Beobachtetes Signal · 8. März 2024 · Survey · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral

Was Frauen in der modernen Arbeitswelt wirklich fordern

Zusammenfassung des Signals

Ein von OnlineMarketing.de veröffentlichter FORSA-Bericht im Auftrag von XING analysiert die Erwartungen von Frauen an den modernen Arbeitsplatz in Deutschland, Österreich und der deutschsprachigen Schweiz. Die im Januar 2024 unter rund 3.200 Vollzeitbeschäftigten durchgeführte Studie zeigt, dass Flexibilität und mentales Wohlbefinden für Frauen oberste Priorität haben. So besteht eine starke Nachfrage nach flexiblen Arbeitszeitmodellen (66 % gegenüber 56 % bei Männern) und Home Office (47 % der Frauen, 39 % der Männer). Rund 37 % der Frauen erwägen einen Jobwechsel (gegenüber 36 % der Männer). Gleichzeitig bleiben Vergütungsfragen ein kritischer Punkt: 48 % der Frauen fühlen sich im Vergleich zu 39 % der Männer unterbezahlt, während nur 6 % der Frauen jährliche Gehaltserhöhungen fordern (vs. 11 % der Männer). Der unbereinigte Gender Pay Gap lag 2023 bei 18 Prozent, wobei Frauen wöchentlich rund neun unbezahlte Betreuungsstunden mehr leisten, was zu einem Gender Care Gap von 43,8 Prozent führt. Perspektiven von Branchenführern unterstreichen die Bedeutung von Diversität im Leadership und unterstützenden Unternehmensrichtlinien.

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Hohe Konfidenz

Beleuchtet den anhaltenden Gender Pay Gap sowie veränderte Arbeitsplatzansprüche von Frauen; von hoher Relevanz für HR, Recruiting und Employer Branding in den Branchen AdTech und MarTech.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • FORSA-Umfrage (im Auftrag von XING), Januar 2024, Online-Befragung von ca. 3.200 Vollzeitbeschäftigten in DACH.
  • 66 % der Frauen im Vergleich zu 56 % der Männer fordern flexible Arbeitszeitmodelle.
  • 37 % der Frauen erwägen einen Jobwechsel gegenüber 36 % der Männer.
  • 48 % der Frauen empfinden ihre Bezahlung als nicht adäquat (vs. 39 % der Männer); 6 % der Frauen fordern jährliche Gehaltserhöhungen (vs. 11 % der Männer).
  • Unbereinigter Gender Pay Gap betrug 2023 18 %; Frauen leisten wöchentlich ~9 zusätzliche unbezahlte Pflege- und Care-Stunden, Gender Care Gap bei 43,8 %.
Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: OnlineMarketing.de•Veröffentlicht: 8. März 2024
Ursprünglicher Berichttitel: “Das wünschen sich Frauen in der Arbeitswelt | OnlineMarketing.de”

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GVTLabs launcht AskGVT, um Videoinhalte durchsuchbar zu machen

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