Beobachtetes Signal · 28. Juli 2026 · Rebranding · Quelle: persoenlich.com News · Relevanz: 1/5 · Sentiment: Positiv
Beratungsstelle Frauen-Nottelefon Winterthur benennt sich in Fiera um
Die seit 1990 aktive Winterthurer Beratungsstelle für Opfer, ehemals bekannt als „Beratungsstelle Frauen-Nottelefon“, hat sich in „Fiera Opferberatung Winterthur“ umbenannt und tritt mit neuem Namen, Logo sowie einer mehrsprachigen Website auf. Das Redesign und die visuelle Identität wurden von der Zürcher Kommunikationsagentur Art.I.schock im Anschluss an zwei Kreativworkshops entwickelt. Die Website zeichnet sich durch eine vereinfachte Navigation mit drei Icons für Anruf, Sprache und Menü sowie thematische Schwerpunkte wie Schutz und das Gewaltschutzgesetz aus. Die neue Markenidentität setzt auf eine kräftige violettblaue Grundfarbe kombiniert mit komplementären Illustrationen. Als ausschlaggebenden Grund für die Namensänderung nannte die Organisation die bevorstehende, landesweite Einführung der Schweizer Opferhilfenummer 142 zum 1. Mai 2026. Für die technische Umsetzung und Programmierung der neuen Website zeichnete die Agentur Digital barrierefrei verantwortlich.
Lokales, agenturgeführtes Rebranding einer Non-Profit-Organisation mit Website-Relaunch; die Branchenrelevanz beschränkt sich primär auf kreative und UX-aspekte.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Die Winterthurer Beratungsstelle wurde von „Beratungsstelle Frauen-Nottelefon“ in „Fiera Opferberatung Winterthur“ umbenannt.
- Die Zürcher Kommunikationsagentur Art.I.schock entwickelte den neuen Namen, das Logo sowie die visuelle Identität.
- Das Redesign umfasst eine mehrsprachige Website mit reduzierter Struktur und drei zentralen Icons für Anruf, Sprachauswahl und Menü.
- Die Umbenennung wurde unter anderem durch die Einführung der nationalen Opferhilfenummer 142 zum 1. Mai 2026 motiviert.
- Die Programmierung der neuen Website wurde von Digital barrierefrei übernommen.
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Opferhilfe-Nummer 142 wird in Schweizer Präventionskampagne integriert
Die Agentur Wirz und das Eidgenössische Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann (EBG) integrieren die neue nationale Opferhilfe-Kurznummer 142 in die zweite Welle der Präventionskampagne „Gleichstellung verhindert Gewalt“. Die im Mai 2026 gestartete Hotline 142 ist kostenlos, anonym sowie rund um die Uhr erreichbar und wird auf allen Kampagnenmaterialien platziert, um die landesweite Sichtbarkeit zu erhöhen. Die zweite Kampagnenwelle thematisiert zusätzlich digitale Kontrolle in Beziehungen sowie von häuslicher Gewalt betroffene Kinder, während auf explizite Bildsprache verzichtet wird. Die Initiatoren verweisen auf Kriminalstatistiken aus 2025 mit rund 22.000 Delikten im Bereich häuslicher Gewalt – etwa 44 Prozent aller erfassten Gewaltstraftaten – und betonen, dass über die Hälfte der Tötungsdelikte im häuslichen Umfeld stattfindet. Die Kampagne wird von einer Koalition aus Bund, Kantonen, Gemeinden sowie zivilgesellschaftlichen Partnern getragen und ist Teil der bundesweiten Gleichstellungsstrategie 2030. Verantwortlich zeichnen das EBG als Auftraggeber, das BAG als Unterstützer, die Wirz Group AG für Konzept und Umsetzung sowie Konnex für die Mediaplanung.
BMJV und Fischer-Appelt starten Kampagne gegen häusliche Gewalt
Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) hat die bundesweite Awareness-Kampagne „Dein Mut findet Rückhalt“ für Frauen und Betroffene häuslicher Gewalt gestartet. Die gemeinsam mit der Agentur Fischer-Appelt entwickelte Initiative basiert auf einer Online-Befragung von 2.500 Frauen, darunter 1.000 Betroffene, und setzt auf illustrierte Helfer zur Darstellung eines breiten Unterstützungsnetzwerks. Der integrierte Media-Plan läuft in drei Wellen bis zum kommenden Jahr und umfasst großformatiges OOH und DOOH, Screens im ÖPNV, Apotheken- und Praxis-Displays, diskrete Platzierungen in Bäckereien und Gastronomie sowie Online-Ads, Native Advertising, Social Media, SEA und PR. Fischer-Appelt plant für 2026 über 100 Millionen Bruttokontakte. Alle Materialien verweisen auf raus-aus-gewalt.de, das Hilfsangebote, einen lokalen Support-Finder und einen Notfall-Exit-Button bündelt.
Züriwerk präsentiert neuen Markenauftritt mit Evoq
Die Stiftung Züriwerk hat ihre Markenidentität umfassend modernisiert und präsentiert sich künftig in einem prägnanten Magenta-Farbkonzept statt des bisherigen Blau-Weiß-Looks. Begleitet wird der Relaunch vom neuen Claim „ändern was behindert“. Der gesamte Designprozess wurde partizipativ gestaltet und bezog über 100 Mitarbeitende, Bewohner, Fachkräfte, die Geschäftsleitung sowie den Vorstand ein. Das neue Logo greift ein Ü mit drei Punkten auf, während die eigens mit TypoType entwickelte Schriftart „Zueriwerk Sans“ konsequent auf Barrierefreiheit ausgerichtet ist. Die Agentur Evoq übernahm neben dem Design auch die interne Programmierung der neuen Website, welche zentrale Funktionen wie eine integrierte Jobbörse ohne Differenzierung nach Fachpersonal und Belegschaft, ein Shopsystem, Spendentools, Newsletter sowie HR-Plattformen bündelt. Zudem legt der Relaunch einen starken Fokus auf unterstützte Kommunikation, Leichte Sprache und digitale Barrierefreiheit.
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