Beobachtetes Signal · 4. März 2026 · Interview · Quelle: https://martech.org/feed/ · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
B2B-Chancen in Connected TV: Strategischer Leitfaden für Vermarkter
MarTech veröffentlichte am 4. März 2026 ein Interview mit Chris Modzelewski, EVP of Ad Solutions and Data Monetization bei Intentsify, das untersucht, wie Connected TV (CTV) B2B-Vermarktern neue Targeting- und Reichweitenpotenziale erschließt. Der Beitrag skizziert die Evolution von CTV, die digitales Targeting auf den Fernseher überträgt, benennt jedoch gleichzeitig Hürden wie spezifische kreative Anforderungen für TV-Spots und intransparente Messmethoden. Die Episode behandelt praxisnahe Themen wie den aktuellen CTV-Status, Messansätze, die Einbindung von CTV in B2B-Strategien, Recruitment-Trends sowie erwartete Entwicklungen für das kommende Jahr. Der Artikel erschien auf MarTech – einer Publikation von Semrush – und wurde von Mike Pastore von Third Door Media verfasst.
Praxisnahe Leitlinien zur CTV-Adoption und -Messung für B2B-Marketer bieten wertvolle Orientierung für Branchenakteure, stellen jedoch keine Plattformrichtlinie, technische Veröffentlichung oder marktbewegende Großereignisse dar.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Artikel am 4. März 2026 auf MarTech veröffentlicht.
- Beinhaltet ein Interview mit Chris Modzelewski, EVP of Ad Solutions and Data Monetization bei Intentsify.
- Diskutiert CTV als Enabler für digitales Targeting im Fernsehen und neue Chancen für B2B-Vermarkter.
- Betont anhaltende Hürden: Anforderungen an TV-Creatives und Herausforderungen bei der CTV-Messung.
- MarTech gehört zu Semrush; Autor Mike Pastore ist Head of Content & Media bei Third Door Media.
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CRM-Daten für präzises B2B-Audience-Targeting auf Connected TV nutzen
Dieser MarTech-Leitfaden erläutert, wie B2B-Marketer CRM-Daten einsetzen können, um relevante Zielgruppen auf Connected TV (CTV) zu erreichen. Da Kaufentscheidungen in kleinen Gremien getroffen werden und die Kaufphasen kurz sind – sich zu jedem Zeitpunkt nur etwa fünf Prozent der B2B-Zielgruppe im Markt befinden –, eignet sich CTV primär für Brand Lift, Markenaufklärung und Awareness statt für Direct Response. Zu den praktischen Taktiken gehört das Abggleichen von Geschäfts-E-Mails mit privaten E-Mail-Adressen oder IPs über Datenpartner wie RevOptimal. Zudem werden Device-Graphs, firmografische Merkmale, Lookalike-Unternehmenslisten sowie Retargeting basierend auf Intent-Signalen oder Verlängerungszyklen empfohlen. Voraussetzung für erfolgreiche CTV-Tests ist eine hohe CRM-Datenqualität. Der Autor rät zu einem Mindestbudget von 10.000 US-Dollar für Testkampagnen bei realistischen Zielsetzungen.
OpenAI führt Display-Anzeigen bei ChatGPT-Bildgenerierung ein
OpenAI erweitert ChatGPT Ads um ein neues visuelles Display-Anzeigenformat, das während der Bildgenerierung erscheint und ab Oktober 2026 zunächst mit einer ausgewählten Gruppe von US-Werbekunden getestet wird. Die Anzeigen werden klar gekennzeichnet und separat vom generierten Inhalt dargestellt, damit Marken Produktideen und Nutzungsszenarien im Kontext von Konversationen präsentieren können. OpenAI meldet eine wöchentliche Reichweite von 1,2 Milliarden Menschen; Werbung wird neben Abonnements zu einer wichtigen Geschäftssäule. Zur Unterstützung der Werbekunden erweitert OpenAI die Messlösungen durch Integrationen mit Hightouch, Tealium und LiveRamp sowie Partnerschaften mit Attribution-Anbietern wie AppsFlyer, Adjust und Branch. Zudem starten Pilotprojekte mit DoubleVerify und Integral Ad Science, um die Brand-Safety-Regeln unabhängig zu bewerten – ohne Zugriff auf private Nutzerunterhaltungen.
Suchmaschinen dominieren weiterhin KI-Chatbots im Web-Traffic
Eine neue Analyse des Datenanbieters OneLittleWeb zeigt, dass traditionelle Suchmaschinen trotz des Hypes um KI-Chatbots wie ChatGPT, Gemini und Claude den Web-Traffic weiterhin deutlich dominieren. Im Juni 2026 verzeichneten Suchmaschinen 162,19 Milliarden Besuche (57,2 % aller erfassten Web-Besuche), während KI-Chatbots nur 8,26 Milliarden Besuche (2,9 %) erhielten. Damit generierten Suchmaschinen fast 20-mal mehr Traffic als alle KI-Chatbots zusammen. Google allein kam auf 98,19 Milliarden Besuche und übertraf ChatGPTs 5,32 Milliarden deutlich. Beide Kategorien verloren jedoch im Vergleich zum Vormonat, wobei Chatbots stärker zurückgingen. Die Studie basiert nur auf Browser-Besuchen und lässt App-Nutzung außer Acht, was für KI-Assistenten relevant ist. Da Google KI-Übersichten in die Suchergebnisse integriert, verschwimmt die Grenze zwischen Suche und Chat zunehmend.
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