Beobachtetes Signal · 18. Feb. 2026 · Product Launch · Quelle: https://martech.org/feed/ · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Positiv

LinkedIn Marketing: Neue Formate, CTV, APIs und erweiterte Messbarkeit

Zusammenfassung des Signals

MarTech hat seinen Leitfaden für das Marketing auf LinkedIn aktualisiert und detailliert umfassende Produkt- und Mess-Launches in den Bereichen Creator, Video, Ad Targeting und Attribution. Zu den wichtigsten Neuerungen zählen die Ausweitung des BrandLink Creator- und Publisher-Videoprogramms, neue Werbeformate wie First-Impression- und Reserved Ads sowie erweiterte Connected TV-Funktionen. Hinzu kommen Frequency Capping für Brand-Awareness-Kampagnen, Optimierungen im Campaign Manager – darunter Media Planner, Ads Duplication, Dynamic UTMs und KI-gestützte Digests – sowie Verbesserungen bei Conversions API (CAPI) und Revenue Attribution Report. Ergänzt wird dies durch Companies Hub, Company Attribution, die globale Company Intelligence API, Creator-Analysen, Member Analytics APIs, Qualified Leads Optimization, KI-gestützte Tools für KMU sowie ein LLM-basiertes Feed-Ranking-System.

Polaris7 AgentStrategische Einordnung
Hohe Konfidenz

Umfassende Produkt- und Mess-Updates von LinkedIn – darunter CAPI, Revenue Attribution, Companies Hub, Frequency Capping, BrandLink und Connected TV – verändern das Ad Targeting, die Attribution sowie die Video- und Creator-Monetarisierung für B2B-Werbetreibende und MarTech-Integrationen maßgeblich.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • LinkedIn verzeichnet über 830 Millionen Nutzer sowie rund 310 Millionen monatlich aktive Nutzer (MAUs), wobei 40 % der MAUs täglich die Plattform besuchen.
  • Die Werbeeinnahmen von LinkedIn beliefen sich 2022 auf 5,91 Milliarden US-Dollar und sollen laut Prognosen bis 2027 auf 10,35 Milliarden US-Dollar steigen.
  • Vermarkter, die die aktualisierte Conversions API (CAPI) nutzen, verzeichnen laut LinkedIn im Schnitt ein Plus von 31 % bei attributierten Conversions, einen Rückgang der Cost per Action um 20 % sowie einen Rückgang der Cost per Qualified Lead um 39 %.
  • Ab dem 2. Juli 2025 führt LinkedIn schrittweise ein Frequency Capping für Brand-Awareness-Kampagnen (Classic campaigns) ein, das 3 bis 30 Impressionen pro Mitglied über einen rollierenden Sieben-Tage-Zeitraum im Feed, im Audience Network und bei Connected TV ermöglicht.
  • Das im Mai 2025 in BrandLink umbenannte Programm (zuvor Wire Program) umfasst über 70 Creator- und Publisher-Partner; der BrandLink-Umsatz stieg im Quartalsvergleich um fast 200 %, während sich die Auszahlungen an Creator und Publisher im Jahresvergleich verdreifachten.
Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: https://martech.org/feed/•Veröffentlicht: 18. Feb. 2026
Ursprünglicher Berichttitel: “Marketing on LinkedIn: What you need to know | MarTech”

Verwandte Marktsignale & Trends

Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.

E-Commerce / Retail Media29. Sept. 2026

Weihnachtsshopper geben mehr aus, kaufen aber weniger

Die Umsatzprognosen für das Weihnachtsgeschäft sagen trotz rückläufiger Kaufabsichten der Verbraucher ein Wachstum in Dollar voraus. Höhere Preise, stabile Geschenkausgaben und schneller wachsender E-Commerce erklären den scheinbaren Widerspruch. Adobe erwartet für November und Dezember Online-Weihnachtsumsätze in den USA von 275,1 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 6,7 % gegenüber dem Vorjahr, während AlixPartners ein Gesamtwachstum von 4-7 % prognostiziert. Verbraucherumfragen von PwC, Sprout Social und Omnisend zeigen, dass viele Käufer ihre Ausgaben kürzen, auf günstigere Produkte ausweichen und nach Rabatten suchen, einige sogar Notfallfonds anzapfen. Geschenke für Kinder bleiben Priorität. Die Rolle von KI beim Einkaufen wächst: 29 % der Verbraucher nutzen KI für Weihnachtseinkäufe, hauptsächlich für Produktrecherche und Preisvergleiche. Adobe prognostiziert einen Anstieg des KI-gesteuerten Empfehlungsverkehrs zu Einzelhandels-Websites um 130 %.

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Influencer Marketing24. Sept. 2026

B2B-Marken setzen auf Creator-Videos gegen KI-Einheitsbrei und für KI-Suche

B2B-Marken nutzen vermehrt Creator-Videos, um sich von generischem KI-Content („AI Slop“) abzuheben und Glaubwürdigkeit bei Einkäufern aufzubauen, die zunehmend KI-gestützte Empfehlungen nutzen. Laut Daten der Plattform Billo stieg die Nutzung von B2B-Creator-Videos im Jahresvergleich um 55 % und hat sich seit 2023 fast vervierfacht. IAB-Studien belegen zudem, dass fundierte Creator-Reviews bei 65 % der Nutzer das Vertrauen in KI-Suchergebnisse und -Empfehlungen stärken. Dabei zählen nachweisbare Expertise (36 %), ein fundierter Track Record (46 %) und Beständigkeit (40 %) deutlich mehr als bloße Reichweite (21 %). Da Creator-Content vor allem in der Recherche- und Evaluierungsphase von B2B-Entscheidern wirkt, verschiebt sich der Fokus von reinen Klick- und View-Metriken hin zu qualifizierten Pipeline-Signalen, Testphasen und Registrierungen.

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Platform10. Sept. 2026

Google passt EU-Suche nach Strafe an; Ikea launcht Skyrim-Ad-Mod

Nach einer EU-Strafe in Höhe von 460 Millionen Euro passt Google seine europäischen Suchergebnisse an, um den Vorgaben des Digital Markets Act (DMA) zu entsprechen. Künftig werden Links konkurrierender Spezialsuchmaschinen vor Sponsored Placements ausgespielt und dynamische Preisangaben ausgeblendet. Parallel dazu verdeutlicht eine neue Kampagne von Ikea den Trend zu Branded Gaming Content: Das Unternehmen veröffentlichte eine gesponserte Mod für Skyrim mit einem sprechenden Kallax-Regal, was zugleich Microsofts Bestrebungen zur Monetarisierung eigener Gaming-IPs unterstreicht. Zudem thematisiert der Bericht personelle Konsequenzen nach einer umstrittenen Werbekooperation zwischen Callaway und Good Good Golf, die zu Rücktritten in Führungsetagen beider Unternehmen führte, eine Entschuldigung für eine Polymarket-Werbung sowie die erweiterte Prüfung der geplanten Fox-Roku-Fusion durch das US-Justizministerium (DOJ).

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