Beobachtetes Signal · 5. März 2026 · Outage · Quelle: CNBC Technology · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Negativ
Amazon führt stundenlangen Ausfall auf fehlerhaften Software-Code zurück
Amazon hat einen mehrstündigen Ausfall seiner Website und der Shopping-App eingeräumt, der das Bezahlen, die Preisanzeige sowie den Zugriff auf Kontoinformationen für zahlreiche Nutzer verhinderte. Die Störungen, von denen auch Amazon Fresh betroffen war, begannen gegen 14 Uhr (ET), verzeichneten auf Downdetector rasch über 22.000 Meldungen und waren gegen 20 Uhr weitgehend behoben. Als Ursache nannte Amazon eine fehlerhafte Software-Code-Deployment. Der Zwischenfall fällt zeitlich mit separaten AWS-Cloud-Störungen im Nahen Osten zusammen, die durch Drohnenangriffe auf Rechenzentren in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Bahrain verursacht wurden. Amazon betonte jedoch, dass die Cloud-Dienste während des Endnutzer-Ausfalls ansonsten ordnungsgemäß funktionierten.
Der Ausfall beeinträchtigte Amazons E-Commerce-Storefront sowie den Lebensmittelversand und störte damit Transaktionen, den Nutzerzugriff sowie potenziell die Retail-Media-Aussteuerung und -Messung. Zusammen mit jüngsten AWS-Zwischenfällen unterstreicht dies die operationellen Risiken für den Handels- und Werbebetrieb innerhalb der Amazon-Infrastruktur.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Amazons Website und Shopping-App waren für Nutzer teilweise nicht erreichbar, was den Checkout und den Kontozugriff verhinderte.
- Downdetector verzeichnete rund zwei Stunden nach Beginn des Vorfalls über 22.000 Störungsmeldungen.
- Amazon bestätigte, dass der Ausfall durch ein Software-Code-Deployment ausgelöst wurde und die Dienste wiederhergestellt sind.
- Nutzer meldeten erhebliche Probleme bei Bestellungen und der Ansicht der Kaufhistorie bei Amazon Fresh.
- Der Vorfall ereignete sich parallel zu separaten AWS-Ausfällen in der Region Nahost nach Drohnenangriffen auf Rechenzentren, wobei Amazon normale Cloud-Aktivitäten beteuerte.
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AWS-Ausfall in US-EAST-1 legt globale Internetdienste lahm
Ein technischer Ausfall in der AWS-Rechenzentrumsregion Nord-Virginia (US-EAST-1) hat stundenlange Störungen bei führenden Online-Diensten verursacht. Der Vorfall begann mit einem DNS-Auflösungsfehler bei DynamoDB, der sich kaskadenartig auf Network Load Balancer und den Server-Dienst EC2 ausweitete. Stark frequentierte Plattformen wie Snapchat, Disney+, Fortnite und Roblox waren von Ausfällen betroffen; zudem wurden Amazons interne Logistik- und Marketplace-Systeme beeinträchtigt. Zwar implementierte Amazon binnen weniger Stunden erste Maßnahmen, die vollständige Wiederherstellung und der Abbau aufgelaufener Verarbeitungsrückstände dauerten jedoch rund einen Tag. Das Ereignis knüpft an ähnliche Vorfälle in derselben Region in den Jahren 2021 und 2023 an und verstärkt die Bedenken hinsichtlich der fortschreitenden Internet-Zentralisierung sowie der systemischen Risiken einer Abhängigkeit von wenigen Hyperscalern.
Drohnenangriffe auf AWS-Rechenzentren in VAE führen zu massiven Ausfällen
Gezielte Drohnenangriffe haben Rechenzentren von Amazon Web Services (AWS) in den Vereinigten Arabischen Emiraten beschädigt sowie einen Standort in Bahrain beeinträchtigt. Dies führte zur Abschaltung betroffener Einrichtungen und weitreichenden regionalen Ausfällen. Zahlreiche Verbraucher-Apps (darunter Careem, Alaan, Hubpay), Banken wie ADCB und Emirates NBD sowie Enterprise-Plattformen wie Snowflake meldeten massive Störungen ihrer digitalen Dienste infolge der Ausfälle der AWS-Infrastruktur. AWS bestätigte strukturelle Schäden, unterbrochene Stromversorgungen sowie Löschwasserschäden und empfahl Kunden, ihre Workloads umgehend in alternative Regionen zu migrieren, während die Wiederherstellungsarbeiten andauern. Die Angriffe erfolgten im Kontext eskalierender regionaler Konflikte nach US-amerikanischen und israelischen Schlägen gegen den Iran, auf die Teheran Berichten zufolge mit Angriffswellen auf kritische Infrastrukturen reagierte.
Massiver AWS-Ausfall legt weltweite Online-Dienste und Plattformen lahm
Ein schwerer Ausfall bei Amazon Web Services (AWS) am 20. Oktober 2025 hat zahlreiche weltweit genutzte Online-Dienste lahmgelegt. Zu den betroffenen Plattformen zählten unter anderem Canva, Snapchat, Facebook und Amazon sowie populäre Anwendungen und Gaming-Dienste wie Pokémon GO, Fortnite, das PlayStation-Interface und Duolingo. Monitoring-Plattformen wie allestörungen.de verzeichneten massive Fehlermeldungen, die direkt auf die AWS-Infrastruktur zurückzuführen waren. Canva bestätigte drastisch erhöhte Fehlerraten aufgrund von Problemen beim Cloud-Anbieter und arbeitete an einer schnellen Wiederherstellung. Auch Perplexity-CEO Aravind Srinivas meldete den Ausfall seiner KI-Suchplattform infolge des AWS-Vorfalls. Zum Zeitpunkt der Berichterstattung lag noch kein genauer Zeitplan für die vollständige Wiederherstellung vor. Das Ereignis verdeutlicht einmal mehr die hohe Anfälligkeit digitaler Ökosysteme bei Abhängigkeiten von zentralen Cloud-Infrastrukturanbietern.
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