EU-Regulierungswelle bedroht Mobile-Gaming-Branche
Die Europäische Union treibt eine Reihe von Regulierungen voran, die zusammen eine erhebliche Bedrohung für die Mobile-Gaming-Branche darstellen. Der bevorstehende Digital Fairness Act (DFA) zielt auf Monetarisierungsmechanismen wie Lootboxen und süchtig machende Funktionen ab und könnte In-App-Käufe beeinträchtigen. Der neu angekündigte EU-Kids-Act würde unter Artikel 15 Engagement-Techniken wie tägliche Login-Boni und Aktivitätsstreaks für Minderjährige einschränken und eine Altersverifikation für alle Nutzer erfordern. Darüber hinaus sind die Leitlinien des Digital Services Act (DSA) zum Schutz Minderjähriger bereits in Kraft. Branchenexperten warnen vor 'katastrophalen' Auswirkungen und ziehen Parallelen zu den IDFA-Datenschutzänderungen, die die mobile Werbung durcheinanderbrachten. Der endgültige Wortlaut des EU-Kids-Act wird noch verhandelt, mit einer möglichen Finalisierung bis Ende des Jahrzehnts.
- •Der Digital Fairness Act (DFA) der EU zielt auf In-App-Käufe, Lootboxen und süchtig machende Funktionen wie Login-Boni ab.
- •Der EU-Kids-Act sieht in Artikel 15 vor, tägliche Logins und Aktivitätsstreaks für Minderjährige einzuschränken.
- •Wiggin-Anwältin Isabel Davies erklärt, dass der EU-Kids-Act Spiele daran hindern wird, Engagement-Techniken für Kinder einzusetzen.
