Beobachtetes Signal · 30. Apr. 2026 · Earnings Report · Quelle: CNBC Technology · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Positiv
Cramer bullisch: Amazon steigt nach starkem Quartal um 15 %
Eine Analyse der jüngsten Geschäftszahlen von Amazon zeigt, dass AWS sich von einem Cloud-Geschäft mit integrierter KI zu einem KI-Infrastrukturunternehmen mit darunterliegender Cloud gewandelt hat. Amazon meldete einen Konzernumsatz von 181,5 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 17 %, während AWS um 28 % wuchs – das schnellste Quartalswachstum seit 15 Quartalen auf Basis einer annualisierten Rate von rund 150 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen strukturierte seine Bilanz grundlegend um: Nach der Aufnahme von 53,4 Milliarden US-Dollar sprang die langfristige Verschuldung von 65,6 Milliarden auf 119 Milliarden US-Dollar, der Free Cashflow tendiert gegen Null und die Bilanzsumme stieg innerhalb von 90 Tagen um rund 99 Milliarden auf etwa 916 Milliarden US-Dollar. Dieser Schritt wird als strategischer Kapitaleinsatz gewertet, der sich auf das gesamte KI-Ökosystem und Marktteilnehmer wie OpenAI, NVIDIA und Google auswirkt.
Als dominanter Tech-Gigant beeinflusst Amazon durch starkes AWS-Wachstum und massive KI-Investitionen die Cloud-Kapazitäten, die Infrastrukturversorgung und die Wettbewerbsdynamik in der Tech- und Werbebranche.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Der konsolidierte Umsatz von Amazon wuchs um 17 % auf 181,5 Milliarden US-Dollar.
- Der AWS-Umsatz stieg um 28 % – das schnellste Wachstum seit 15 Quartalen – bei einer annualisierten Basis von rund 150 Milliarden US-Dollar.
- Amazon nahm 53,4 Milliarden US-Dollar an frischem Kapital auf; die langfristigen Schulden stiegen innerhalb eines Quartals von 65,6 Milliarden auf 119 Milliarden US-Dollar.
- Der Free Cashflow liegt faktisch bei Null; die Bilanzsumme erreichte rund 916 Milliarden US-Dollar, was einem Anstieg von 99 Milliarden US-Dollar in 90 Tagen entspricht.
- Der Autor positioniert AWS als KI-Infrastrukturunternehmen und sieht Auswirkungen auf die Wettbewerbsdynamik von Playern wie OpenAI, NVIDIA und Google.
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Cramer: Markt akzeptiert massive KI-Infrastrukturausgaben der Big-Tech-Konzerne
Laut Jim Cramer gewinnen Investoren zunehmend Vertrauen in die massiven KI-Capex-Investitionen der Big-Tech-Konzerne. Ausschlaggebend war der Earnings Call von Amazon-CEO Andy Jassy, der detailliert darlegte, wie Vorabinvestitionen in Rechenzentren und Server langfristig monetarisiert werden. Amazon erhöhte seine Capex-Guidance von 200 auf 220 Milliarden US-Dollar, woraufhin die Aktie kräftig zulegte. Cramer stellte Amazons transparente Strategie der von Alphabet gegenüber, deren Aktienkurs trotz höherer Investitionsprognosen sank, da klare Monetarisierungspläne fehlten. Microsoft wurde für die erfolgreiche KI-Monetarisierung via Azure und Copilot bei gleichzeitig positivem Free Cashflow gelobt. Dagegen kritisierte Cramer Meta deutlich: Das Unternehmen habe bisher versäumt, überzeugend aufzuzeigen, wie die enormen KI-Infrastrukturausgaben – etwa durch die Vermietung überschüssiger Rechenkapazitäten – messbare Erträge generieren sollen.
Amazon überschreitet nach Q2-Zahlen 3-Billionen-Dollar-Marktkapitalisierung
Am 3. August 2026 erreichten die Amazon-Aktien ein neues Allzeithoch und brachten die Marktkapitalisierung des Unternehmens nach einem über den Erwartungen liegenden Q2-Bericht auf über 3 Billionen US-Dollar. Amazon meldete einen bereinigten Gewinn je Aktie von 1,97 USD gegenüber geschätzten 1,82 USD sowie einen Umsatz von 200,61 Milliarden USD, der damit über dem Konsens von 194,47 Milliarden USD lag. Der Umsatz von Amazon Web Services (AWS) belief sich auf 42,2 Milliarden USD und übertraf die Analystenerwartungen. CEO Andy Jassy erklärte, dass Amazon seine Investitionsprognose (Capex) für 2026 von 200 auf 220 Milliarden USD angehoben habe, um der steigenden Nachfrage nach KI-bezogenen Cloud-Kapazitäten gerecht zu werden. Der Bericht hebt zudem hervor, dass die Cloud-Wettbewerber Microsoft und Alphabet in ihren jüngsten Ergebnissen ebenfalls ein robustes Cloud-Wachstum verzeichneten.
Jim Cramer Recommends Buying Amazon and Starbucks
During CNBC Investing Club’s Morning Meeting on May 28, 2026, Jim Cramer recommended buying Amazon and Starbucks, citing Snowflake’s strong quarterly report and a $6 billion compute commitment to Amazon Web Services as positive catalysts for Amazon. Snowflake shares surged ~35% after its results and expanded use of Amazon’s custom Graviton chips and AI compute. Cramer highlighted improving afternoon traffic at U.S. Starbucks locations and said Starbucks could reach $120 (~17% upside). Other stocks briefly covered included CVS, Eli Lilly and Marvell.
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