Beobachtetes Signal · 18. Nov. 2025 · Weekly Industry Digest · Quelle: VideoWeek · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Neutral
Week in Charts: Netflix und Disney+ holen auf; PubMatic Buy-Side
Der Wochenrückblick von VideoWeek beleuchtet zentrale AdTech- und Streaming-Trends. Daten von Barb UK zeigen, dass die werbefinanzierten Tiers von Netflix und Disney+ 6,1 bzw. 2,3 Millionen britische Haushalte erreichen. Global meldet Netflix 190 Millionen werbeunterstützte monatlich aktive Nutzer (MAUs), während Amazon über 315 Millionen Ad-Tier-Zuschauer verzeichnet. Im Influencer-Marketing dominieren weiterhin Engagement-Metriken; Unilever plant, bis zu 50 % seines Werbebudgets in diesen Kanal zu investieren. Auf den AdTech-Märkten verzeichneten PubMatic und Viant starkes Connected TV-Wachstum in Q3, wobei PubMatic Ausgabenkürzungen eines führenden DSP-Partners über eigene Pipes kompensieren musste. Zudem belegen Daten von Croud, dass KI-gestützte Einkäufe die Gesamtausgaben in Großbritannien steigern – besonders im Einkommenssegment von 40.000 bis 74.999 GBP. Parallel belasten marktweite Vorsichtsmaßnahmen bezüglich hoher KI-Investitionen die Aktienkurse von Nvidia, Google, Amazon und Meta.
Moderate Branchenrelevanz: Liefert einen kompakten Überblick über entscheidende AdTech- und MarTech-Dynamiken, darunter CTV-Skalierung, Programmatic Supply Chains und verändertes Mediabudget-Allokationsverhalten.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Reichweite werbefinanzierter Tiers in UK (Barb): Netflix erreicht 6,1 Millionen Haushalte, Disney+ 2,3 Millionen.
- Globale Reichweite: Netflix verzeichnet 190 Millionen werbeunterstützte MAUs, Amazon über 315 Millionen Zuschauer.
- Unilever plant, bis zu 50 % seines gesamten Werbebudgets für Influencer-Marketing zu allokieren.
- PubMatic und Viant melden starkes CTV-Wachstum in Q3; PubMatic kompensiert reduzierte Spendings eines großen DSP-Partners (vermutlich The Trade Desk).
- Croud-Daten zeigen, dass KI-gestützte Einkäufe die Ausgaben in UK erhöhen, primär in der Einkommensklasse 40.000–74.999 GBP.
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Week in Charts: CTV-Wachstum, Werbevertrauen und Streaming-Trends
Der wöchentliche Marktüberblick von VideoWeek liefert zentrale Branchendaten: Laut dem Barb Establishment Survey stieg die Zahl der britischen Haushalte mit Netflix-Werbe-Abo im vierten Quartal 2025 um 13,11 % gegenüber dem Vorquartal, maßgeblich getrieben durch das 'Stranger Things'-Finale. Disney+ verzeichnete ein Werbe-Abo-Wachstum von rund 13 %, während Amazon Prime Video stagnierte. Eine Credos-Studie belegt zudem wachsendes Vertrauen in Werbung im UK: Das Vertrauen in TV-Werbung stieg von 33 % (2021) auf 46 % (2025), während Influencer mit 25 % das Schlusslicht bilden. Laut Oliver & Ohlbaum schätzen Connected TV-Zuschauer vor allem Komfortfunktionen wie den Neustart von Sendungen (77 %) oder 'Watch Next'-Optionen (76 %). Zudem zeigt eine IPPR-Studie die Unterrepräsentanz von BBC News in ChatGPT-Antworten. Parallel standen AdTech- und Agenturaktien unter Druck, während Amazon nach Ankündigung massiver Investitionsausgaben (Capex) um 14 % nachgab.
Week in Charts: CTV-Anteile, Retail-Media-Verschiebung und KI in der Werbung
Der VideoWeek-Branchenüberblick fasst aktuelle Marktdaten und Trends zusammen: Laut Pixalate-Daten sicherte sich Samsung im ersten Quartal 2026 mit 31 Prozent den größten Anteil an programmatischen Open-Market-CTV-Impressions in UK, während Roku den US-Markt mit 36 Prozent anführte; Amazon Fire TV belegte in beiden Märkten den zweiten Platz. Prognosen von eMarketer zeigen, dass Chinas Anteil an den globalen Retail-Media-Werbeausgaben bis 2029 von 44 (2026) auf 42 Prozent sinken wird, während das übrige Ausland von 20 auf 22 Prozent zulegt und die USA stabil bei rund 36 Prozent verharren. Eine IAB-UK/MTM-Studie ergab, dass rund die Hälfte der britischen Verbraucher KI-generierte Hintergründe akzeptiert, die Mehrheit jedoch vollständig KI-generierte Personen in der Werbung ablehnt. TiVo-Untersuchungen verdeutlichen zudem, dass In-Car-Video vor allem zur Kinderunterhaltung dient und im geparkten Zustand (41,8 Prozent) häufiger genutzt wird als während der Fahrt (31,7 Prozent).
Disney lizenziert Titelslate an Netflix
Disney und Netflix haben eine Lizenzvereinbarung getroffen, um eine Auswahl an Disney-eigenen TV-Serien und Filmen zu Netflix zu bringen. Das Programm umfasst beliebte Franchises wie Percy Jackson und die Olympier und die Ice-Age-Filme sowie Titel wie Will Trent, Shifting Gears und Felicity. Der Deal zielt darauf ab, kommende Staffeln auf Disney+ und Kinostarts zu bewerben, indem Inhalte für begrenzte Zeit auf Netflix verfügbar sind. Staffel 1 und 2 von Percy Jackson werden ab dem 4. Oktober auf Netflix verfügbar sein, vor der Premiere der dritten Staffel auf Disney+ am 20. November. Die Ice-Age-Filme erscheinen ebenfalls am 4. Oktober, vor dem Kinostart von Ice Age: Boiling Point im Februar 2027. Weitere Titel folgen bis Anfang 2027. Dieser Schritt spiegelt Disneys Strategie wider, die Reichweite von Netflix zu nutzen, um Interesse an eigenen Plattformen und Kinostarts zu wecken.
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