Beobachtetes Signal · 25. Feb. 2026 · Earnings Report · Quelle: CNBC Technology · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Positiv
Salesforce übertrifft Erwartungen und kündigt Aktienrückkauf über 50 Milliarden US-Dollar an
Salesforce hat starke Ergebnisse für das vierte Quartal vorgelegt und die Analystenerwartungen übertroffen. Das bereinigte Ergebnis je Aktie lag bei 3,81 US-Dollar gegenüber prognostizierten 3,04 US-Dollar, während der Umsatz um 12 Prozent auf 11,20 Milliarden US-Dollar stieg. Gestützt auf den niedrigen Aktienkurs kündigte das Unternehmen ein massives Aktienrückkaufprogramm im Wert von 50 Milliarden US-Dollar an. Zudem wurde die Übernahme von Informatica im Wert von 8 Milliarden US-Dollar abgeschlossen, die im Quartal 399 Millionen US-Dollar beisteuerte. Salesforce treibt seine KI-Strategie mit Agentforce und neuen Slack-Funktionen voran; der annualisierte Umsatz von Agentforce überstieg 800 Millionen US-Dollar. Strategische Investitionen, darunter die Beteiligung an Anthropic, brachten einen Gewinn von 811 Millionen US-Dollar ein. Für das Fiskaljahr 2027 wird ein Umsatzwachstum von rund 10 bis 11 Prozent erwartet, während das langfristige Umsatzziel für 2030 auf 63 Milliarden US-Dollar angehoben wurde.
Die Geschäftszahlen und Prognosen eines führenden MarTech- und CRM-Anbieters wie Salesforce prägen Markttrends für Enterprise Software, die Akzeptanz von KI-Funktionen und M&A-Aktivitäten im gesamten Ökosystem.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Bereinigtes EPS von 3,81 US-Dollar gegenüber erwarteten 3,04 US-Dollar (LSEG-Konsens).
- Umsatz von 11,20 Milliarden US-Dollar bei einem Wachstum von 12 Prozent im Jahresvergleich.
- Bereitstellung von 50 Milliarden US-Dollar für ein neues Aktienrückkaufprogramm.
- Informatica-Übernahme (8 Milliarden US-Dollar) abgeschlossen; 399 Millionen US-Dollar Quartalsumsatz beigesteuert.
- Agentforce-Jahresumsatz übersteigt 800 Millionen US-Dollar; strategische Investments erzielen 811 Millionen US-Dollar Gewinn.
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Salesforce übertrifft Q4-Erwartungen und trotzt „SaaSpocalypse“-Befürchtungen
Salesforce steigerte den Umsatz im vierten Quartal um 13 % auf 10,7 Mrd. USD und erzielte im Gesamtjahr 41,5 Mrd. USD (+10 %), gestützt durch die 8 Mrd. USD schwere Übernahme von Informatica. Der Nettogewinn belief sich auf 7,46 Mrd. USD. Für das kommende Geschäftsjahr prognostiziert der Konzern 45,8 bis 46,2 Mrd. USD bei einer Remaining Performance Obligation (RPO) von über 72 Mrd. USD. CEO Marc Benioff wies Bedenken hinsichtlich einer KI-getriebenen „SaaSpocalypse“ zurück und positionierte SaaS-eigene Agentenarchitekturen direkt gegen den KI-Stack von OpenAI. Zur Erfolgsmessung autonomer KI-Agenten führte Salesforce die Metrik „Agentic Work Units“ (AWU) ein. Zudem hob das Unternehmen die Quartalsdividende auf 0,44 USD je Aktie an und kündigte ein Aktienrückkaufprogramm über 50 Mrd. USD an.
Salesforce übertrifft Analystenerwartungen, senkt jedoch Jahresausblick; Snowflake schießt nach oben
Die Marktübersicht von CNBC beleuchtet zentrale Treiber für den Handelstag, darunter Quartalszahlen von Salesforce und Snowflake, wichtige US-Konjunkturdaten sowie die Entwicklung der US-Treasury Yields. Salesforce übertraf die Schätzungen, gab jedoch einen vorsichtigen Ausblick und treibt Aktienrückkäufe voran, während CEO Marc Benioff neue agentische KI-Funktionen hervorhob. Snowflake überzeugte mit starken Umsatz- und Gewinnzahlen sowie hoher Kundennachfrage nach Snowflake Intelligence, was den Aktienkurs im nachbörslichen Handel massiv antrieb. Zudem standen anstehende Dell-Zahlen, Quartalsberichte aus dem Retail-Sektor sowie Allzeithochs wichtiger Aktienindizes im Fokus. Die Entwicklungen im Enterprise-Software- und Cloud-Segment spiegeln die anhaltende Dynamik und die selektive Investitionsbereitschaft im Technologie- und MarTech-Markt wider.
Salesforce hebt Umsatzziel für Geschäftsjahr 2030 auf über 63 Milliarden Dollar an
Auf der Dreamforce-Konferenz hat Salesforce eine Umsatzprognose von über 63 Milliarden US-Dollar für das Geschäftsjahr 2030 vorgelegt und damit die Konsenserwartungen von 59,2 Milliarden US-Dollar übertroffen. CEO Marc Benioff betonte einen strategischen Wendepunkt für Enterprise AI, der die jüngsten Marktzweifel an SaaS-Wachstumsmodellen entkräftet. Ein Buchgewinn von 2,6 Milliarden US-Dollar aus strategischen Investments in Anthropic stützte das Ergebnis zusätzlich. Flankierend startete das Unternehmen die Initiative 'Claudeforce', die Salesforce-Daten direkt mit Anthropics Claude verknüpft und bereits von bis zu 1.000 Beta-Kunden genutzt wird. Zudem stellte Salesforce sein neues Reasoning-Modell 'Koa' auf Nvidia-Basis vor und positionierte Slack als zentrale Schnittstelle für die Kommunikation autonomer AI-Agents. Neben Aktienrückkäufen im Volumen von 60 Milliarden US-Dollar deutete das Management eine künftige Monetarisierung der Anthropic-Beteiligung an.
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