Beobachtetes Signal · 13. März 2024 · Technical Release · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv
App-Überlastung kostet vier Stunden pro Woche; Grammarly lanciert App Actions
Mitarbeiter verlieren wöchentlich bis zu vier Stunden durch ständige App-Wechsel. Laut einer Studie der Harvard Business Review führt dies zu rund 1.200 Kontextwechseln pro Tag, wodurch etwa 9 Prozent der Arbeitszeit verloren gehen. Grammarly hat daraufhin App Actions eingeführt – eine Funktion, die es Anwendern ermöglicht, Aufgaben direkt im Grammarly-Schreibfluss zu erledigen, ohne die Anwendung wechseln zu müssen. Die Integrationen umfassen Tools wie Asana, Atlassian Jira, monday.com, Smartsheet und Wrike. Nutzer können HubSpot-Kontakte anlegen, Calendly-Verfügbarkeiten teilen, Medien von GIPHY und Unsplash einfügen sowie Dateien in Google Drive und Microsoft 365 finden. Dieser Rollout markiert einen breiteren Wandel hin zu KI-gestützter Produktivität am Arbeitsplatz. Scott Brinker, HubSpot VP of Platform Ecosystem, betont den vereinfachten Zugriff auf HubSpot-Funktionen, während Unternehmen aufgefordert werden, ihre Workflows zur Reduzierung der Tool-Fragmentierung zu modernisieren.
Die neue Grammarly App-Action-Funktion zielt darauf ab, App-Wechsel zu reduzieren und die Produktivität zu steigern, was auch für MarTech- und angrenzende Workflows von hoher Relevanz ist.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Eine Studie der Harvard Business Review zeigt, dass Mitarbeiter täglich rund 1.200 Mal die App wechseln und fast vier Stunden pro Woche (ca. 9 % der Arbeitszeit) dafür aufwenden.
- Grammarly stellte App-Action vor, womit Aufgaben direkt im Grammarly-Schreibfluss erledigt werden können.
- App Actions integrieren sich in Tools wie Asana, Atlassian Jira, monday.com, Smartsheet und Wrike.
- Ermöglicht das Erstellen von HubSpot-Kontakten, das Teilen von Calendly-Verfügbarkeiten, die Mediensuche via GIPHY und Unsplash sowie den Zugriff auf Google Drive und Microsoft 365.
- Scott Brinker (HubSpot VP) hebt die verbesserte Kollaboration und den vereinfachten Zugriff auf HubSpot-Funktionen durch App Actions hervor.
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Marketing-Teams verlieren wertvolle Zeit durch fragmentierte Plattform-Workarounds
Eine aktuelle Branchenanalyse beleuchtet, wie Marketing-Teams durch fragmentierte Toolchains, ständiges Context Switching und plattformspezifische Workarounds an Produktivität einbüßen. Unter Berufung auf eine Adobe-Studie, wonach US-Arbeitnehmer jährlich schätzungsweise 91 Arbeitstage durch Routinetätigkeiten verlieren und Marketer fast drei Stunden täglich für operatives Busywork aufwenden, wird vor der Tool-Auswahl eine sorgfältige Prozessabbildung empfohlen. Der Artikel bewertet führende Plattformen wie Adobe Workfront, Asana, monday.com, Wrike, Smartsheet und Jira hinsichtlich ihrer spezifischen Eignung für Enterprise Governance, cross-funktionales Tracking, visuelle Boards, kreatives Proofing sowie Tabellen-zentrierte Planung. Dabei wird hervorgehoben, dass KI und Automatisierung zunächst bei risikoarmen, regelbasierten Aufgaben wie Erinnerungen und Statusupdates ansetzen sollten. Für eine nachhaltige Steigerung der Marketing-Produktivität sind klar definierte Workflows, verlässliche Integrationen und eine durchdachte Governance entscheidend – statt einfach die Zahl der eingesetzten Software-Vendor zu erhöhen.
Microsoft bündelt Copilot-App, um gegen Anthropic zu bestehen
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