Beobachtetes Signal · 11. März 2021 · Technical Release · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
Smartphone-Recruiting via WhatsApp: Messenger als neuer HR-Kanal
Der Artikel beleuchtet den Wandel im Recruiting hin zu digitalen, messengerbasierten Kanälen, wobei sich WhatsApp als hochgradig interaktiver Touchpoint etabliert. Dank extrem hoher Öffnungsraten im Vergleich zu E-Mails ermöglicht WhatsApp eine schnellere Kandidatenansprache und erreicht auch passive Jobsuchende. Chatbots automatisieren Prozesse wie Interview-Terminierungen und die Erfassung von Bewerberdaten, was HR-Teams entlastet. Praxisbeispiele wie die Deutsche Post DHL Group, die WhatsApp-Chatbots statt klassischer Formulare nutzt, sowie QR-Codes in Stellenanzeigen und Click-to-WhatsApp-Anzeigen auf Facebook verdeutlichen die praktische Integration. In Zeiten des War for Talent positioniert sich WhatsApp damit als zukunftsweisender Recruiting-Kanal.
Veranschaulicht die zunehmende Adoption von Messaging-Kanälen wie WhatsApp im Recruiting; das DHL-Beispiel demonstriert den konkreten Praxiseinfluss.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- WhatsApp weist eine Öffnungsrate von 98 % auf, verglichen mit 12 % bis 30,5 % bei E-Mails.
- Die Deutsche Post DHL Group setzt einen WhatsApp-Chatbot zur Erfassung von Bewerberdaten anstelle traditioneller Formulare ein.
- Facebook ermöglicht Traffic-Lenkung zu WhatsApp über einen Direkt-Button und verfügt über 2,6 Milliarden monatlich aktive Nutzer.
- Daimler nutzte bereits 2015 einen WhatsApp Day als Employer-Branding-Maßnahme zur Ansprache potenzieller Bewerber.
- WhatsApp lässt sich via QR-Codes nahtlos in Stellenanzeigen integrieren, um mobile Unterhaltungen zu starten.
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2 verknüpfte UnternehmenOntologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Grok Bot durchsucht X und nutzt Konkurrenzmodelle
SpaceXAI hat seinen AI-Agenten Grok Bot um die Fähigkeit erweitert, die gesamte X-Plattform kontinuierlich zu durchsuchen und zu analysieren. Nutzer können den Agenten nun für 24/7-Social-Listening, Markenüberwachung und Trendanalysen einsetzen, ähnlich wie bei Googles Information Agents. Grok Bot wird je nach Aufgabenstellung auch Modelle von Konkurrenten wie Claude Opus 5.5, Midjourney und Suno integrieren. Dieser Schritt signalisiert einen Wandel hin zu Multi-Modell-AI-Agenten und erweitert die Möglichkeiten der KI-gestützten Social-Media-Analyse.
Instagram-Edits-App ermöglicht jetzt Carousel-Erstellung
Die Edits-App von Instagram erlaubt Creatorn jetzt die direkte Erstellung von Karussell-Posts, wie der Creators Account von Instagram über Instagram und Threads bekannt gab. Das Feature steht iOS-Nutzern sofort zur Verfügung, eine Android-Version soll bald folgen. Plattformchef Adam Mosseri bestätigte in einem Broadcast Channel, dass Nutzer auf jeder Slide Fotos und Videos mischen, Bilder über Slides hinweg verknüpfen sowie die bereits aus der Videoediting bekannten Sticker, Texteffekte und Cutouts verwenden können. Dies soll die Content-Erstellung vereinfachen und das Engagement fördern, da Karussells weiterhin ein beliebtes Format sind. Zusätzlich ist der Edits AI Assistant, der Videoideen basierend auf Account-Metriken liefert, derzeit nur in den USA verfügbar. Meta erweitert weiterhin seine Creator-Tools zur Unterstützung des Social-Media-Marketings.
OpenAI wirbt für Anzeigen in ChatGPT als humanitärer Auftrag
Auf der Advertising Week New York verteidigte Samantha Jacobson, VP of Monetization Partnerships bei OpenAI, die Einführung von Werbung in ChatGPT als Weg, die Vorteile der AGI für alle zugänglich zu machen, da nicht jeder für Abos zahlen kann. Sie betonte, dass das Verbrauchervertrauen das Wichtigste sei, selbst auf Kosten von Umsatz oder Partnerschaften, und stellte die intent-basierte Werbung von ChatGPT der traditionellen demografischen Zielgruppenansprache gegenüber, die sie als 'gruselig' bezeichnete. Das Werbegeschäft von OpenAI wächst schnell: Anzeigen starteten im Februar, ein Self-Service-Ad-Manager in den USA im Mai, und Ende August wurde eine jährliche Umsatzrate von 1 Milliarde US-Dollar erreicht, mit Zehntausenden Werbetreibenden in über 40 Ländern. Das Unternehmen strebt laut Berichten 2,5 Milliarden US-Dollar Werbeeinnahmen in diesem Jahr und 100 Milliarden US-Dollar bis 2030 an. Jacobsons Aussagen kommen vor dem Hintergrund allgemeiner Skepsis gegenüber werbefinanzierten Modellen und Datenschutzbedenken.
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