Beobachtetes Signal · 14. März 2025 · Conference Coverage · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
Große Werbetreibende dominieren die d3con 2025: Zwei dunkle Wolken am Horizont
Die zweitägige d3con 2025 beleuchtete die Zukunft des Marketings und unterstrich, dass Werbetreibende die einzige Einnahmequelle der Branche sind. Zu den Themen zählten die Datenweitergabe der Telekom an Google und Meta sowie die Nutzung von Loyalty-Programmen und First-Party-Data zur App-Interaktivität. Obi präsentierte einen multivariaten Budgetansatz für Brand, lokale Märkte, Ecommerce, Lead-Generation und Retail Media. Die Konferenz hob Fortschritte im Bereich Measurement hervor, darunter Marketing Mix Modeling (MMM) mit Vergleichen zwischen Google Meridian und Meta Robyn. Retail Media und Commerce Media gewannen an Bedeutung, während Risiken durch EU-US-Datentransfers und potenzielle Handelskonflikte thematisiert wurden, die die Kosten für Online-Werbung erhöhen könnten. Die Veranstaltung endete mit vorsichtigem Optimismus hinsichtlich stabiler Werbeausgaben, auch in Deutschland, und Vorfreude auf die d3con 2026 vom 17. bis 18. März.
Abdeckung von Branchentrends (Retail- und Commerce Media, MMM, Datenschutz) und Erörterung grenzüberschreitender Datentransfers; es handelt sich um keinen großen Plattform-Launch oder Quartalsbericht.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Telekom analysiert die Datenweitergabe an Google und Meta.
- Obi nutzt bis zu fünf verschiedene Budgets: Brand, lokale Märkte, Ecommerce, Lead-Generation und Retail Media Impressions.
- Die MMM-Tools Meridian (Google) und Robyn (Meta) wurden im Rahmen von Measurement-Diskussionen erörtert.
- Risiken beim EU-US-Datentransfer und potenzielle Handelsspannungen könnten Online-Advertising komplizierter machen.
- Loyalty-Programme und First-Party-Data-Strategien gewinnen für Werbetreibende an Bedeutung.
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d3con 2026: Werbetreibende zwischen Cookies, Plattformen und Künstlicher Intelligenz
Ein Bericht von der d3con 2026 in Hamburg verdeutlicht den pragmatischen Ansatz von Werbetreibenden, die gleichermaßen auf eigene Daten und Plattform-Ökosysteme setzen. Diskussionsrunden zeigten, dass Cookies für den direkten Online-Abverkauf zentral bleiben – so nutzt Parship First-Party-Cookies und validiert diese mit Third-Party-Cookies von Affiliates –, während TV und Media Mix Modelling zur Messung des langfristigen Uplifts dienen. Sprecher warnten vor Plattformabhängigkeit, da Retail-Media-Netzwerke und Loyalty-Apps als neue Walled Gardens agieren, während Universal Music große Custom Audiences aufbaut und Daten für Partnerschaften teilt. Die Fragmentierung im Programmatic Streaming und intransparente TV-Preise stießen auf Kritik; KI wurde gleichermaßen als Effizienzchance und Vertrauensrisiko diskutiert. Der Bericht schließt mit der Beobachtung, dass Advertisern die Datenerhebung fortführen, die Datenkontrolle jedoch zunehmend an Plattformen abgeben. Die nächste d3con findet am 16. und 17. März 2027 statt.
US-Regierung schließt Microsoft von Visa-Programm aus
Die US-Regierung hat Microsoft von der Beantragung dauerhafter Aufenthaltsgenehmigungen für ausländische Fachkräfte mit H-1B-Visa ausgeschlossen und wirft dem Unternehmen Missbrauch des Programms vor. Vizepräsident JD Vance erklärte, Microsoft habe im vergangenen Jahr 6.000 amerikanische Mitarbeiter entlassen, aber von 6.300 H-1B-Visainhabern profitiert. Das Arbeitsministerium unter Keith Sonderling wird keine neuen Anträge von Microsoft, mehreren Beratungsunternehmen und Adobe annehmen. Dieser Schritt erfolgt wenige Wochen vor den Parlamentswahlen und spiegelt die Kritik der Trump-Regierung am H-1B-Programm wider, das angeblich amerikanische Arbeiter benachteiligt. Microsoft hat noch nicht reagiert. Der Schritt könnte die Fähigkeit der Tech-Branche beeinträchtigen, qualifizierte ausländische Talente zu halten.
Amazon stellt neue Alexa-Tablets mit KI und Google Play vor
Amazon hat eine neue Tablet-Generation unter der Marke Alexa angekündigt, darunter das Alexa Tablet 12 Pro, das Alexa Tablet 11 und das Alexa Tablet 8. Alle Geräte laufen mit Android, integrieren den KI-Assistenten Alexa+ und bieten erstmals direkten Zugriff auf den vollständigen Google Play Store, sodass Nutzer neben Amazon-Diensten auch Apps wie YouTube, Netflix und Gmail installieren können. Die Tablets bieten verschiedene Bildschirmgrößen, Prozessoren und Akkulaufzeiten, mit Preisen ab 229,99 US-Dollar. Ein spezieller Kindle-Lesemodus und neue Kindermodelle mit elterlicher Kontrolle wurden ebenfalls eingeführt. Der Verkaufsstart in Nordamerika ist am 8. Oktober, die Auslieferung beginnt am 14. Oktober, und die Verfügbarkeit in Europa, einschließlich Deutschland, startet am 19. Oktober.
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