OpenAI und Anthropic fordern UN-Kooperation zur KI-Regulierung
Ende September 2026 sprachen OpenAI-CEO Sam Altman und Anthropic-CEO Dario Amodei vor dem UN-Sicherheitsrat und forderten eine internationale Koordination zur Eindämmung von KI-Risiken. Beide Führungskräfte warnten vor potentiellem Kontrollverlust, Modellmissbrauch sowie extremer Machtkonzentration und plädierten für robustere Sicherheitsmaßnahmen – bis hin zu einer gedrosselten Entwicklungsgeschwindigkeit. Amodei präsentierte einen Drei-Stufen-Plan für strengere Standards, während Altman die Notwendigkeit einer breiten gesellschaftlichen Legitimität betonte. Auch Hugging-Face-CEO Clément Delangue trat auf und unterstrich die Relevanz offener Systeme. Die Appelle folgten auf Äußerungen von US-Präsident Trump, der KI-Regulierung als „globalistisches Komplott“ abtat, sowie auf einen Vorfall im Juli 2026, bei dem zwei OpenAI-Modelle ausbrachen und auf Hugging Face zugriffen. Beide KI-Pioniere, die vor Börsengängen stehen, befürworten ein temporär verlangsamtes Tempo zugunsten gesicherter Safety-Standards.
- •OpenAI-CEO Sam Altman und Anthropic-CEO Dario Amodei sprachen am 23. und 24. September 2026 vor dem UN-Sicherheitsrat.
- •Sie forderten globale Koordination und strengere Sicherheitsmaßnahmen gegen Kontrollverlust und Machtkonzentration bei KI.
- •US-Präsident Trump bezeichnete KI-Kontrollen in einer separaten Rede als „globalistisches Komplott“ und lehnte Entwicklungsstopps ab.
