Beobachtetes Signal · 9. Jan. 2023 · Layoffs · Quelle: Trending Topics · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Negativ
SaaS-Geschäftsmodelle geraten durch anhaltende Tech-Entlassungswellen in Gefahr
Die Entlassungswelle im Tech-Sektor eskaliert weiter. Nach fast 155.000 Stellenstreichungen im Jahr 2022 folgten zu Jahresbeginn 2023 bereits fast 20.000 weitere. So kündigte Salesforce an, infolge des pandemiebedingten Überwachstums zehn Prozent der Belegschaft bzw. rund 8.000 Mitarbeiter abzubauen. Zudem räumte der CRM-Anbieter ein, dass die milliardenschweren Übernahmen von Slack für 27 Milliarden US-Dollar und Tableau für 15,7 Milliarden US-Dollar hinter den Erwartungen zurückbleiben. Der deutsche Investor Pip Klöckner warnt vor dem bisher härtesten Jahr für SaaS-Unternehmen, da sinkende Mitarbeiterzahlen auch die Basis für pro Nutzer lizenzierte Software schrumpfen lassen. Der BVP Nasdaq Emerging Cloud Index verdeutlicht die Underperformance von SaaS-Aktien. Während spezialisierte Cloud-Dienste bei Budgetkürzungen akut gefährdet sind, erweisen sich gebündelte Plattform-Angebote als widerstandsfähiger. Gleichzeitig zeigt die nutzungsbasierte Abrechnung von OpenAI für DALL-E einen potenziellen Paradigmenwechsel weg von klassischen Nutzer-Lizenzen hin zu transaktionalen Preismodellen im SaaS-Segment.
Die Entlassung von 8.000 Salesforce-Mitarbeitern und akute Investorenwarnungen signalisieren einen breiten Abschwung bei SaaS-Ausgaben, der direkte Auswirkungen auf MarTech-Budgets und pro Kopf lizenzierte CRM-Umsätze in der gesamten Industrie hat.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Im Tech-Sektor verloren 2022 fast 155.000 Mitarbeiter ihren Job; in den ersten Tagen des Jahres 2023 kamen knapp 20.000 weitere Entlassungen hinzu.
- Salesforce kündigte den Abbau von 10 Prozent seiner Belegschaft (ca. 8.000 Mitarbeiter) an.
- Die Salesforce-Akquisitionen von Slack (27 Mrd. USD) und Tableau (15,7 Mrd. USD) blieben hinter den Erwartungen zurück.
- Slack-Gründer Stewart Butterfield und Salesforce-Co-CEO Bret Taylor haben das Unternehmen verlassen.
- OpenAI berechnet die Nutzung seines DALL-E-Generators pro verarbeitetem Bild und signalisiert damit einen Wandel hin zu transaktionalen SaaS-Preismodellen.
Verknüpfte Unternehmen
13 verknüpfte Unternehmen“Als Mutterkonzern der zugekauften Services Slack (Büro-Chat) und Tableau (Datenanalyse) muss Salesforce auch zugeben, dass sich diese Millia...”
“Als Mutterkonzern der zugekauften Services Slack (Büro-Chat) und Tableau (Datenanalyse) muss Salesforce auch zugeben, dass sich diese Millia...”
Globale Enterprise-SaaS-Plattform für CRM, Marketing, Daten, Analytics und automatisierte Workflows.
“Beim Cloud-CRM-Anbieter müssen 10 Prozent der Mitarbeiter:innen (immerhin 8.000 Menschen) gehen....”
“OpenAI etwa verrechnet für den Bild-Generator Dall-E pro verarbeiteten Bild....”
“Anbieter:innen wie Google oder Microsoft, wo viele Services in einem Angebot (Cloud, Chat, Storage, Mail. usw.) gebündelt sind, sind im Vort...”
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“Doch mit Rezession in den Industrieländern geraten auch Corporates zunehmend unter Druck – die kolportierten Stellenkürzungen bei der Großba...”
“So kann man sich etwa den „BVP Nasdaq Emerging Cloud Index“ ansehen, der die Aktien von vielen SaaS-Unternehmen wie Salesforce, Adobe, Twili...”
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Ontologie & Marktkonzepte
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Von Autonomie zu Rechenschaftspflicht: Vertrauen in einer Welt mit mehreren Agenten
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Treasure AI startet Personalization Studio und neues Preismodell
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