Beobachtetes Signal · 17. Nov. 2022 · Deprecation · Quelle: CMSWire · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Negativ
Marketer rüsten sich für eine Welt ohne Third-Party-Cookies
Diese CMSWire-Analyse beleuchtet, wie der Wegfall von Third-Party-Cookies das Marketing verändern wird. Google plant die Abschaffung in Chrome, während Apple in Safari diese bereits standardmäßig blockiert hat. Die DSGVO erzwingt zudem einwilligungsbasierte Cookie-Hinweise. Marken müssen künftig auf First-Party-Data setzen, was vertrauensbildendes, erlaubnisbasiertes Marketing und direkte Kundenbeziehungen erfordert. Branchenexperten von Bloomreach, Twilio Segment und Amperity verweisen auf Herausforderungen wie geringere Targeting-Präzision, Datensilos und sinkende Reichweiten. Der Twilio-Report zeigt, dass 55% der Marken unvorbereitet sind und 81% weiterhin auf Third-Party-Cookies vertrauen, obwohl 85% der Verbraucher für Personalisierung ausschließlich First-Party-Data fordern. Die Zukunft ohne Cookies macht First-Party-Data unverzichtbar und treibt Vermarkter zu konversationalen sowie stationären Retail-Strategien.
Der Artikel skizziert den branchenweiten Wandel weg von Third-Party-Cookies, verdeutlicht die mangelnde Vorbereitung der Marketer und den strategischen Schwenk zu First-Party-Data; dies treibt fundamentale Veränderungen bei Ad-Targeting, Identity Management und Messung voran.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Google plante nach einer Verschiebung des 2022er-Termins die schrittweise Abschaffung von Third-Party-Cookies in Chrome bis 2024.
- Apple hat Third-Party-Cookies im Safari-Browser bereits standardmäßig deaktiviert.
- Die EU-DSGVO aus dem Jahr 2018 verpflichtet Webseitenbetreiber, Nutzern Opt-Out-Möglichkeiten für Third-Party-Cookies bereitzustellen.
- Laut Twilio sind 55% der Marken nicht ausreichend auf das cookiefreie Marketing vorbereitet und 81% nutzen noch Third-Party-Cookies.
- Der Twilio-Report ergab zudem, dass 85% der Verbraucher für personalisierte Services ausschließlich die Nutzung von First-Party-Data wünschen.
Verknüpfte Unternehmen
6 verknüpfte Unternehmen“Google is set to phase out third-party cookies in its Chrome web browser by 2024....”
“Apple has disabled third-party cookies in its Safari web browser by default....”
“Raj De Datta, CEO and founder at Bloomreach, a commerce experience platform provider, told CMSWire that brands must be proactive about data ...”
“Aurelia Solomon, senior director of product marketing at Drift, a conversational marketing platform provider, told CMSWire marketing without...”
“According to Twilio's 2022 State of Customer Engagement Report, 42% of brands predict the upcoming changes will result in lower ROI on ad sp...”
“Jill Meuzelaar, director of product marketing at Amperity, an enterprise customer data platform provider, told CMSWire although third-party ...”
Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Google bringt agentische KI in Gemini für Unternehmen
Bei einer Google-Cloud-Veranstaltung am Donnerstag kündigte Google an, seine Gemini-KI ins agentische Zeitalter zu führen. Ein einheitlicher Agent kann nicht nur Fragen beantworten, sondern Aufgaben eigenständig planen und ausführen. Zunächst für Unternehmen gedacht, kann der Agent mit internen Systemen verbunden werden, benutzerdefinierte Fähigkeiten nutzen und sogar Modelle von Drittanbietern wie Anthropics Claude auswählen. Er verfügt über ein eigenes Workspace-Konto mit E-Mail-Adresse und schreibt ein eigenes Audit-Protokoll. Zu den frühen Testern gehören On, Shopify und PayPal. Gemini hat über 1 Milliarde monatlich aktive Nutzer, und fast 90% der Fortune-100-Unternehmen nutzen Gemini Enterprise.
US-Regierung schließt Microsoft von Visa-Programm aus
Die US-Regierung hat Microsoft von der Beantragung dauerhafter Aufenthaltsgenehmigungen für ausländische Fachkräfte mit H-1B-Visa ausgeschlossen und wirft dem Unternehmen Missbrauch des Programms vor. Vizepräsident JD Vance erklärte, Microsoft habe im vergangenen Jahr 6.000 amerikanische Mitarbeiter entlassen, aber von 6.300 H-1B-Visainhabern profitiert. Das Arbeitsministerium unter Keith Sonderling wird keine neuen Anträge von Microsoft, mehreren Beratungsunternehmen und Adobe annehmen. Dieser Schritt erfolgt wenige Wochen vor den Parlamentswahlen und spiegelt die Kritik der Trump-Regierung am H-1B-Programm wider, das angeblich amerikanische Arbeiter benachteiligt. Microsoft hat noch nicht reagiert. Der Schritt könnte die Fähigkeit der Tech-Branche beeinträchtigen, qualifizierte ausländische Talente zu halten.
US sperrt Microsoft, Adobe und IT-Giganten von Green-Card-Programm aus
Die Trump-Administration hat Microsoft, Adobe und sechs weitere große Technologieunternehmen von einem US-Programm ausgesetzt, das qualifizierten ausländischen Arbeitskräften die dauerhafte Aufenthaltserlaubnis (Green Card) erleichtert, und wirft den Unternehmen Betrug vor. Vizepräsident JD Vance kündigte die Sperre an, die auch Capgemini, Cognizant, HCL, Infosys, Tata und Wipro betrifft. Das Arbeitsministerium wird keine neuen oder laufenden Anträge auf dauerhafte Arbeitszertifizierung dieser Unternehmen mehr annehmen. Die Unternehmen gehören zu den größten Nutzern von H-1B-Visa, die für hochqualifizierte Positionen gedacht sind, die von US-Arbeitern möglicherweise nicht besetzt werden können. Microsoft reagierte mit der Aussage, dass die meisten seiner US-Mitarbeiter Amerikaner seien und seine H-1B-Anträge größtenteils für bestehende Mitarbeiter und nicht für Neueinstellungen gelten. Die Regierung will außerdem neun Universitäten, darunter Harvard, Yale und Stanford, wegen mutmaßlichen Missbrauchs von Studentenvisumprogrammen untersuchen.
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