Beobachtetes Signal · 21. Juli 2026 · Campaign Launch · Quelle: Horizont · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
BMJV und Fischer-Appelt starten Kampagne gegen häusliche Gewalt
Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) hat die bundesweite Awareness-Kampagne „Dein Mut findet Rückhalt“ für Frauen und Betroffene häuslicher Gewalt gestartet. Die gemeinsam mit der Agentur Fischer-Appelt entwickelte Initiative basiert auf einer Online-Befragung von 2.500 Frauen, darunter 1.000 Betroffene, und setzt auf illustrierte Helfer zur Darstellung eines breiten Unterstützungsnetzwerks. Der integrierte Media-Plan läuft in drei Wellen bis zum kommenden Jahr und umfasst großformatiges OOH und DOOH, Screens im ÖPNV, Apotheken- und Praxis-Displays, diskrete Platzierungen in Bäckereien und Gastronomie sowie Online-Ads, Native Advertising, Social Media, SEA und PR. Fischer-Appelt plant für 2026 über 100 Millionen Bruttokontakte. Alle Materialien verweisen auf raus-aus-gewalt.de, das Hilfsangebote, einen lokalen Support-Finder und einen Notfall-Exit-Button bündelt.
Staatlich geführte Public-Awareness-Kampagne mit großem integriertem Media-Volumen (OOH/DOOH/Online) und über 100 Millionen geplanten Kontakten; relevant für Agenturen, OOH-Vermarkter und Public Communications, jedoch ohne marktverändernde Wirkung.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Das BMJV hat die bundesweite Kampagne „Dein Mut findet Rückhalt“ gegen häusliche Gewalt gestartet.
- Fischer-Appelt zeichnet als Kommunikationsagentur für Kreation und Umsetzung verantwortlich.
- Das Konzept basiert auf einer Online-Befragung von 2.500 Frauen, darunter 1.000 Betroffene.
- Die integrierte Kampagne läuft über OOH, DOOH, Apotheken-Displays, Gastronomie, Online-Ads, Social Media, SEA und PR.
- Fischer-Appelt plant 2026 eine Reichweite von über 100 Millionen Bruttokontakten; Ziel-URL ist raus-aus-gewalt.de.
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Opferhilfe-Nummer 142 wird in Schweizer Präventionskampagne integriert
Die Agentur Wirz und das Eidgenössische Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann (EBG) integrieren die neue nationale Opferhilfe-Kurznummer 142 in die zweite Welle der Präventionskampagne „Gleichstellung verhindert Gewalt“. Die im Mai 2026 gestartete Hotline 142 ist kostenlos, anonym sowie rund um die Uhr erreichbar und wird auf allen Kampagnenmaterialien platziert, um die landesweite Sichtbarkeit zu erhöhen. Die zweite Kampagnenwelle thematisiert zusätzlich digitale Kontrolle in Beziehungen sowie von häuslicher Gewalt betroffene Kinder, während auf explizite Bildsprache verzichtet wird. Die Initiatoren verweisen auf Kriminalstatistiken aus 2025 mit rund 22.000 Delikten im Bereich häuslicher Gewalt – etwa 44 Prozent aller erfassten Gewaltstraftaten – und betonen, dass über die Hälfte der Tötungsdelikte im häuslichen Umfeld stattfindet. Die Kampagne wird von einer Koalition aus Bund, Kantonen, Gemeinden sowie zivilgesellschaftlichen Partnern getragen und ist Teil der bundesweiten Gleichstellungsstrategie 2030. Verantwortlich zeichnen das EBG als Auftraggeber, das BAG als Unterstützer, die Wirz Group AG für Konzept und Umsetzung sowie Konnex für die Mediaplanung.
BMBFSFJ und Fischer Appelt starten Kampagne „Wir sehen mehr“
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) hat die bundesweite Kampagne „Wir sehen mehr“ ins Leben gerufen, um die gesellschaftliche Relevanz und Bedeutung von Erziehungsberufen stärker in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Im Zentrum der Kommunikationsinitiative stehen vier zentrale Motive, die alltägliche Situationen aus den Bereichen Kindertagesstätte (Kita), Hort sowie Hilfen zur Erziehung abbilden. Konzeption, kreative Gestaltung und operative Umsetzung der gesamten Kampagne lagen dabei in den Händen der Agentur Fischer Appelt. Es markiert das erste Mal, dass diese Agentur den gesamten Prozess von der strategischen Ausrichtung über die Kreation bis hin zur finalen Ausspielung eigenverantwortlich verantwortet. Der entsprechende Fachbeitrag wurde am 3. August 2026 von dem Branchenmedium Horizont publiziert und beleuchtet die Details dieser öffentlichkeitswirksamen Maßnahme.
Beratungsstelle Frauen-Nottelefon Winterthur benennt sich in Fiera um
Die seit 1990 aktive Winterthurer Beratungsstelle für Opfer, ehemals bekannt als „Beratungsstelle Frauen-Nottelefon“, hat sich in „Fiera Opferberatung Winterthur“ umbenannt und tritt mit neuem Namen, Logo sowie einer mehrsprachigen Website auf. Das Redesign und die visuelle Identität wurden von der Zürcher Kommunikationsagentur Art.I.schock im Anschluss an zwei Kreativworkshops entwickelt. Die Website zeichnet sich durch eine vereinfachte Navigation mit drei Icons für Anruf, Sprache und Menü sowie thematische Schwerpunkte wie Schutz und das Gewaltschutzgesetz aus. Die neue Markenidentität setzt auf eine kräftige violettblaue Grundfarbe kombiniert mit komplementären Illustrationen. Als ausschlaggebenden Grund für die Namensänderung nannte die Organisation die bevorstehende, landesweite Einführung der Schweizer Opferhilfenummer 142 zum 1. Mai 2026. Für die technische Umsetzung und Programmierung der neuen Website zeichnete die Agentur Digital barrierefrei verantwortlich.
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