Beobachtetes Signal · 4. Sept. 2026 · Ratings Report · Quelle: Meedia · Relevanz: 1/5 · Sentiment: Negativ
RTL-Serienstart von „Die Flodders“ floppt bei den Einschaltquoten
Die neue RTL-Serie „Die Flodders“, ein Spin-off der bekannten 90er-Jahre-Produktion, blieb bei ihrer Premiere am Donnerstagabend im deutschen Fernsehen weit hinter den Erwartungen zurück. Die erste Episode zur Primetime um 20:15 Uhr erreichte lediglich 0,87 Millionen Zuschauer, was einem Marktanteil von 4,2 Prozent entspricht. Im weiteren Verlauf des Abends sanken die Reichweiten kontinuierlich auf bis zu 0,38 Millionen. Gegen den starken öffentlich-rechtlichen Konkurrenten, den ARD-Krimidauerbrenner „Nord bei Nordwest“ mit 6,46 Millionen Zuschauern (31,3 Prozent Marktanteil), war die Serie chancenlos. Auch in der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen enttäuschte das Format mit anfangs 8,9 und am Ende nur noch 5,0 Prozent Marktanteil. Die Ausstrahlungsstrategie, alle sechs Episoden an einem einzigen Abend zu senden, ging somit nicht auf, und selbst Privatsender-Konkurrenten wie Kabel Eins und Sat.1 erzielten bessere Werte.
Reichweiten- und Quotenanalyse zur TV-Premiere einer spezifischen Serie; primär für das klassische lineare Fernsehen von Bedeutung, stellt jedoch kein marktveränderndes Branchenereignis dar.
Marktsignale zu ARD in Echtzeit verfolgen
Polaris7 erfasst behördliche Registrierungen, Primärquellen, Führungswechsel und Deal-Aktivitäten rund um die Uhr. Erstellen Sie Ihren kostenlosen Explorer-Workspace, um automatisierte Executive Briefings zu erhalten.
Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Die Auftaktepisode von „Die Flodders“ erreichte bei RTL um 20:15 Uhr nur 0,87 Millionen Zuschauer (4,2 Prozent Marktanteil).
- Alle sechs Episoden wurden an einem Abend ausgestrahlt; die Zuschauerzahlen sanken dabei von 0,87 auf 0,38 Millionen.
- Der ARD-Krimi „Nord bei Nordwest“ dominierte den Sendeplatz zeitgleich mit 6,46 Millionen Zuschauern und 31,3 Prozent Marktanteil.
- In der werberelevanten Zielgruppe (14-49 Jahre) sank der Marktanteil von anfangs 8,9 Prozent auf 5,0 Prozent bei der sechsten Folge.
- Konkurrenten wie Kabel Eins und Sat.1 übertrafen die Quoten der RTL-Serie im Laufe des Abends teilweise deutlich.
Verknüpfte Unternehmen
7 verknüpfte Unternehmen“ARD's crime series 'Nord bei Nordwest' dominated the evening ratings....”
“ZDF's 'neue Folge der Bergretter' lost heavily against the ARD crime drama....”
“Sat.1's show 'Wer ist Deutschlands Superhirn?' attracted 0.95 million viewers....”
“Kabel Eins' 'Achtung Abzocke' achieved 0.28 million viewers and a 9.6% market share....”
“ProSieben's 'Beauty & The Nerd' reached 0.22 million viewers....”
“RTL landed with 'Die Flodders' and aired all six episodes on Thursday night....”
“RTL Zwei's 'Genial daneben' only attracted 0.08 million viewers....”
Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
RTL-Show „Die Bachelors“ bricht bei TV-Quoten ein
Laut MEEDIA Video Daily dominierten die linearen TV-Quoten vom Mittwoch, 8. Juli 2026, das Sendergeschehen: Das ZDF-Kriminalmagazin „Aktenzeichen XY… Vermisst“ gewann die Primetime mit 3,65 Millionen Zuschauern (18,9 % Marktanteil), während die 20:00-Uhr-„Tagesschau“ das Tagesgeschehen mit 5,02 Millionen (27,5 %) anführte. Bei den privaten Sendern überzeugte Sat.1 mit „Das große Backen - Die Profis“ (1,18 Millionen, 6,7 %). RTL verzeichnete mit dem Reality-Format „Die Bachelors“ hingegen katastrophale Werte deutlich unter dem eigenen Zwölfmonatsschnitt: Die Sendung erreichte nur rund 0,58 Millionen Gesamtzuschauer (3,1 % Anteil) sowie magere 0,15 Millionen in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen (5,3 % gegenüber dem RTL-Durchschnitt von 9,3 %). Im Streaming-Bereich sprang „Glennkill - Ein Schafskrimi“ direkt auf Platz 1 der deutschen Prime Video-Charts. Der Bericht liefert detaillierte Marktanteils- und demografische Analysen für Sender und Media-Buyer.
RTL-Format „Die Verräter“ verzeichnet schwächsten Staffelstart aller Zeiten
Die vierte Staffel von „Die Verräter“ bei RTL startete mit historisch schwachen linearen Quoten. Laut Daten von AGF SCOPE und DWDL.de erreichte die TV-Premiere durchschnittlich 1,25 Millionen Zuschauer (6,1 % Gesamtmarktanteil) sowie einen Tiefstwert von 7,6 % in der werberelevanten Kernzielgruppe der 14- bis 49-Jährigen. Zum Vergleich: Staffel 3 startete mit rund 500.000 Zuschauern mehr, Staffel 1 mit über 1,9 Millionen. Nach vier von acht Episoden verzeichnete das Format am Donnerstag leichte Zugewinne auf 1,20 Millionen Zuschauer, verharrte jedoch bei den 14- bis 49-Jährigen auf niedrigem Niveau (ca. 200.000 Zuschauer; 7,2 % Marktanteil; Tiefstwert am Dienstag: 5,6 %). In der erweiterten Zielgruppe 14–59 Jahre lag der Anteil bei 8,4 %. Auf RTL+ erzielte die Formatmarke in der Veröffentlichungswoche der ersten beiden Folgen eine Streaming-Nettoreichweite von 0,521 Millionen. Nachfolgende RTL-Formate wie Stern TV und RTL aktuell performten deutlich stärker.
RTL-Show „Gladiators“ floppt – ZDF-Quiz schlägt ProSieben bei Jüngeren
Die aktuellen TV-Einschaltquoten der AGF Videoforschung verdeutlichen die anhaltenden Herausforderungen für private Fernsehsender im linearen Programm. RTL erlitt mit der Neuauflage von „Gladiators“ einen herben Rückschlag und erzielte lediglich 470.000 Zuschauer sowie einen Marktanteil von 2,6 Prozent. Auch ProSieben blieb mit „Schlag den Star“ hinter den Erwartungen zurück und verzeichnete mit 600.000 Gesamtzuschauern einen Tiefstwert, rettete sich in der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen jedoch auf 10,2 Prozent Marktanteil. Deutlich erfolgreicher agierten die öffentlich-rechtlichen Sender: Johannes B. Kerners „Der Quiz-Champion“ im ZDF sicherte sich mit 11,1 Prozent den Primetime-Sieg bei den jüngeren Zuschauern bei 2,82 Millionen Gesamtzuschauern. Den Gesamtsieg holte der ARD-Krimi „Harter Brocken: Die Versuchung“ mit 4,63 Millionen Zuschauern und 24,0 Prozent Marktanteil.
Marktsignale & Strategische Shifts in Echtzeit verfolgen
Erstellen Sie benutzerdefinierte Watchlists, um automatisierte, evidenzbasierte Executive Briefings zu erhalten, sobald wesentliche Signale oder Marktverschiebungen auftreten.
