Beobachtetes Signal · 30. Apr. 2026 · Product Launch · Quelle: https://martechseries.com/feed/ · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv
InMobi launcht „Ad Experiences“ mit FOSSIL als erstem Markenpartner
InMobi hat den Start von „InMobi Ad Experiences“ bekannt gegeben – einer Omnichannel-Werbelösung, die proprietäre First-Party-Daten mit Inventar der Tochterplattform Glance kombiniert, um Full-Funnel-Kampagnenziele zu erreichen. Die Fossil Group fungiert als initialer Launch-Partner und testete das Format im Rahmen einer Beta-Kampagne für die Frühjahrskollektion „BIG TIC“ über Multiscreen- und Connected TV-Platzierungen (CTV). Eine Begleitstudie des Marktforschers Cint belegte einen Anstieg der Brand Recall um 57 % sowie ein Plus von 10 % bei der Brand Awareness im Vergleich zu nicht exponierten Zielgruppen. Als datenseitige Basis verweist InMobi auf 300 Millionen globale Glance-Nutzer und eine unternehmenseigene Werbereichweite von 2,5 Milliarden Nutzern. Das Produkt startet zunächst auf CTV mit KI-gestützten Ambient-Experiences und soll im zweiten Quartal 2026 vollständig auf Mobile und Web ausgeweitet werden.
Ein etablierter AdTech-Anbieter bündelt First-Party-Daten, proprietäres Inventar und integrierte Measurement-Lösungen in einem neuen Omnichannel-Produkt. Die starken Brand-Lift-Werte der Beta-Phase sind relevant für Werbetreibende und Agenturen, stellen jedoch keine fundamentale Marktverschiebung dar.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- InMobi führt die neue Omnichannel-Lösung „InMobi Ad Experiences“ ein.
- Die Fossil Group fungiert mit der Kampagne „BIG TIC Frühjahr 2026“ als erster Werbepartner.
- Eine Cint-Messung ergab bei exponierten Nutzern einen Zuwachs von 57 % bei Brand Recall und 10 % bei Brand Awareness.
- Die Datenbasis stützt sich auf 300 Mio. Glance-Nutzer und InMobis Werbereichweite von 2,5 Mrd. Nutzern.
- Der Rollout startet mit KI-basierten CTV-Formaten; die vollständige Suite für Mobile und Web folgt in Q2 2026.
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InMobi und Scope3 starten branchenweit ersten agentenbasierten Seller für KI-Einkauf
InMobi Advertising hat eine strategische Partnerschaft mit Scope3 bekannt gegeben, um den ersten sogenannten agentenbasierten Seller („Agentic Seller“) der Branche zu etablieren. Diese Integration ermöglicht es KI-gestützten Buying Agents, über den Scope3 Interchange direkt auf InMobis Premium-In-App-Mobile-Inventar und exklusive Connected TV-Bestände wie Glance zuzugreifen. Die Lösung basiert auf dem offenen Industriestandard Ad Context Protocol (AdCP) von AgenticAdvertising.org. Dadurch können Buying Agents standardisierte Media-Briefings einreichen und innerhalb von Minuten passgenaue Inventarquellen, Audiencesignale sowie Kampagnenparameter abrufen, wofür zuvor Tage benötigt wurden. Insgesamt bündelt die Partnerschaft die Reichweite von rund zwei Milliarden mobilen InMobi-Nutzern sowie 300 Millionen aktiven First-Party-Geräten von Glance über eine einzige AdCP-Schnittstelle. Erste Pilotkampagnen sollen in den kommenden Wochen an den Start gehen.
InMobi und Scope3 launchen Sell-Side-KI-Agent für autonomes Media-Buying
InMobi ist eine Partnerschaft mit Scope3 eingegangen, um einen sell-side KI-Agenten zu präsentieren, der Premium-Werbeinventar von Glance autonom repräsentiert und vermarktet. Der Agent agiert über die Agent-to-Agent-Mediaplattform Interchange von Scope3 und nutzt das offene Ad Context Protocol (AdCP), einen Industriestandard, der unter anderem von Scope3-CEO Brian O’Kelley sowie Branchengrößen wie Yahoo und PubMatic vorangetrieben wird. InMobi und Glance werden das System in den kommenden Wochen im Rahmen eines Pilots testen; teilnehmende Marken wurden zunächst nicht genannt. InMobi argumentiert, dass Agent-to-Agent-Workflows für kontextabhängige Inventory im Commerce-Stil – wie Glance-Lockscreen- und In-App-Shoppable-Experiences – besser geeignet sind als traditionelle Programmatic-DSP/SSP-Pipelines. Zuvor hatte InMobi das KI-gestützte App-Analytics-Unternehmen MobileAction übernommen und rechnet für den Zeitraum von 2026 bis 2028 mit einem deutlichen Wachstum agentenbasierter Transaktionen.
Heineken kombiniert Aufmerksamkeit und Brand Lift
Heineken testet einen neuen Ansatz, der Brand-Lift-Studien mit Attention-Metriken kombiniert, um die Effektivität seiner Display-Werbung zu validieren und mehr Budget für Kanäle außerhalb der Walled Gardens zu sichern. In Zusammenarbeit mit GumGum nutzt der Brauer "Attentive Lift", um Markenbekanntheitsdaten von On Device mit Aufmerksamkeitsmessungen zu überlagern. Ein Test für die Marke Birra Moretti zeigte einen Anstieg der ungestützten Bekanntheit um 8 % und der Vertrautheit um 4 % bei Konsumenten, die die Anzeigen länger als 2,2 Sekunden betrachteten. Das Inhouse-Medienteam von Heineken plant, diese Benchmarks für die Mediaplanung zu nutzen und auf Qualität statt Quantität der Exposition zu optimieren. Die Methode wird auf Display-Kampagnen in Großbritannien ausgeweitet, einschließlich Old Mout. Kritiker warnen davor, sich ausschließlich auf Attention-Metriken zu verlassen, aber die Kombination mit Brand Lift gilt als ausgewogener.
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