Business Angels und das Hummelnest-Accelerator-Programm der Raiffeisenlandesbank Steiermark unterstützen das Projekt.
- Das Monetarisierungsmodell kombiniert KI-Kostenaufschläge auf der Plattform mit Enterprise-Entwicklungsgebühren (50.000 Euro Fixpreis plus 100 Euro/Stunde).
Verknüpfte Unternehmen
6 verknüpfte Unternehmen“unsere Lösung bald mehr bieten kann als jeder einzelne KI-Entwickler wie OpenAI oder Anthropic....”
“unsere Lösung bald mehr bieten kann als jeder einzelne KI-Entwickler wie OpenAI oder Anthropic....”
“so wie HeyGen, Synthesia oder D-ID. Sie generieren am Server Videos......”
“so wie HeyGen, Synthesia oder D-ID. Sie generieren am Server Videos......”
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“Unity – der Game-Engine, die wir und 70 Prozent der VR-Apps verwenden....”
Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
OpenAI holt im KI-Preiskampf gegen Anthropic auf
Laut einem Bericht des Wall Street Journal hat OpenAI den Rückstand auf Anthropic bei Firmenkunden, die über die Plattform OpenRouter einkaufen, nahezu aufgeholt. Im September teilten sich die beiden Rivalen die Ausgaben von rund 120.000 Unternehmen nahezu hälftig, während zu Jahresbeginn noch etwa drei Viertel auf Anthropic entfielen. OpenAIs aggressive Preisgestaltung, insbesondere die GPT-5.6-Modellfamilie mit Preissenkungen von bis zu 80 %, war ein entscheidender Faktor. Anthropic kämpft mit Kapazitätsengpässen bei Claude Code und einer Datenschutzdebatte über die 30-tägige Speicherung von Nutzerdaten. Beide Unternehmen bereiten sich auf Börsengänge vor und benötigen nachhaltige Umsätze, um Bewertungen von über 1 Billion Dollar zu rechtfertigen.
AWNY & Jupiter Fest: Agentic Ads und Open Web im Fokus
Die Advertising Week New York und das erste Jupiter Festival Miami zeigten die Branchenentwicklung hin zu agentischer Werbung und die Besorgnis über die Zukunft des Open Web. Zu den wichtigsten Ankündigungen gehörten Tiktoks Off-Platform-Werbeexpansion und ein neuer KI-Einkaufsagent, Metas Test eines KI-Kampagnenassistenten und die Einführung visueller Anzeigen durch OpenAI. Die Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Paramount im Wert von 110 Milliarden Dollar wurde abgeschlossen und bildet nun Skydance. Zentrale Themen waren die Bedrohung des Publisher-Traffics durch KI, der Aufstieg von KI-Sichtbarkeitstools, das frühe Stadium des agentischen Medienkaufens, ungelöste Cross-Platform-Messung und der boomende Sport- und Retail-Media-Sektor. Zu den Deals gehörten PubXs Übernahme von Compliant und eine 5-Millionen-Dollar-Series-A sowie OpenAIs gemeldete 30-Milliarden-Dollar-Runde mit BlackRock und Investoren aus den VAE.
ICANN erhält 1.615 Anträge für neue Top-Level-Domains
Die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) hat erstmals seit 2012 wieder Anträge für neue generische Top-Level-Domains (gTLDs) angenommen. Insgesamt wurden 1.615 Anträge von 481 Antragstellern eingereicht, mit einem starken Fokus auf KI-bezogene Domains. Zehn Unternehmen, darunter Meta und OpenAI, bewarben sich um .agent, sieben um .agi und sechs um .asi. Meta reichte 21 Anträge ein, darunter .instagram und .threads, während OpenAI 15 Anträge stellte, darunter .chatgpt und .codex. Auch deutsche Unternehmen wie Adidas, Biontech und Allianz bewarben sich um markenbezogene Domains. Die Antragsgebühr kann bis zu 227.000 US-Dollar pro Domain betragen. Der Artikel hebt auch den finanziellen Erfolg von Ländercode-Domains wie .ai hervor, die Anguilla bis November 2025 rund 59 Millionen Euro einbrachte.
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