The Trade Desk: Analyse vergleicht OpenPath mit dem Open Market
Eine Analyse von Vlad Chubakov vergleicht die Supply-Path-Initiative OpenPath von The Trade Desk mit dem klassischen Open-Market-Einkauf. Portfolio-weit lagen die OpenPath-TKPs um 43 % unter den Preisen etablierter SSPs (Desktop -51 %, Below-the-Fold -72 %). Trotz vergleichbarer Attention- und Viewability-Werte schnitt OpenPath bei den Performance-KPIs schlechter ab: Der CPA lag 31 % höher, während der ROAS um 28 % niedriger ausfiel. Dies deutet darauf hin, dass die Preisunterschiede nicht primär auf Qualitätsmängeln basieren, sondern potenziell durch Diskrepanzen bei Identity-Match-Rates und Attributionsmechanismen verursacht werden. Die Ergebnisse gewinnen vor dem Hintergrund anhaltender Branchendiskussionen über versteckte Gebühren und Transparenz-Audits durch Agentur-Holdings wie Dentsu, WPP, Publicis und Omnicom an Relevanz, die bereits zu Kursverlusten der TTD-Aktie und veränderten Einkaufsstrategien führten.
- •The Trade Desk führte OpenPath im Februar 2022 als direkten Supply-Pfad zu Publishern ein.
- •OpenPath-Impressions waren portfolio-weit beim TKP rund 43 % günstiger als identisches Inventar über namentlich bekannte SSPs.
- •Der Desktop-TKP via OpenPath lag 51 % unter dem Non-OpenPath-Niveau, Below-the-Fold-Inventar wies einen Abschlag von 72 % auf, während CTV-TKPs um 9 % höher lagen.
