Beobachtetes Signal · 15. Juli 2026 · Benchmarking / Data Report · Quelle: Digiday · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Negativ

Publisher-Werbeinventar sank im Q2 2026 um bis zu 40 Prozent

Zusammenfassung des Signals

Benchmarking-Daten von Ozone verdeutlichen, dass das Volumen von Werbeanfragen im zweiten Quartal 2026 stark eingebrochen ist. KI-gestützte, klickfreie Suchfunktionen und veränderte Nutzungsmuster reduzierten den Referral-Traffic im Open Web drastisch. Ozone analysierte rund 20 Milliarden Impressions und verzeichnete in den USA einen Rückgang der Ad-Request-Volumina um 32 bis 37 Prozent im Jahresvergleich, in Großbritannien sogar um 39 bis 41 Prozent. Trotz geringerer Inventarmengen stiegen die durchschnittlichen eCPMs im Juni (in Großbritannien um rund 30 Prozent, in den USA um 7 Prozent), weshalb die Budgets in einigen Märkten weniger stark sanken. Der gesamte Programmatic Spend der US- und UK-Publisher von Ozone sank im ersten Halbjahr 2026 um 30,6 Prozent. Der Trend unterstreicht eine strukturelle Verlagerung hin zu Walled Gardens, kostenpflichtigen Abonnements und Log-in-Produkten, während Apps und In-Stream Video widerstandsfähiger agierten.

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Hohe Konfidenz

Die massiven Einbrüche beim Open-Web-Werbeinventar und Programmatic Spend sowie steigende eCPMs und Kanalverschiebungen signalisieren eine strukturelle Transformation der Discovery- und Monetarisierungsmechaniken, die Publisher, Demand-Side Platforms und Media-Einkäufer gleichermaßen betrifft.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Ozone analysierte für den Benchmark etwa 20 Milliarden Impressions.
  • Zwischen April und Juni 2026 sanken die Ad-Request-Volumina von Publishern in den USA um ca. 32 bis 37 Prozent und in Großbritannien um 39 bis 41 Prozent im Jahresvergleich.
  • Der kombinierte Programmatic Spend im Publisher-Netzwerk von Ozone ging im ersten Halbjahr 2026 um 30,6 Prozent im Jahresvergleich zurück (UK -14,3 %, USA -44 %).
  • Die durchschnittlichen eCPMs stiegen im Juni im Jahresvergleich in UK um ca. 30 Prozent und in den USA um ca. 7 Prozent; Apps bildeten das einzige Segment mit Wachstum.
  • Die Budgets für Outstream Video schrumpften weiter und lagen im Juni um rund 76 Prozent unter dem Vorjahreswert, während die Preise für In-Stream Video weitgehend stabil blieben.

Verknüpfte Unternehmen

10 verknüpfte Unternehmen

“The data, which tracked approximately 20 billion impressions, revealed that between April and June 2026, publisher ad request volumes were d...”

“Publisher ad supply fell by up to 40% in Q2 of 2026 as AI era, zero‑click search choked the flow of traffic to news and other open‑web sites...”

““The open web is becoming smaller not because demand for content has fallen, but because discovery has moved,” said Matt Barash, CCO of Nova...”

“Some DSPs like Yahoo DSP, The Trade Desk and Beeswax — started to bounce back into the peace‑talks window......”

“The two biggest pipes, DV360 and Amazon DSP, continued to decline, per the Ozone data......”

“Some DSPs like Yahoo DSP, The Trade Desk and Beeswax — started to bounce back into the peace‑talks window......”

“Some DSPs like Yahoo DSP, The Trade Desk and Beeswax — started to bounce back into the peace‑talks window......”

““Platforms, particularly Google, are intervening in the user journey and providing content in situ rather than redirecting to the underlying...”

Ontologie & Marktkonzepte

Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: Digiday•Veröffentlicht: 15. Juli 2026
Ursprünglicher Berichttitel: “Publisher ad supply fell by up to 40% in Q2 as AI search choked the open web”

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Publishers / Programmatic Inventory16. Juli 2026

KI-Suche setzt UK- und US-Publisher unter Druck: Weniger Inventar und höhere TKPs

Eine auf der Analyse von rund 20 Milliarden Premium-Ad-Impressions basierende Ozone-Auswertung zeigt, dass KI-gestützte Suche und Zero-Click-Antworten den Referral-Traffic sowie das programmatische Ad Supply im Open Web massiv reduzieren. Im Q2 2026 sanken die Ad Requests im Jahresvergleich in den USA um ca. 32–37 % und in UK um 39–41 %. Gleichzeitig filtern Publisher minderwertige Bid Requests gezielt aus, was das verfügbare Inventar weiter verknappt. Trotz sinkender Volumina stiegen die durchschnittlichen eCPMs im Juni an (in UK um ca. 30 %, in den USA um ca. 7 %) und federten Umsatzeinbußen teilweise ab; die programmatischen Gesamtausgaben sanken im H1 2026 dennoch um rund 31 %. Dieser Wandel zwingt Publisher und Buy-Side dazu, Inventarqualität, First-Party Data, kontextuelle Signale und Attention Metrics stärker zu priorisieren.

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Programmatic advertising / Publisher monetisation11. Feb. 2026

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Der Pubstack State of Programmatic UK 2025 zeichnet das Bild eines Marktes, in dem höhere Impression-Volumina die Publisher-Erlöse nicht schützen konnten. Im Jahr 2025 stiegen die programmatischen Ad Impressions in UK im Jahresvergleich um 10,51 %, während der programmatische Umsatz um 2,29 % sank – angetrieben durch einen Einbruch des eCPM um 10,54 %. Der Umsatzrückgang konzentrierte sich vor allem auf das vierte Quartal, das einen Rückgang von 13,55 % im Jahresvergleich verzeichnete. Zudem dokumentiert der Bericht eine Verschiebung beim Demand-Mix: Googles Anteil sank um 3,64 Prozentpunkte, während Prebid um 3,79 Prozentpunkte zulegte. Laut Pubstack glichen Publisher den Druck über Volumenwachstum aus, sahen sich jedoch mit starkem Preisdruck konfrontiert. Der Bericht dient britischen Premium-Publishern als Benchmarking-Tool zur Identifikation von Einbußen bei Preisen, Qualität, Demand-Mix oder Auktions-Effizienz.

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