Beobachtetes Signal · 19. März 2026 · Conference · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv

d3con 2026: CTV, Social Growth und Fokus auf Margenoptimierung

Zusammenfassung des Signals

Der Artikel beleuchtet die d3con 2026 in Hamburg und verzeichnet einen klaren Trend hin zu effizienzgetriebenem, KI-gestütztem Marketing. Branchenexperten betonten die Integration von KI-Prozessen, die Aufwertung von First-Party-Data und die Erweiterung von Audience-Strategien zur Messbarkeitsverbesserung und Media-Spend-Optimierung. Ein zentrales Panel zu Programmatic Advertising im Streaming-Bereich widmete sich dem Leitsatz „Money follows margin“ sowie wirkungsorientierten, kosteneffizienten Ausführungen. Den Innovation Award gewann Patrick Pfeiffer (Uplane), gefolgt von Urs Müller (Pi_optimal) und Cristina Pianura (Audioboost) als Zweitplatzierten. Signifikante Wachstumsboost-Chancen wurden in CTV, Retail Media und Social Media identifiziert, wobei Netflix und Amazon Prime Video neue Inventar-Optionen demonstrierten – so ist Netflix-Inventar etwa über die Demand-Side-Platform von Amazon buchbar. Laut BVDW-Marktprognose belaufen sich die deutschen Video-Ad-Spendings 2026 voraussichtlich auf 4,2 Milliarden Euro bei einem programmatischen Anteil von 80 Prozent. Die nächste d3con findet am 16. und 17. März 2027 in Hamburg statt.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Die d3con 2026 bot Panels zu Programmatic Advertising im Streaming und KI-gestützter Messbarkeit.
  • Patrick Pfeiffer (Uplane) gewann den Innovation Award; Urs Müller (Pi_optimal) und Cristina Pianura (Audioboost) wurden Zweitplatzierte.
  • Wachstumschancen wurden in CTV, Retail Media und Social Media verortet.
  • Netflix-Inventar ist über die Amazon DSP buchbar, inklusive Audience Match basierend auf Amazon-Shopping-Daten.
  • Der BVDW prognostiziert für 2026 deutsche Video-Ad-Spendings von 4,2 Milliarden Euro und einen programmatischen Anteil von 80 Prozent.
Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: OnlineMarketing.de•Veröffentlicht: 19. März 2026
Ursprünglicher Berichttitel: “d3con 2026: CTV, Social Boosts und Money follows the margin | OnlineMarketing.de”

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Programmatic & Retail Media20. März 2026

d3con 2026: Werbetreibende zwischen Cookies, Plattformen und Künstlicher Intelligenz

Ein Bericht von der d3con 2026 in Hamburg verdeutlicht den pragmatischen Ansatz von Werbetreibenden, die gleichermaßen auf eigene Daten und Plattform-Ökosysteme setzen. Diskussionsrunden zeigten, dass Cookies für den direkten Online-Abverkauf zentral bleiben – so nutzt Parship First-Party-Cookies und validiert diese mit Third-Party-Cookies von Affiliates –, während TV und Media Mix Modelling zur Messung des langfristigen Uplifts dienen. Sprecher warnten vor Plattformabhängigkeit, da Retail-Media-Netzwerke und Loyalty-Apps als neue Walled Gardens agieren, während Universal Music große Custom Audiences aufbaut und Daten für Partnerschaften teilt. Die Fragmentierung im Programmatic Streaming und intransparente TV-Preise stießen auf Kritik; KI wurde gleichermaßen als Effizienzchance und Vertrauensrisiko diskutiert. Der Bericht schließt mit der Beobachtung, dass Advertisern die Datenerhebung fortführen, die Datenkontrolle jedoch zunehmend an Plattformen abgeben. Die nächste d3con findet am 16. und 17. März 2027 statt.

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AI in Filmmaking8. Okt. 2026

Ben Afflecks KI-Wissen geht viral

Ben Affleck, der Schauspieler, der sein KI-Filmmaking-Startup für angeblich 587 Millionen Dollar an Netflix verkauft hat, ging viral, weil er in Interviews tiefes Verständnis für KI-Technologie zeigte. Er sprach über maschinelles Lernen, neuronale Netze und gab zu, Python-Skripte zu schreiben. Affleck beschrieb seinen Weg vom analogen zum digitalen Film, seinen Einsatz von KI in der visuellen Effektproduktion und die Erstellung eines proprietären Datensatzes für ethische KI-Filmarbeit. Er besuchte auch OpenAI und nutzte seinen Promi-Status für Einblicke in neue Technologien. Affleck äußerte Bedenken über die Auswirkungen von KI auf Bildung und erlernte Hilflosigkeit, nicht über existenzielle Bedrohungen. Er nutzte KI in seinem Film 'Animals' und betonte die additive Natur von KI in der Filmbranche.

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Regulation8. Okt. 2026

US sperrt Microsoft, Adobe und IT-Giganten von Green-Card-Programm aus

Die Trump-Administration hat Microsoft, Adobe und sechs weitere große Technologieunternehmen von einem US-Programm ausgesetzt, das qualifizierten ausländischen Arbeitskräften die dauerhafte Aufenthaltserlaubnis (Green Card) erleichtert, und wirft den Unternehmen Betrug vor. Vizepräsident JD Vance kündigte die Sperre an, die auch Capgemini, Cognizant, HCL, Infosys, Tata und Wipro betrifft. Das Arbeitsministerium wird keine neuen oder laufenden Anträge auf dauerhafte Arbeitszertifizierung dieser Unternehmen mehr annehmen. Die Unternehmen gehören zu den größten Nutzern von H-1B-Visa, die für hochqualifizierte Positionen gedacht sind, die von US-Arbeitern möglicherweise nicht besetzt werden können. Microsoft reagierte mit der Aussage, dass die meisten seiner US-Mitarbeiter Amerikaner seien und seine H-1B-Anträge größtenteils für bestehende Mitarbeiter und nicht für Neueinstellungen gelten. Die Regierung will außerdem neun Universitäten, darunter Harvard, Yale und Stanford, wegen mutmaßlichen Missbrauchs von Studentenvisumprogrammen untersuchen.

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