Beobachtetes Signal · 27. Sept. 2023 · Product Launch · Quelle: Trending Topics · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv
Klarna baut Shopping-Ökosystem als Konkurrenz zu Google aus
In einem Interview erläuterte Klarnas Schweiz-Chef Christian Kehr die Expansion des Unternehmens vom Buy-Now-Pay-Later-Anbieter zum digitalen Werbe- und Shopping-Medium. Mit 150 Millionen globalen Nutzern positioniert Klarna seine App und den neuen Preisvergleichsdienst ,Klarna Search‘ als Alternative zu Google Shopping. Händler zahlen auf CPA- oder CPC-Basis, wodurch Mediendienstleistungen zum wachstumsstärksten Segment avancieren. Der Dienst ist bereits in Deutschland, Schweden und den USA aktiv; der Marktstart in Österreich ist für das erste oder zweite Quartal 2024 geplant. Zudem nutzt Klarna OpenAI und ChatGPT in über 80 internen Projekten, kooperiert mit dem Amazon-Affiliate-Netzwerk und fokussiert sich weiterhin auf sein Kerngeschäft im Banking- und BNPL-Bereich.
Klarnas Expansion in die Bereiche Werbung und Preisvergleich schafft einen neuen Commerce-Media-Kanal mit direktem Zugriff auf Transaktionsdaten, was den Wettbewerb mit Google Shopping verschärft und die Potenziale im Retail Media erweitert.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Klarnas Mediendienstleistungen sind der am schnellsten wachsende Geschäftsbereich, bei dem Händler auf CPA- oder CPC-Basis zahlen.
- Das Preisvergleichsportal ,Klarna Search‘ ist in Deutschland, Schweden und den USA live.
- Die Einführung der Preisvergleichssuche in Österreich ist für Q1 oder Q2 2024 geplant.
- Klarna verzeichnet 150 Millionen globale Kunden, wobei die Nutzer pro App-Besuch mehr als sieben Minuten verweilen.
- Klarna betreibt über 80 interne Projekte unter Einsatz von OpenAI- und ChatGPT-Technologie.
Verknüpfte Unternehmen
15 verknüpfte Unternehmen“Klarna is becoming an increasingly important player in digital advertising, directing traffic from its 150 million-user app to online retail...”
“Merchants place their product listing ads on Google via Klarna, and Klarna Search is positioned as a competitor to Google Shopping....”
“Klarna and Tradera launched a solution allowing customers to list products from the Klarna app on Tradera....”
“Amazon has a huge affiliate network in which Klarna acts as a publisher and earns a commission for traffic to Amazon....”
“Klarna has been live with Airbnb for a few weeks and it is working extremely well....”
“Example of a merchant where Klarna users might buy an iPhone....”
“Klarna works closely with Refurbed and has future ideas together....”
“Instacart generates 40 percent of its revenue through ad placements....”
“Klarna has launched more than 80 projects connected to OpenAI/ChatGPT....”
“Klarna compares itself with large ecosystems such as Amazon, Google and Meta....”
“Klarna directs traffic to merchants like Nike, Adidas and Billa rather than completing purchases in its own app....”
“OpenAI in combination with Microsoft is a major competitor to Google....”
“Klarna directs traffic to merchants like Nike, Adidas and Billa rather than completing purchases in its own app....”
Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Google bringt agentische KI in Gemini für Unternehmen
Bei einer Google-Cloud-Veranstaltung am Donnerstag kündigte Google an, seine Gemini-KI ins agentische Zeitalter zu führen. Ein einheitlicher Agent kann nicht nur Fragen beantworten, sondern Aufgaben eigenständig planen und ausführen. Zunächst für Unternehmen gedacht, kann der Agent mit internen Systemen verbunden werden, benutzerdefinierte Fähigkeiten nutzen und sogar Modelle von Drittanbietern wie Anthropics Claude auswählen. Er verfügt über ein eigenes Workspace-Konto mit E-Mail-Adresse und schreibt ein eigenes Audit-Protokoll. Zu den frühen Testern gehören On, Shopify und PayPal. Gemini hat über 1 Milliarde monatlich aktive Nutzer, und fast 90% der Fortune-100-Unternehmen nutzen Gemini Enterprise.
US-Regierung schließt Microsoft von Visa-Programm aus
Die US-Regierung hat Microsoft von der Beantragung dauerhafter Aufenthaltsgenehmigungen für ausländische Fachkräfte mit H-1B-Visa ausgeschlossen und wirft dem Unternehmen Missbrauch des Programms vor. Vizepräsident JD Vance erklärte, Microsoft habe im vergangenen Jahr 6.000 amerikanische Mitarbeiter entlassen, aber von 6.300 H-1B-Visainhabern profitiert. Das Arbeitsministerium unter Keith Sonderling wird keine neuen Anträge von Microsoft, mehreren Beratungsunternehmen und Adobe annehmen. Dieser Schritt erfolgt wenige Wochen vor den Parlamentswahlen und spiegelt die Kritik der Trump-Regierung am H-1B-Programm wider, das angeblich amerikanische Arbeiter benachteiligt. Microsoft hat noch nicht reagiert. Der Schritt könnte die Fähigkeit der Tech-Branche beeinträchtigen, qualifizierte ausländische Talente zu halten.
US sperrt Microsoft, Adobe und IT-Giganten von Green-Card-Programm aus
Die Trump-Administration hat Microsoft, Adobe und sechs weitere große Technologieunternehmen von einem US-Programm ausgesetzt, das qualifizierten ausländischen Arbeitskräften die dauerhafte Aufenthaltserlaubnis (Green Card) erleichtert, und wirft den Unternehmen Betrug vor. Vizepräsident JD Vance kündigte die Sperre an, die auch Capgemini, Cognizant, HCL, Infosys, Tata und Wipro betrifft. Das Arbeitsministerium wird keine neuen oder laufenden Anträge auf dauerhafte Arbeitszertifizierung dieser Unternehmen mehr annehmen. Die Unternehmen gehören zu den größten Nutzern von H-1B-Visa, die für hochqualifizierte Positionen gedacht sind, die von US-Arbeitern möglicherweise nicht besetzt werden können. Microsoft reagierte mit der Aussage, dass die meisten seiner US-Mitarbeiter Amerikaner seien und seine H-1B-Anträge größtenteils für bestehende Mitarbeiter und nicht für Neueinstellungen gelten. Die Regierung will außerdem neun Universitäten, darunter Harvard, Yale und Stanford, wegen mutmaßlichen Missbrauchs von Studentenvisumprogrammen untersuchen.
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