Beobachtetes Signal · 12. Aug. 2026 · Product Launch · Quelle: Digiday · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv
Mod Op entwickelt proprietäre KI-Plattform „Orion“
Die unabhängige Agentur Mod Op hat mit „Orion“ ein eigenes KI-Ökosystem entwickelt, statt auf Standard-Lizenzen zurückzugreifen. Laut CTO Tessa Burg wurden dadurch geschätzte Lizenzkosten in Höhe von rund 3 Millionen US-Dollar für die über 500 Mitarbeiter eingespart. Orion verbindet verschiedene LLM-APIs, um Workflows zu automatisieren, Berichte zu generieren, Contractor zu steuern, Aufgaben zu priorisieren und eine kundenorientierte KI-Oberfläche bereitzustellen. Mod Op verzeichnet erhebliche Produktivitätsgewinne – Prozesse wie die Strategieerstellung verkürzten sich von 20 bis 30 Tagen auf eine Woche. Die Agentur trackt Adoptions- und Output-Metriken und bereitet zudem die Expansion von Orion in den Bereich der Generative Engine Optimization (GEO) vor.
Demonstriert den spürbaren Agentur-Trend, durch proprietäre KI-Infrastruktur Datenkontrolle zu wahren, Lizenzkosten zu senken und die Produktivität zu steigern – ein relevanter Impuls für Agentur- und MarTech-Strategien, wenngleich kein branchenweiter Strukturwandel.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Mod Op hat durch den Eigenbau der KI-Infrastruktur geschätzte Lizenzkosten von rund 3 Millionen US-Dollar vermieden.
- „Orion“ ist das proprietäre KI-Ökosystem von Mod Op, das mehrere LLM-APIs zur Workflow-Automatisierung und für ein kundenorientiertes Workspace verbindet.
- Die Entwicklung von Orion begann kurz vor dem ChatGPT-Launch Ende 2022; eine interne Version folgte zeitnah, eine Kundenschicht Ende 2025.
- Mod Op beschäftigt über 500 Mitarbeiter und meldet deutliche Effizienzgewinne, etwa bei der Strategie- und Discovery-Phase (Verkürzung von 20–30 Tagen auf eine Woche).
- Die Agentur misst Metriken wie Time-to-Insight, effektiven Stundensatz und Gesamtadoption; individuelle Kunden-Logins wurden bislang nicht nachgefragt.
Verknüpfte Unternehmen
4 verknüpfte Unternehmen“Tessa Burg, chief technology officer at Mod Op, estimates the agency could have racked up by giving its 500-plus employees access to Microso...”
“Tessa Burg, chief technology officer at Mod Op, estimates the agency could have racked up by giving its 500-plus employees access to Microso...”
“Just last month, a McKinsey study found that about 93% of enterprise leaders exceeded their AI budgets....”
Ontologie & Marktkonzepte
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Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
GenOptima Unveils Enterprise GEO Framework
GenOptima, founded in Shanghai in 2025, provides a Generative Engine Optimization (GEO) infrastructure offering a Results-as-a-Service (RaaS) solution to help enterprises manage and measure AI search visibility. The closed-loop five-stage RaaS workflow—Brand Info Audit, Content Preference Analysis, Exclusive Strategy, AI Model Training, and Full-Cycle Monitoring—feeds a GEO Expert Model Matrix of 143 benchmarkable capabilities across industry, LLM adaptation, functional, multimodal, and deep adaptation categories. A Strategic Agent Architecture (Gen-Centric Sentinel, Gen-Carto Nexus, Gen-Genesis Forge, Gen-Cosmos CogniCore) and a Universal Cross-Model Consensus Protocol enable continuous optimization across 20+ global AI platforms. The platform emphasizes compliance, cross-border safeguards, ethical optimization, transparent KPI reporting, and a Data Flywheel that incrementally improves results across industries, including technology, SaaS, healthcare, finance, manufacturing, and consumer products.
Agenturen entwickeln GEO-Tools eigenständig über „Vibe Coding“
Agenturen wie Havas, Broadhead und Supergood nutzen zunehmend Coding-Assistenten wie Anthropic Claude Code und Plattformen wie Replit, um maßgeschneiderte generative Suchmaschinenoptimierungs-Tools (GEO) auf Basis von Large Language Models zu entwickeln. Havas konzipierte Brand Insights AI zur Analyse von Markenpräsenzen in KI-Antworten und rollte das System als SaaS in fast 100 Ländern und über 60 Sprachen aus. Broadhead und Supergood setten ebenfalls auf Eigenentwicklungen für GEO-Monitorings und modellgestützte Workflows, um Kosten, Kontrolle und Flexibilität gegenüber Standardlösungen von Start-ups wie Profound, Bluefish oder Emberos zu maximieren.
Over The Top SEO startet branchenweit erste GEO-Sparte
Die SEO-Agentur Over The Top (OTT) unter der Leitung von CEO und Gründer Guy Sheetrit hat eine dedizierte Abteilung für Generative Engine Optimization (GEO) ins Leben gerufen – die nach eigenen Angaben branchenweit erste umfassende GEO-Operation einer großen Agentur. Der Schwerpunkt liegt darauf, Marken in KI-generierten Antworten statt in klassischen Suchergebnissen zu platzieren. Laut OTT befindet sich die Sparte seit Ende 2025 im Aufbau und hat bereits über 450 KI-optimierte Seiten bei Google indexiert. Das Angebot umfasst sechs Kernbereiche: KI-Zitationsarchitektur, vollständige Schema-Markup-Implementierung, Einführung des llms.txt-Protokolls, eine KI-native Content-Pipeline, thematische Autoritäts-Cluster sowie die Optimierung für KI-Crawler wie GPTBot, Google-Extended, ClaudeBot und PerplexityBot.
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