Beobachtetes Signal · 7. Mai 2026 · Event Expansion · Quelle: Adzine · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
OMR Festival wird ab 2027 auf drei Tage ausgeweitet
Das OMR Festival in Hamburg wird ab 2027 auf drei Tage verlängert. Nach Angaben des Veranstalters Ramp106 besuchten 2026 rund 70.000 Menschen das Messegelände, mit inoffiziellen Side Events lag die Zahl bei schätzungsweise 85.000 Personen. Das Event verzeichnete über 1.000 Aussteller und Partner sowie mehr als 800 Speaker. Kapazitätsengpässe – unter anderem musste eine Opening Keynote wegen überfüllter Hallen wiederholt werden – machten den Schritt erforderlich. Inhaltlich dominierten 2026 KI-Themen, zudem stieg der Anteil internationaler Gäste auf über 20 Prozent aus Nicht-DACH-Ländern. Große Plattformen wie Google, Amazon, Meta, TikTok und Microsoft waren stark präsent. Reguläre Festivalpässe für 2027 sind für 649 Euro gelistet.
Als bedeutendes europäisches Marketing- und Digital-Business-Festival unterstreicht die Verlängerung auf drei Tage die wachsende Skalierung, die internationale Reichweite und den anhaltenden Plattform- und KI-Fokus, stellt jedoch keinen technologischen oder regulatorischen Paradigmenwechsel dar.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- OMR erweitert das Festival ab 2027 auf drei Tage.
- Veranstalter Ramp106 verzeichnete 2026 rund 70.000 Besucher auf dem Messegelände und ca. 85.000 Gesamtteilnehmer inklusive Side Events.
- Die Ausgabe 2026 zählte über 1.000 Aussteller/Partner und mehr als 800 Speaker.
- Über 20 % der Teilnehmer kamen aus Ländern außerhalb der DACH-Region.
- Der reguläre Festivalpass für 2027 kostet 649 Euro.
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Line-up für die Stand-Partys auf dem OMR Festival 2026 bekannt gegeben
Das OMR Festival 2026 findet am 5. und 6. Mai 2026 in der Hamburg Messe statt. Der Veranstalter erwartet rund 70.000 Besucher, über 800 Speaker und mehr als 1.000 Aussteller und Partner. Das Abendprogramm umfasst Live-Konzerte mit Künstlern wie SSIO, ZAH1DE, Mark Forster und David Puentez sowie zahlreiche Partner-Stand-Partys in den Hallen A1 und A4. Erstmals findet am 5. Mai ab 18:00 Uhr in Halle B6 das offene Format „OMR Afterwork“ mit DJ Soulchild sowie kuratierter Musik und Beleuchtung statt, an dem Teams wie KARTON]izza, Studio84.ai, Digital Masters, der Bundesverband Deutsche Startups, VAULO, finperks, AIomatic und morefire teilnehmen. Zahlreiche Partner wie Globalist, Brevo, Meta, Unzer, addfame, Remazing x DAZN, Qonto, CREW10, Braze, Mollie, SAP, PAIR Finance, BAT und findling laden am 5. Mai ab 17:00 beziehungsweise 18:00 Uhr zu Abendveranstaltungen ein.
AWNY & Jupiter Fest: Agentic Ads und Open Web im Fokus
Die Advertising Week New York und das erste Jupiter Festival Miami zeigten die Branchenentwicklung hin zu agentischer Werbung und die Besorgnis über die Zukunft des Open Web. Zu den wichtigsten Ankündigungen gehörten Tiktoks Off-Platform-Werbeexpansion und ein neuer KI-Einkaufsagent, Metas Test eines KI-Kampagnenassistenten und die Einführung visueller Anzeigen durch OpenAI. Die Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Paramount im Wert von 110 Milliarden Dollar wurde abgeschlossen und bildet nun Skydance. Zentrale Themen waren die Bedrohung des Publisher-Traffics durch KI, der Aufstieg von KI-Sichtbarkeitstools, das frühe Stadium des agentischen Medienkaufens, ungelöste Cross-Platform-Messung und der boomende Sport- und Retail-Media-Sektor. Zu den Deals gehörten PubXs Übernahme von Compliant und eine 5-Millionen-Dollar-Series-A sowie OpenAIs gemeldete 30-Milliarden-Dollar-Runde mit BlackRock und Investoren aus den VAE.
ICANN erhält 1.615 Anträge für neue Top-Level-Domains
Die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) hat erstmals seit 2012 wieder Anträge für neue generische Top-Level-Domains (gTLDs) angenommen. Insgesamt wurden 1.615 Anträge von 481 Antragstellern eingereicht, mit einem starken Fokus auf KI-bezogene Domains. Zehn Unternehmen, darunter Meta und OpenAI, bewarben sich um .agent, sieben um .agi und sechs um .asi. Meta reichte 21 Anträge ein, darunter .instagram und .threads, während OpenAI 15 Anträge stellte, darunter .chatgpt und .codex. Auch deutsche Unternehmen wie Adidas, Biontech und Allianz bewarben sich um markenbezogene Domains. Die Antragsgebühr kann bis zu 227.000 US-Dollar pro Domain betragen. Der Artikel hebt auch den finanziellen Erfolg von Ländercode-Domains wie .ai hervor, die Anguilla bis November 2025 rund 59 Millionen Euro einbrachte.
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