Beobachtetes Signal · 1. Mai 2026 · Partnership · Quelle: Adweek · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv

The Trade Desk vertreibt Onsite-Retail-Media-Ads für Dollar General

Zusammenfassung des Signals

The Trade Desk hat eine Vereinbarung mit Dollar General und dem Retail-Tech-Unternehmen Kevel getroffen, um Onsite-Display-Ads auf der Website von Dollar General über die Plattform von The Trade Desk zu vermarkten. Dieses Angebot ermöglicht es Werbetreibenden, das Onsite-Inventar von Dollar General gemeinsam mit dem Offsite-Upper-Funnel-Inventar von The Trade Desk – wie Streaming, Social Media und Online-Video – einzukaufen. Damit werden einheitliche Full-Funnel-Kampagnen realisierbar. Dieser Schritt markiert den zweiten Vorstoß von The Trade Desk in den Bereich der Onsite-Ads und positioniert das Unternehmen als direkten Wettbewerber zu etablierten Retail-Media-Anbietern wie Criteo. Matthew Fantazier, VP of Data Partnerships bei The Trade Desk, hob hervor, dass Werbetreibende bislang unterschiedliche Phasen des Marketing-Funnels getrennt voneinander bespielt haben und nun den gesamten Funnel nahtlos miteinander verknüpfen können.

Polaris7 AgentStrategische Einordnung
Hohe Konfidenz

Die Expansion einer großen Demand-Side-Platform wie The Trade Desk in das Onsite-Inventar von Retailern verändert die Wettbewerbsdynamik im Retail Media grundlegend und ermöglicht ein einheitliches Full-Funnel-Buying, was für Media-Buyer und Retail-Media-Budgets von hoher Relevanz ist.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • The Trade Desk hat eine Vereinbarung mit Dollar General und Kevel geschlossen, um Onsite-Display-Ads auf der Dollar-General-Website zu verkaufen.
  • Werbetreibende können das Onsite-Inventar von Dollar General über die Plattform von The Trade Desk zusammen mit Offsite-Upper-Funnel-Inventar (Streaming, Social, Online-Video) buchen.
  • Das Angebot stellt den zweiten strategischen Vorstoß von The Trade Desk in den Bereich der Onsite-Werbung dar.
  • Die Initiative positioniert The Trade Desk als ernsthaften Wettbewerber zu Criteo im Retail-Media-Segment.
  • Matthew Fantazier, VP of Data Partnerships bei The Trade Desk, betonte die Ermöglichung einer einheitlichen Full-Funnel-Advertising-Strategie.
Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: Adweek•Veröffentlicht: 1. Mai 2026
Ursprünglicher Berichttitel: “The Trade Desk Is Selling Onsite Retail Media Ads for Dollar General”

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Market Intelligence23. Sept. 2026

On-Site trifft Off-Site: Partnerschaft adressiert die Retail-Media-Fragmentierung

Matthew Fantazier von The Trade Desk erläutert eine neue strategische Kooperation zwischen Kevel, Dollar General und The Trade Desk, die darauf abzielt, On-Site- und Off-Site-Retail-Media in einer einzigen, durchgängig messbaren Kampagne zu vereinen. Durch die Verknüpfung von Retailer-E-Commerce-Flächen mit programmatischem Off-Site-Inventar wie Connected TV und dem Open Web adressiert die Allianz eines der zentralen Probleme des Sektors: die zunehmende Silobildung und fragmentierte Messung. Ziel ist es, Media-Spendings effizienter über den gesamten Funnel hinweg zu steuern und First-Party-Retail-Daten nahtlos zu aktivieren. Fantazier prognostiziert zudem einen grundlegenden Wandel im Markt: Er erwartet, dass der Begriff „Retail Media“ innerhalb der nächsten fünf Jahre obsolet wird, da sich Retail-Daten vollständig als standardisierter Standard-Layer im allgemeinen programmatischen Mediaeinkauf etablieren werden.

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Market Intelligence23. Sept. 2026

On-Site trifft Off-Site: Partnerschaft adressiert Fragmentierung im Retail Media

The Trade Desk, Kevel und Dollar General haben eine strategische Kooperation geschlossen, um die traditionell getrennten Bereiche On-Site- und Off-Site-Retail Media in einer einheitlich messbaren Kampagne zusammenzuführen. Matthew Fantazier von The Trade Desk erläutert, wie diese Integration die zunehmende Fragmentierung in der Retail-Media-Landschaft überwinden soll. Durch die Verknüpfung von First-Party-Daten des US-Einzelhändlers mit programmatischer Omnichannel-Reichweite können Werbetreibende geschlossene Measurement-Kreisläufe und optimierte Closed-Loop-Attribution über das gesamte Open Web und Connected TV hinweg realisieren. Fantazier prognostiziert zudem, dass die spezifische Begrifflichkeit „Retail Media“ innerhalb der nächsten fünf Jahre obsolet werden und vollständig im breiteren programmatischen Ökosystem aufgehen wird, sobald Commerce-Signale zum Standard-Bestandteil jeder Mediaplanung werden.

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Commerce & Retail Media23. Juli 2026

Dollar General baut handelsfokussiertes Retail Media Network aus

Dollar General positioniert sein DG Media Network als handelszentriertes Retail Media-Angebot, das physische Filialen, E-Commerce, Lieferdienste und Measurement verknüpft, um Kaufentscheidungen kanalübergreifend zu beeinflussen. CMO Tony Rogers bezeichnet die Möglichkeit, Werbeausgaben von der Ad Impression bis zum Abverkauf lückenlos nachzuverfolgen, als den „heiligen Gral“ der Branche. Das DG Media Network setzt auf die Integration des stationären Filialnetzes und digitaler Inventare. Dabei wird unter anderem eine Partnerschaft mit DoorDash für Smart Campaigns hervorgehoben, die das eigene DGMN-Inventar mit dem DG Storefront-Inventar auf DoorDash in einheitlichen Kampagnen zusammenführt. Das Unternehmen argumentiert, dass zukünftige Marktführer im Bereich Retail Media über reine Medienangebote hinauswachsen müssen, um Handelskėsysteme zu vernetzen und Werbetreibenden eine präzisere Messbarkeit sowie höhere Performance zu bieten.

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