Beobachtetes Signal · 3. März 2026 · Operational Disruption · Quelle: CNBC Technology · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Negativ
Big Tech schließt Büros in Dubai nach Angriffen im Nahen Osten
Infolge gemeinsamer US-israelischer Angriffe auf den Iran und regionaler Vergeltungsmaßnahmen haben führende Technologiekonzerne ihre operativen Abläufe im Nahen Osten vorübergehend umgestellt. Nvidia schloss seine Niederlassungen in Dubai, verlegte die Belegschaft ins Homeoffice und betonte die Sicherheit aller Mitarbeitenden sowie deren Familien. Google-Mitarbeiter strandeten nach einer Cloud-Konferenz in Dubai, da zahlreiche Flüge gestrichen wurden. Amazon wies seine Angestellten in der Region ebenfalls an, remote zu arbeiten; zudem meldete AWS direkte Treffer auf zwei Data Center in den VAE sowie Schäden an einer Anlage in Bahrain, was zu Ausfällen bei bestimmten AWS-Diensten führte. Auch Snap verlegte seine Teams ins Homeoffice, während das US-Außenministerium US-Bürgern zur sofortigen Ausreise riet.
Führende Cloud- und Plattformbetreiber verzeichnen regionale Betriebsausfälle und Störungen in Data Centern, was Cloud-Dienste, die Ad Delivery sowie geschäftliche Abläufe im gesamten Werbe- und MarTech-Ökosystem beeinträchtigen kann.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Nvidia schloss temporär seine Büros in Dubai und stellte auf Remote-Arbeit um.
- Nvidia beschäftigte rund 6.000 Mitarbeiter in Israel; CEO Jensen Huang bestätigte die Sicherheit aller betroffenen Familien.
- Google-Mitarbeiter saßen nach einer Cloud-Veranstaltung in Dubai fest, da Tausende Flüge im Nahen Osten annulliert wurden.
- Amazon ordnete für alle Konzernmitarbeiter im Nahen Osten Homeoffice an; AWS verzeichnete direkte Drohnentreffer auf zwei Data Center in den VAE und Schäden in Bahrain.
- Snap wies die Angestellten in seinen vier Regionalbüros an, remote zu arbeiten und die Anweisungen der Behörden zu befolgen.
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Trümmerteile treffen Oracle-Büro in Dubai nach Luftabwehreinsatz
Trümmerteile eines abgefangenen Flugkörpers sind nach Angaben des Dubai Media Office auf die Fassade des Oracle-Gebäudes in der Dubai Internet City gestürzt. Es entstand Sachschaden, Verletzte wurden nicht gemeldet. Der Vorfall ereignete sich im Zuge iranischer Raketenangriffe als Reaktion auf US- und israelische Militäraktionen. Die Revolutionsgarden erklärten rund 18 Technologie- und Industriekonzerne – darunter Nvidia, Apple, Microsoft, Google, Cisco und AWS – zu legitimen Zielen. James Henderson, CEO des Risikomanagers Healix, warnt, dass Technologie-Infrastruktur nun als Konfliktpartei betrachtet wird und künftige Krisen Rechenzentren sowie Cloud-Plattformen treffen könnten. Bereits Anfang März hatte der Iran Amazon Web Services-Rechenzentren im Nahen Osten attackiert, was zu regionalen Ausfällen führte.
Drohnenangriffe auf AWS-Rechenzentren in VAE führen zu massiven Ausfällen
Gezielte Drohnenangriffe haben Rechenzentren von Amazon Web Services (AWS) in den Vereinigten Arabischen Emiraten beschädigt sowie einen Standort in Bahrain beeinträchtigt. Dies führte zur Abschaltung betroffener Einrichtungen und weitreichenden regionalen Ausfällen. Zahlreiche Verbraucher-Apps (darunter Careem, Alaan, Hubpay), Banken wie ADCB und Emirates NBD sowie Enterprise-Plattformen wie Snowflake meldeten massive Störungen ihrer digitalen Dienste infolge der Ausfälle der AWS-Infrastruktur. AWS bestätigte strukturelle Schäden, unterbrochene Stromversorgungen sowie Löschwasserschäden und empfahl Kunden, ihre Workloads umgehend in alternative Regionen zu migrieren, während die Wiederherstellungsarbeiten andauern. Die Angriffe erfolgten im Kontext eskalierender regionaler Konflikte nach US-amerikanischen und israelischen Schlägen gegen den Iran, auf die Teheran Berichten zufolge mit Angriffswellen auf kritische Infrastrukturen reagierte.
Iranische Drohnenangriffe treffen AWS Data Centers in Nahost
AWS-Rechenzentren in den Vereinigten Arabischen Emiraten wurden von iranischen Drohnenangriffen getroffen, was landesweit Ausfälle im Bankensektor, bei Zahlungsdiensten sowie bei Unternehmens- und Verbraucherdiensten auslöste; ein nahegelegener Einschlag beschädigte zudem eine AWS-Einrichtung in Bahrain. Unternehmen mussten hektisch Server migrieren, und obwohl viele Dienste wiederhergestellt wurden, meldete AWS Tage später weiterhin Störungen. Analysten und Rechtsexperten warnten, dass die Angriffe einen Wendepunkt markieren, bei dem Rechenzentren nun als strategische, kritische Infrastruktur behandelt werden – was Neubewertungen des geopolitischen Risikos, von Multi-Region-Replikations- und Backup-Strategien auslöst. Der Bericht verweist auf eine breitere regionale Eskalation nach US-israelischen Angriffen auf Iran und zitiert Kommentare von Hilco Global und Hogan Lovells zur Sicherheitsplanung und Risikoneubewertung.
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