Beobachtetes Signal · 24. Okt. 2025 · Product Launch · Quelle: VideoWeek · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Neutral
WPP AI-Plattform, NYT Watch Tab und BVOD-Inflation
Der VideoWeek Week in Review beleuchtet drei zentrale Marktentwicklungen: WPP hat WPP Open Pro vorgestellt, eine KI-gestützte Self-Serve Marketing-Plattform, mit der Marken Kampagnen auf Basis von WPP-Daten planen, erstellen und direkt auf großen Ad-Plattformen veröffentlichen können. The New York Times hat in ihrer App einen TikTok-ähnlichen Watch Tab eingeführt, der vertikale Videos bündelt, um das tägliche Engagement zu steigern. Zudem zeigt der Bericht, dass die Preise für BVOD-Werbeinventar im Jahr 2025 voraussichtlich um rund fünf Prozent steigen werden – bedingt durch Angebotsverknappung. Im Vergleich dazu verzeichnen Connected TV außerhalb von BVOD ein stagnierendes bis leichtes Wachstum von bis zu einem Prozent und Linear TV ebenfalls rund fünf Prozent Inflation. Darüber hinaus kündigte Google den schrittweisen Rückzug mehrerer Privacy Sandbox-Tools aufgrund geringer Adoption an, was anhaltende Verschiebungen an der Schnittstelle von Datenschutz und AdTech markiert.
Der Launch der KI-Plattform WPP Open Pro und der neue Video-Tab der NYT unterstreichen, flankiert von den BVOD-Inflationsdaten, wichtige Produkt- und Markttrends in der AdTech- und Verlagsbranche.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- WPP hat 'WPP Open Pro' vorgestellt, eine KI-gestützte Self-Serve Marketing-Plattform für Marken jeder Größe zur Planung, Erstellung und Veröffentlichung von Kampagnen.
- The New York Times lancierte einen TikTok-ähnlichen, vertikalen Video-Tab namens 'Watch' in ihrer App als wischbaren Hub für das gesamte Video-Portfolio.
- Die Preisinflation für BVOD erreichte laut WFA Outlook 2025 rund +5 % durch Angebotsverknappung; CTV außerhalb von BVOD lag bei +1 % und Linear TV bei +5 %.
- Google stellt zahlreiche Privacy Sandbox-Tools wie die Attribution Reporting API und Topics wegen geringer Nutzung schrittweise ein.
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WPP an der Spitze der globalen Billings; KI-Nutzung und Werbeakzeptanz steigen
Die aktuellen Brischentrends zeigen WPP Media im COMvergence-Ranking für globale Billings 2025 mit 63,9 Milliarden US-Dollar knapp vor Publicis Media, während OMD das Agentur-Ranking anführt. Zugleich verzeichneten die Cannes Lions einen deutlichen Anstieg der KI-Nutzung bei Einreichungen. Laut Hub Entertainment Research wächst die Werbeakzeptanz unter US-Verbrauchern: Der Anteil derjenigen, die Werbung für finanzielle Einsparungen bevorzugen, stieg binnen fünf Jahren von 58 auf 69 Prozent, während die strikte Werbeablehnung von 17 auf 11 Prozent sank. Auf technologischer und strategischer Ebene integriert Stagwell Microsofts Model Context Protocol (MCP) in Live-Mediakampagnen, Viant schließt die Übernahme von TVision ab, und Comcast plant die Ausgliederung von NBCUniversal sowie Sky. Diese Entwicklungen bieten wertvolle Einblicke in Marktverschiebungen, Agenturdynamiken und veränderte Konsumentenpräferenzen im globalen Werbemarkt.
Week in Charts: CTV-Anteile, Retail-Media-Verschiebung und KI in der Werbung
Der VideoWeek-Branchenüberblick fasst aktuelle Marktdaten und Trends zusammen: Laut Pixalate-Daten sicherte sich Samsung im ersten Quartal 2026 mit 31 Prozent den größten Anteil an programmatischen Open-Market-CTV-Impressions in UK, während Roku den US-Markt mit 36 Prozent anführte; Amazon Fire TV belegte in beiden Märkten den zweiten Platz. Prognosen von eMarketer zeigen, dass Chinas Anteil an den globalen Retail-Media-Werbeausgaben bis 2029 von 44 (2026) auf 42 Prozent sinken wird, während das übrige Ausland von 20 auf 22 Prozent zulegt und die USA stabil bei rund 36 Prozent verharren. Eine IAB-UK/MTM-Studie ergab, dass rund die Hälfte der britischen Verbraucher KI-generierte Hintergründe akzeptiert, die Mehrheit jedoch vollständig KI-generierte Personen in der Werbung ablehnt. TiVo-Untersuchungen verdeutlichen zudem, dass In-Car-Video vor allem zur Kinderunterhaltung dient und im geparkten Zustand (41,8 Prozent) häufiger genutzt wird als während der Fahrt (31,7 Prozent).
Schnellere Erdrotation bedroht weltweite IT-Systeme
Der Artikel diskutiert die bevorstehende Entscheidung der Generalkonferenz für Maß und Gewicht (CGPM) im Oktober 2026, die Schaltsekunde möglicherweise abzuschaffen, da sich die Erdrotation beschleunigt. Dies könnte eine negative Schaltsekunde erforderlich machen, die noch nie getestet wurde und erhebliche Risiken für die IT-Infrastruktur birgt, darunter Stromnetze, Telekommunikation und Satellitennavigation. Google und Meta verwenden 'Smearing'-Techniken, um Zeitsprünge zu glätten, aber eine negative Schaltsekunde bleibt eine ernste Sorge. Der Klimawandel könnte die Notwendigkeit einer negativen Schaltsekunde bis nach 2029 verzögern, da schmelzende Polkappen die Erdrotation verlangsamen. Bei einer Abschaffung könnte eine Schaltstunde eingeführt werden, aber seltene Anpassungen könnten problematisch sein. Der Artikel unterstreicht die Fragilität der globalen Zeitmessung und das Potenzial für weitreichende Systemausfälle.
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