Beobachtetes Signal · 17. Aug. 2026 · Hiring · Quelle: Meedia · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
Marc Oliver Nissen übernimmt CRO-Position bei kununu
Marc Oliver Nissen wird zum 1. Oktober 2026 als Chief Revenue Officer zur Arbeitgeber-Bewertungsplattform kununu wechseln. Nissen war rund elf Jahre lang für LinkedIn tätig und fungiert aktuell als Director bei LinkedIn Talent Solutions. In seiner neuen Funktion wird er die kommerzielle Verantwortung bündeln und die Bereiche Sales, B2B-Marketing sowie Go-to-Market steuern. kununu plant, den umfangreichen Datenbestand zu Arbeitgebern, Gehältern und Unternehmenskultur – die sogenannten Workplace Insights – künftig verstärkt durch KI nutzbar zu machen. Ziel ist es, datengetriebene Angebote für Arbeitgeber bei der Gewinnung, Bindung und Entwicklung von Talenten auszubauen. Nissen soll diese kommerziellen Angebote maßgeblich vorantreiben und skalieren.
Die Verpflichtung eines erfahrenen Top-Managers unterstreicht kununus Ambitionen, den umfangreichen Datenbestand an Workplace Insights mithilfe von KI zu kommerziellen B2B-Produkten weiterzuentwickeln. Dies ist vor allem für die Bereiche HR-Tech, datengetriebenes Recruiting und B2B-Marketing von strategischer Relevanz.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Marc Oliver Nissen wird zum 1. Oktober 2026 neuer Chief Revenue Officer bei kununu.
- Nissen war elf Jahre lang bei LinkedIn tätig und ist aktuell Director bei LinkedIn Talent Solutions.
- Als CRO verantwortet er die Bereiche Sales, B2B-Marketing und Go-to-Market in einer gebündelten kommerziellen Rolle.
- kununu plant den verstärkten Einsatz von KI, um Workplace Insights (Daten zu Gehältern, Arbeitgebern und Kultur) für datengetriebene B2B-Angebote zu nutzen.
Verknüpfte Unternehmen
8 verknüpfte Unternehmen“Der Manager arbeitet seit gut elf Jahren für Linkedin, derzeit im Range eines Director LinkedIn Talent Solutions....”
“MEEDIA Redaktion 17. August 2026 um 11:03...”
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Ontologie & Marktkonzepte
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Céline Flores Willers: B2B-Marketer sollen wie B2C denken
Auf der DMEXCO 2026 argumentierte Céline Flores Willers, Gründerin von The People Branding Company, dass B2B-Marketing oft veraltet wirkt, weil Marketer Angst vor Innovation haben (FOMU). Sie zeigte kreative Taktiken wie den Einsatz des Roboter-Sidekicks 'Robi' und personalisierte T-Shirts, um Aufmerksamkeit und Branding zu steigern. Sie betonte LinkedIn als zentrale Plattform für B2B und verwies auf einen SAP-Taulia-Fall, bei dem Employee-Generated Content, beworben über Thought Leader Ads, eine 2,3-mal höhere Engagement-Rate und 70 Prozent höhere Klickraten bei kleinem Budget erzielte. Willers nannte auch Beispiele wie die Kampagne von Legora mit Jude Law und die 25-teilige Merger-Dokumentation von Merz Lifecare als erfolgreiche 'Building-in-Public'-Strategien. Sie schloss mit dem Appell an B2B-Marketer, kreativer zu sein und vom B2C-Marketing zu lernen.
LinkedIn: Leads nicht als Endziel im B2B-Marketing sehen
Beim B2Believe-Event von LinkedIn im neuen Space im Empire State Building forderten Führungskräfte und Praktiker eine Abkehr von leitorientiertem B2B-Marketing hin zu einem 'Full-Journey'-Ansatz, der Signale, Targeting, Creatives, die gesamte Customer Journey und Messung verbindet. Jae Oh, Senior Director of Product Management, zeigte, dass weniger als 10% der Upper-Funnel-Zielgruppen in Bottom-Funnel-Kampagnen gelangen, und forderte Marketer auf, Markenaufbau mit Demand Capture zu verbinden. Eine Studie des B2B Institute von LinkedIn mit eMarketer ergab, dass 77% der Marketer sagen, sie zielen nicht mehr auf Einzelpersonen, aber nur 31% haben einen Playbook für die Aktivierung von Zielgruppen im unteren Funnel. Praktiker von Canva, SAP, Mastercard und anderen zeigten, wie Marketing und Vertrieb gemeinsame Signale nutzen. LinkedIn skizzierte zudem eine Produkt-Roadmap mit Fokus auf Cost-per-Opportunity-Ziele, Multi-Format-Kampagnen, agentische Workflows und Inkrementalitäts-Prognosen.
Sandra Peter übernimmt ressortübergreifende Chefredaktion bei Burda Media
Sandra Peter wechselt im Oktober 2026 von der Burda-Tochtergesellschaft Blue Ocean Entertainment zu Burda Media und übernimmt dort die neu geschaffene Position der ressortübergreifenden Chefredakteurin für den Bereich Garden & Living. Mit dieser strategischen Personalie bündelt das Medienhaus seine redaktionellen Kompetenzen in diesem Segment, um die markenübergreifende Zusammenarbeit und die digitale wie printseitige Entwicklung der Publikationen gezielt voranzutreiben. Die langjährige Branchenexpertin bringt umfassende Erfahrung aus dem Segment der Special-Interest-Medien mit und soll die publizistische Ausrichtung der reichweitenstarken Marken im Garten- und Lebensstilbereich holistisch steuern.
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