Beobachtetes Signal · 16. Feb. 2026 · Webinar Recording · Quelle: https://triscari.substack.com/feed · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv
Neugestaltung der Media Value Chain für agentische KI
Quo Vadis hat eine Webinar-Aufzeichnung samt Begleitkommentar veröffentlicht, die untersucht, wie agentische KI die Media Value Chain transformiert. Der Beitrag kündigt zwei bevorstehende Live-Events an (Last Media Dollar Live am 25. Februar 2026 in NYC; Advertising Economic Forum am 18.–19. März 2026) und fasst ein Interview mit Andrew Mole über programmatische Verschiebungen zusammen. Zu den Hauptthemen gehören Googles angekündigter, kurzfristiger Capex-Plan in Höhe von 180 Milliarden US-Dollar als Signal für beschleunigten KI-Infrastrukturaufbau, die Entwicklung des Ad Context Protocol (AdCP) sowie des Open-Source-Tools Prebid Sales Agent durch Prebid.org zur Ermöglichung autonomer Vermarkter-Werbeverwaltungen. Zudem werden Bedenken hinsichtlich Transparenz und Vertrauen geäußert, um Ergebnisse wie im „Lemons Market“ der RTB-Ära zu verhindern. Das Stück positioniert das Zeitalter der Agenten sowohl als Chance als auch als strukturellen Wandel von Workflows, Anreizen und der Wertschöpfung zwischen Publishern und Käufern.
Behandelt bedeutende Branchenentwicklungen wie Googles KI-Investitionen und Prebid.orgs Open-Source-Initiative (Prebid Sales Agent), die die programmatische Monetarisierung und Publisher-Kontrolle nachhaltig beeinflussen können; es handelt sich jedoch primär um Kommentar- und Webinar-Inhalte und nicht um offizielle Plattformänderungen.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- „Last Media Dollar Live“ findet am 25. Februar 2026 im Roxy Cinema in Tribeca, New York City, statt.
- Das Advertising Economic Forum tagt am 18. und 19. März 2026 (Tag 1 bei Horizon Media; Tag 2 im The New York Times Center).
- Google kündigte bei der Bilanzpressekonferenz zu Q4/FY25 an, kurzfristig 180 Milliarden US-Dollar in KI-Infrastruktur investieren zu wollen.
- Prebid.org hat den Code des Ad Context Protocol (AdCP) übernommen, um den Prebid Sales Agent zu entwickeln – ein Open-Source-Framework für publisher-seitige KI zur Verwaltung, Verhandlung und Aussteuerung von Kampagnen.
- Quo Vadis definiert „Transparenz“ als Synonym für „Vertrauen“ und warnt, dass agentische KI Informationsasymmetrien aus der RTB-Ära, die zu einem „Lemons Market“ führten, nicht wiederholen darf.
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Rebuilding the Media Value Chain for Agentic AI
A Quo Vadis webinar recording (published on Triscari Substack) explores how agentic AI is reshaping the media value chain. The piece highlights Google’s Q4/FY25 announcement to invest $180 billion in near-term capital expenditures and frames that as a bet on accelerated AI adoption. Discussion topics include the rise of agentic AI, the Ad Context Protocol (AdCP) and Prebid.org’s development of a Prebid Sales Agent to enable publisher-side autonomous ad management, and concerns about transparency and trust compared with the RTB era. The post also promotes upcoming industry events: Last Media Dollar Live (Feb 25, 2026) and the Advertising Economic Forum (Mar 18–19, 2026).
Agentic AI verändert das Mediatrading im Jahr 2026 grundlegend
Von Adzine befragte Branchenexperten von Unternehmen wie Quantcast, Equativ, Adform, Revo/Love und Traffective sehen das Jahr 2026 als Wendepunkt für autonome KI-Agenten im Mediatrading. Diese Agenten agieren zunehmend als Entscheidungsträger, die Zielgruppen bilden, Placements auswählen und Creatives in Echtzeit anpassen. Während wiederholbare, transaktionale Prozesse automatisiert werden, stoßen die Systeme bei strategischen Budgetentscheidungen und Haftungsfragen an Grenzen. Voraussetzung für erfolgreiche Workflows sind maschinenlesbare First-Party-Signale in Echtzeit. Experten fordern einheitliche Protokolle und Standards wie die IAB Tech Lab Agentic Roadmap, AdCP und MCP für interoperable Agent-zu-Agent-Interaktionen. Für 2026 wird ein hybrides Modell prognostiziert, das operative Programmatic-Aufgaben automatisiert, während die strategische Verantwortung und Governance weiterhin in menschlicher Hand liegen.
Programmatic Trends 2026: Agentic AI und die fundamentale Rekonstruktion des Marktes
Amir Sharer, Gründer und CEO von BRAVE, skizziert gemeinsam mit Branchenexperten die programmatischen Werbetrends für 2026. Das Jahr wird als 'The Great Reconstruction' definiert, getrieben von Agentic AI für die autonome Verhandlung von Media-Outcomes sowie neuen Standards wie dem Advertising Content Protocol (AdCP). Laut dem zitierten Q2 2025 Programmatic Transparency Benchmark der ANA entfällt bereits der Großteil der Programmatic-Ausgaben auf Curated Marketplaces und Private Marketplace (PMP) Deals. Zu den wesentlichen Transformationen zählen Upstream-Kuratierung (Curation-as-a-Service), drastisch verschärfte Latenzanforderungen (Sub-10ms für High-Frequency Mobile), agentenfähige Identity-Architekturen sowie ein Preisaufschlag für verifizierten menschlichen Traffic ('Human CPM'). An der Analyse wirken Branchengrößen wie Brian O'Kelley (Scope3), Lisa Abousaleh (ID5), Terrence Moduthagam (Media.net Select) und Tamir Shub (Intent IQ) mit.
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