Beobachtetes Signal · 15. März 2023 · Product Launch · Quelle: Trending Topics · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Wiener Startup Remove.tech startet automatisierten Copyright-Takedown-Dienst
Das von Roland Götz und Thomas Kohler gegründete Wiener Startup Remove.tech hat einen Abonnementdienst eingeführt, der Copyright-Verletzungen für Content Creators auf Plattformen wie Meta, TikTok, YouTube und OnlyFans automatisch erkennt und entfernt. Für monatlich 167 bis 200 US-Dollar deckt der Service Social Media, Suchmaschinen, Hosting-Anbieter und Piraterie-Websites ab. Laut den Gründern lassen sich rund 80 Prozent der Verstöße per Software lösen, während der Rest manuelle juristische Arbeit erfordert. Die Erfolgsquote liegt bei Suchmaschinen und Social Media bei 99 Prozent, auf Piraten-Websites bei etwa 70 Prozent. Zukünftige Erweiterungen umfassen die Bekämpfung von Produktfälschungen auf Amazon, AliExpress und eBay sowie Cybersquatting- und Darknet-Monitoring. Der Service richtet sich primär an Creator und Cam-Modelle, deren Paywall-Inhalte häufig geleakt werden, und verzeichnet dank langfristiger Verträge eine geringe Churn-Rate.
Der Launch eines nischigen österreichischen Startups für abonnementbasierte Takedown-Dienste ist relevant für den Content-Schutz und die Creator Economy, hat jedoch nur begrenzten direkten Einfluss auf die AdTech-Industrie.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Remove.tech wurde von Roland Götz und Thomas Kohler gegründet, den Gründern der Recruiting-Firma pplwise.
- Der Dienst kostet zwischen 167 und 200 US-Dollar pro Monat und entfernt Copyright-Verletzungen über wichtige Plattformen und Suchmaschinen hinweg.
- Rund 80 Prozent der Copyright-Verletzungen werden automatisiert per Software gelöst, 20 Prozent erfordern manuelle juristische Arbeit.
- Die Erfolgsquote liegt bei Suchmaschinen und Social Media bei ca. 99 Prozent sowie bei rund 70 Prozent auf Piraterie-Websites.
- Geplante Erweiterungen umfassen die Entfernung von Produktfälschungen auf Amazon, AliExpress und eBay sowie Cybersquatting- und Darknet-Monitoring.
Verknüpfte Unternehmen
12 verknüpfte Unternehmen“Gelöscht werden kann aktuell bei Meta (Instagram & Facebook)...”
“TikTok, Reddit, Youtube, Telegram, Twitter...”
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“TikTok, Reddit, Youtube, Telegram, Twitter...”
“TikTok, Reddit, Youtube, Telegram, Twitter...”
“den Suchmaschinen Google, Yahoo und Bing...”
“den Suchmaschinen Google, Yahoo und Bing...”
“Löschung von Fake-Produkten bei Amazon, AliExpress oder Ebay...”
“Löschung von Fake-Produkten bei Amazon, AliExpress oder Ebay...”
“den Suchmaschinen Google, Yahoo und Bing...”
“Löschung von Fake-Produkten bei Amazon, AliExpress oder Ebay...”
Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Google bringt agentische KI in Gemini für Unternehmen
Bei einer Google-Cloud-Veranstaltung am Donnerstag kündigte Google an, seine Gemini-KI ins agentische Zeitalter zu führen. Ein einheitlicher Agent kann nicht nur Fragen beantworten, sondern Aufgaben eigenständig planen und ausführen. Zunächst für Unternehmen gedacht, kann der Agent mit internen Systemen verbunden werden, benutzerdefinierte Fähigkeiten nutzen und sogar Modelle von Drittanbietern wie Anthropics Claude auswählen. Er verfügt über ein eigenes Workspace-Konto mit E-Mail-Adresse und schreibt ein eigenes Audit-Protokoll. Zu den frühen Testern gehören On, Shopify und PayPal. Gemini hat über 1 Milliarde monatlich aktive Nutzer, und fast 90% der Fortune-100-Unternehmen nutzen Gemini Enterprise.
AWNY & Jupiter Fest: Agentic Ads und Open Web im Fokus
Die Advertising Week New York und das erste Jupiter Festival Miami zeigten die Branchenentwicklung hin zu agentischer Werbung und die Besorgnis über die Zukunft des Open Web. Zu den wichtigsten Ankündigungen gehörten Tiktoks Off-Platform-Werbeexpansion und ein neuer KI-Einkaufsagent, Metas Test eines KI-Kampagnenassistenten und die Einführung visueller Anzeigen durch OpenAI. Die Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Paramount im Wert von 110 Milliarden Dollar wurde abgeschlossen und bildet nun Skydance. Zentrale Themen waren die Bedrohung des Publisher-Traffics durch KI, der Aufstieg von KI-Sichtbarkeitstools, das frühe Stadium des agentischen Medienkaufens, ungelöste Cross-Platform-Messung und der boomende Sport- und Retail-Media-Sektor. Zu den Deals gehörten PubXs Übernahme von Compliant und eine 5-Millionen-Dollar-Series-A sowie OpenAIs gemeldete 30-Milliarden-Dollar-Runde mit BlackRock und Investoren aus den VAE.
ICANN erhält 1.615 Anträge für neue Top-Level-Domains
Die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) hat erstmals seit 2012 wieder Anträge für neue generische Top-Level-Domains (gTLDs) angenommen. Insgesamt wurden 1.615 Anträge von 481 Antragstellern eingereicht, mit einem starken Fokus auf KI-bezogene Domains. Zehn Unternehmen, darunter Meta und OpenAI, bewarben sich um .agent, sieben um .agi und sechs um .asi. Meta reichte 21 Anträge ein, darunter .instagram und .threads, während OpenAI 15 Anträge stellte, darunter .chatgpt und .codex. Auch deutsche Unternehmen wie Adidas, Biontech und Allianz bewarben sich um markenbezogene Domains. Die Antragsgebühr kann bis zu 227.000 US-Dollar pro Domain betragen. Der Artikel hebt auch den finanziellen Erfolg von Ländercode-Domains wie .ai hervor, die Anguilla bis November 2025 rund 59 Millionen Euro einbrachte.
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