Beobachtetes Signal · 8. Juni 2026 · Campaign Launch · Quelle: Horizont · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Negativ

Telekom-KI-Kampagne mit Albert Einstein löst Ethik-Debatte aus

Zusammenfassung des Signals

Die Deutsche Telekom hat einen vollständig KI-generierten Werbefilm veröffentlicht, der einen synthetischen Albert Einstein zeigt. Die von der Agentur Jung von Matt in Kooperation mit ElevenLabs produzierte Kampagne stieß vor allem auf LinkedIn auf heftige ethische Kritik. Branchenkommentatoren monierten die kommerzielle Nachbildung einer weltberühmten, verstorbenen Persönlichkeit für Werbezwecke. Thomas Strerath, ehemaliger Chef von Jung von Matt, verstärkte die Diskussion durch einen fiktiven, per KI generierten Beitrag im Namen Einsteins. Die Kontroverse wirft grundlegende Fragen zu Einwilligung, Brand Safety, kreativen Praktiken sowie dem Einsatz von Sprach- und Bildklon-Technologien in der kommerziellen Werbung auf.

Polaris7 AgentStrategische Einordnung
Hohe Konfidenz

Der Einsatz synthetischer Medien zur Reaktivierung verstorbener Persönlichkeiten durch einen Großwerbetreibenden wie die Deutsche Telekom wirft branchenweite Fragen zu Einwilligung, Brand Safety und den Grenzen kreativer Produktion auf.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Die Deutsche Telekom veröffentlichte einen vollständig KI-generierten Werbefilm mit Albert Einstein.
  • Die Kampagne wurde von der Agentur Jung von Matt in Kooperation mit ElevenLabs produziert.
  • Der Spot löste auf LinkedIn öffentliche und ethische Kritik hinsichtlich der kommerziellen Reaktivierung einer verstorbenen Persönlichkeit aus.
  • Thomas Strerath, ehemaliger Jung von Matt-Chef, veröffentlichte eine fiktive, KI-generierte Replik im Namen Einsteins.

Ontologie & Marktkonzepte

Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: Horizont•Veröffentlicht: 8. Juni 2026
Ursprünglicher Berichttitel: “Kooperation mit ElevenLabs: Deutsche Telekom löst mit KI-Einstein-Kampagne eine Ethik-Debatte aus”

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Creative & Production Services1. Juni 2026

KI-generierte TV-Spots positionieren die Bank Cler zum Thema Klarheit

Die Schweizer Agentur Neu Creative Agency hat für die Bank Cler zwei KI-generierte TV-Spots im Interview-Stil (auf Deutsch und Französisch) realisiert, die das Finanzinstitut rund um das Thema „Klarheit“ positionieren. Die vollständig in-house mit KI-Tools erstellten Bewegtbildformate wurden im TV ausgestrahlt – unter anderem während des WM-Halbfinales Schweiz–Norwegen auf SRF – und transparent als KI-generiert deklariert. Gregor Eicher, Marketingleiter der Bank Cler, betonte, man gehe bei der KI-gestützten Darstellung von Menschen weiterhin behutsam vor; die konkret eingesetzten Tools wurden nicht offengelegt. Auf Agenturseite zeichnen Simon Rehsche, Nico Ammann und Fadi Nemr verantwortlich, die Mediaplanung übernahm phd. Das Projekt steht exemplarisch für die wachsende Akzeptanz von KI-generiertem Creative-Content in linearen TV-Kampagnen auf dem Schweizer Werbemarkt.

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Creative & Production Services26. Mai 2026

Wingo-Kampagne setzt auf KI-generierte «digitale Zwillinge» aus Referenzfotos

Die Swisscom-Zweitmarke Wingo hat in Zusammenarbeit mit der Agentur Bold eine neue Werbekampagne lanciert, bei der echte Models zunächst als Referenz fotografiert und anschliessend als vollständig KI-generierte «digitale Zwillinge» für die Werbemittel umgesetzt wurden. Christian Beck, Redaktionsleiter von persoenlich.com, bewertete diesen Workflow als rechtlich deutlich sauberer im Vergleich zu generativen KI-Modellen, die auf fremdes Bildmaterial ohne explizite Freigabe zurückgreifen. Redakteurin Sandra Porchet forderte zugleich eine transparente Kennzeichnungspflicht in der Werbelandschaft, um KI-generierte Figuren klar von realen Models abzugrenzen. Der Vorstoss verdeutlicht den zunehmenden Wandel in der Creative Production durch generative KI, wirft jedoch zeitgleich ethische sowie regulatorische Fragen bezüglich Kennzeichnung und Urheberrecht auf, die werbetreibende Unternehmen und Agenturen künftig intensiv beschäftigen dürften.

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Creative production using generative AI30. Aug. 2026

Swisscom startet KI-gestützte Werbekampagne „Devicemonials“ mit Mona und Mateo

Swisscom hat die seit Juli laufende Kampagne „Devicemonials“ gestartet, in der Endgeräte wie Smartphones, Laptops und Tablets ihren Alltag schildern, um Angebote des Telekommunikationsanbieters zu bewerben. Das Konzept, die Charaktere und das Storytelling stammen von der Basler Leadagentur Mona und Mateo (Mandat seit Juni 2025), während die Zürcher Produktionsfirma Stories für die filmische Umsetzung verantwortlich zeichnet. Das visuelle Rohmaterial wurde mittels generativer KI-Videomodelle erstellt, wohingegen Schnitt, Postproduktion, Synchronisation und Sounddesign von einem rund zwölfköpfigen Team übernommen wurden. Die Ausspielung erfolgt bis Dezember monatlich über Digital- und Social-Media-Kanäle, blue Cinemas sowie das lineare Fernsehen. Swisscom wies den KI-Einsatz in Pressemitteilungen transparent aus, verzichtete jedoch auf ein On-Screen-Labeling in den TV-Spots. Die Beteiligten betonen, dass KI zwar Workflows verändert, menschliche Kreativentscheidungen jedoch unverzichtbar bleiben.

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