Beobachtetes Signal · 18. Aug. 2026 · Product Launch · Quelle: AdExchanger · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
Startup Tuple startet neue Demand-Side Platform gegen etablierte Platzhirsche
Doug Lauretano hat im März eine neue Demand-Side Platform namens Tuple gelauncht, die aktuell acht Kunden betreut. Um doppelte Impressionen zu reduzieren und die Transparenz im Vergleich zu Legacy-DSPs zu erhöhen, verfolgt Tuple eine bewusst schlanke SSP-Integrationsstrategie und startete exklusiv mit Media.net. Gründer Lauretano, der zuvor bei OpenX, Media.net und CivicScience tätig war, sieht in dem Ansatz eine direkte Reaktion auf das anhaltende Misstrauen zwischen Buy- und Sell-Side sowie auf technische Trends wie Containerized Bidding und SSP-embeddete Algorithmen. Das Startup plant langfristig mit maximal drei bis fünf integrierten Supply-Side Plattformen, um die Effizienz im programmatischen Handel zu maximieren und intransparente Supply-Pfade zu umgehen.
Die Einführung einer neuen DSP mit einem strikt limitierten SSP-Integrationsmodell adressiert zentrale Vertrauens- und Duplizierungsprobleme im programmatischen Einkauf. Dies ist für den modernen programmatischen Handel und die Dynamik zwischen SSP und DSP hochrelevant, stellt jedoch keinen fundamentalen Plattform- oder Technologiewechsel dar.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Tuple ist eine von Doug Lauretano gegründete Demand-Side Platform (DSP), die im März live ging.
- Das Startup hat derzeit acht Kunden, darunter eine Enterprise-Mobile-Marke, die sich anonym äußerte.
- Zum Start ist Tuple exklusiv mit Media.net integriert, plant jedoch langfristig die Zusammenarbeit mit drei bis maximal fünf SSPs.
- Gründer Doug Lauretano war zuvor bei OpenX, Media.net und CivicScience tätig, wo er die Idee entwickelte.
Verknüpfte Unternehmen
7 verknüpfte Unternehmen““He spent a decade at supply-side programmatic players OpenX and Media.net before joining data and advertising company CivicScience in 2021....”
““Tuple is integrated with only one SSP right now, and it’s Media.net, where Lauretano knows the team well and has a high degree of trust in ...”
““For example, The Trade Desk changed its nomenclature to refer to SSPs as ‘resellers.’”...”
““An advertiser that uses The Trade Desk, Beeswax or Viant, for instance, can bid on ads via any number of SSPs – literally hundreds.”...”
““An advertiser that uses The Trade Desk, Beeswax or Viant, for instance, can bid on ads via any number of SSPs – literally hundreds.”...”
““A DSP’s AI-based optimization products often sacrifice transparency, too, he said, and that’s true even among third-party programmatic DSPs...”
““© 2026 Access Intelligence, LLC - All Rights Reserved”...”
Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
DSP and SSP Convergence Sparks Rise of UAPs
Karsten Weide of W Media Research argues the long-standing separation between demand-side platforms (DSPs) and supply-side platforms (SSPs) is breaking down as companies combine demand- and supply-side capabilities into unified advertising platforms (UAPs). Examples include The Trade Desk’s OpenPath (DSP→publisher direct) and SSP buying tools such as PubMatic’s Activate and Magnite’s ClearLine. Convergence is most advanced in CTV and premium video, and is being accelerated by privacy changes, retail media growth, and AI (agentic systems). UAPs promise efficiency gains and lower fees but raise structural risks: conflicts of interest, market concentration, reduced transparency, and dependency. Advertisers should diversify and invest in first-party data; publishers should preserve multiple demand paths and manage data-sharing carefully. The industry may consolidate to roughly 10–15 global transaction platforms.
Google-Behördenurteil verschont Ad-Tech-Stack, setzt Trade Desk unter Druck
Ein US-Bundesrichter hat entschieden, dass Google seinen Ad-Exchange und Publisher-Ad-Server für mehr Wettbewerb öffnen muss, jedoch ohne die Zerschlagung des Ad-Tech-Stacks. Zu den Auflagen gehören die Anbindung von AdX und DFP an Prebid, gleiche Bedingungen für AdX-Gebote auf alternativen Servern, die Einschränkung von Selbstbevorzugung und die Weitergabe von Auktionsdaten. Für The Trade Desk, das sich als neutrale Alternative zu Google positioniert, schwächt dieses Ergebnis die zentrale Story: Ein faireres und transparenteres Auktionsverfahren mindert die Dringlichkeit für Publisher, Alternativen wie OpenPath zu suchen. Zudem hat die Entscheidung von Google, Cookies im Chrome zu behalten, die Verbreitung alternativer IDs wie UID2.0 bereits verlangsamt. Analysten sehen die Zukunft von The Trade Desk verstärkt in CTV und agentischer Werbung.
OpenX ernennt John Rogers zum SVP Global Publisher Development
OpenX, das Ad-Tech-Unternehmen, hat John Rogers zum Senior Vice President of Global Publisher Development ernannt. Rogers wird die globale Publisher-Entwicklungsstrategie des Unternehmens leiten, mit Fokus auf die Stärkung der Beziehungen zu Publishern und die Förderung des Wachstums. Er bringt umfangreiche Erfahrung in der Ad-Tech-Branche mit und hatte zuvor leitende Positionen bei großen Plattformen inne. Diese Ernennung ist Teil des breiteren Engagements von OpenX, sein Angebot auf der Angebotsseite zu verbessern und Publisher-Partner zu unterstützen.
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