Beobachtetes Signal · 4. Nov. 2026 · Funding · Quelle: techcrunch · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Positiv
Revolut schließt Sekundärrunde mit 115 Mrd. $ Bewertung ab
Revolut hat eine sekundäre Aktienverkaufsrunde abgeschlossen, die den Neobank mit 115 Milliarden US-Dollar (ca. 103 Milliarden Euro) bewertet. Der Deal wurde von Glade Brook Capital Partners, Coatue, Durable Capital Partners, T. Rowe Price und Baillie Gifford angeführt und ermöglichte es Mitarbeitern, Aktien zu verkaufen. Das entspricht einer Verdopplung der Bewertung von 75 Milliarden US-Dollar vor einem Jahr und 45 Milliarden US-Dollar im Jahr 2024. Revolut plant, die Runde zur Mitarbeiterbindung zu nutzen und den Börsengang bis nach 2028 zu verschieben, mit einer angestrebten Doppelnotierung in New York und London zu bis zu 200 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen expandiert global durch die Gründung lokaler Banken in Großbritannien, Mexiko, Australien und Neuseeland sowie durch Lizenzen in Frankreich, Kolumbien, Argentinien und einer vorläufigen US-Genehmigung. In Österreich wird Revolut ab 2027 österreichische IBANs ausgeben und Kapitalertragsteuer einbehalten. Revolut meldete für 2025 einen Umsatz von 5,3 Milliarden Euro (plus 46 %) und einen Vorsteuergewinn von 2,0 Milliarden Euro (plus 57 %). Das Unternehmen strebt mehr als 100 Millionen Kunden weltweit an.
Revoluts Bewertungsmeilenstein signalisiert Wachstum im Fintech-Sektor und könnte den Digitalbanking-Bereich beeinflussen, relevant für MarTech wegen des Werbepotenzials.
Marktsignale zu Revolut in Echtzeit verfolgen
Polaris7 erfasst behördliche Registrierungen, Primärquellen, Führungswechsel und Deal-Aktivitäten rund um die Uhr. Erstellen Sie Ihren Polaris7-Workspace, um automatisierte Executive Briefings zu erhalten.
Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Revolut schloss eine sekundäre Aktienverkaufsrunde zu einer Bewertung von 115 Milliarden US-Dollar (103 Milliarden Euro) ab.
- Zu den Lead-Investoren gehörten Glade Brook Capital Partners, Coatue, Durable Capital Partners, T. Rowe Price und Baillie Gifford.
- Revolut hat seit Anfang 2026 Banken in Großbritannien, Mexiko, Australien und Neuseeland gegründet.
- Revolut erhielt Banklizenzen in Frankreich, Kolumbien, Argentinien und eine vorläufige Genehmigung in den USA.
- Der Umsatz von Revolut stieg 2025 um 46 % auf 5,3 Milliarden Euro, der Vorsteuergewinn um 57 % auf 2,0 Milliarden Euro.
Verknüpfte Unternehmen
11 verknüpfte Unternehmen“Die Investoren von Revolut haben einen Sekundäranteilsverkauf abgeschlossen, der das Unternehmen mit 115 Milliarden US-Dollar bewertet.”
“Zu den Investoren, die den Sekundäranteilsverkauf anführten, gehörte auch Coatue.”
“Zu den Investoren, die den Sekundäranteilsverkauf anführten, gehörte auch Durable Capital Partners.”
“Die Runde wurde von T. Rowe Price angeführt.”
“Zu den Investoren, die den Sekundäranteilsverkauf anführten, gehörte auch Baillie Gifford.”
“Als konkurrierende Neobank erwähnt, die in Gesprächen über die Übernahme von Monzo ist.”
“Britische Digitalbank, die laut Berichten von Nubank übernommen werden soll.”
“Revolut wird höher bewertet als Barclays, ohne börsennotiert zu sein.”
“Als Neobroker erwähnt, der sein Bankgeschäft ausbaut und österreichische IBANs erhält.”
“Im Zusammenhang mit Elizabeth Warrens Brief zu IPO-Risiken erwähnt, nicht direkt mit Revolut verbunden.”
“Als Neobroker erwähnt, der sein Bankgeschäft ausbaut und österreichische IBANs erhält.”
Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Revolut plant Dual-Listing in den USA und UK mit 200-Milliarden-Dollar-Bewertung
Die in London ansässige Neobank Revolut plant laut Mitgründer und CEO Nik Storonsky ein duales Börsenlisting in New York und London. Für den Börsengang, der frühestens für 2028 avisiert wird, strebt das Fintech eine Bewertung von bis zu 200 Milliarden US-Dollar an. Storonsky bevorzugt aufgrund des größeren Investorenpools primär den US-Markt, möchte jedoch gleichzeitig die Präsenz in London aufrechterhalten. Zuletzt wurde Revolut im Rahmen einer Finanzierungsrunde mit 75 Milliarden US-Dollar bewertet, womit sich der Unternehmenswert bis zum IPO nahezu verdreifachen müsste. Ein zentraler Erfolgsfaktor ist die US-Expansion, für die Revolut bereits eine bedingte US-Banklizenz erhalten hat. Bis 2030 plant das Unternehmen jährliche Wachstumsinvestitionen von rund 2,3 Milliarden Euro.
Revolut strebt 150-Mrd.-IPO an; Robinhood startet börsennotierten VC-Fonds
Ein Fintech-Newsletter berichtet über zwei marktrelevante Entwicklungen. Revolut treibt durch gestaffelte Sekundärmarktverkäufe seine Bewertung von 45 Mrd. USD (2024) über 75 Mrd. USD (2025) auf einen Zielwert von 150 Mrd. USD für einen IPO voran; überzeichnete Runden wurden von Investoren wie Coatue, Fidelity, Andreessen Horowitz, T. Rowe Price und dem Venture-Arm von Nvidia angeführt. Revolut prognostiziert für 2025 einen Umsatz von 4,1 Mrd. GBP (5,5 Mrd. USD) und wurde von der britischen Aufsichtsbehörde als eines von vier Unternehmen ausgewählt, um einen GBP-gedeckten Stablecoin im regulatorischen Sandbox-Verfahren zu testen. Parallel dazu beantragte Robinhood die Notierung eines geschlossenen Venture-Fonds an der NYSE unter dem Ticker RVI mit einem Zielvolumen von 1 Mio. USD bei 25 USD je Aktie. Der Fonds hält Anteile an Databricks, Revolut, Airwallex, Ramp, Oura und weiteren, beinhaltet eine Zusage zum Kauf von Stripe-Sekundäranteilen im Wert von 14,6 Mio. USD, berechnet eine Managementgebühr von 2 % (zu Beginn halbiert) und verzichtet auf Performance-Carry. Beide Initiativen könnten die IPO-Preismechanismen sowie den Zugang von Privatanlegern zu Venture-Kapital grundlegend verändern.
Revoluts Rekordgewinn von 1,3 Mrd. Pfund unterstreicht Bankambitionen
Der Newsletter beleuchtet zwei wesentliche Entwicklungen: Erstens die breite Branchenkonsolidierung hinter dem Universal Commerce Protocol (UCP). Nach dem Ausstieg von Stripe aus dem rivalisierenden Agentic Commerce Protocol sind Tech-Giganten wie Amazon, Microsoft, Meta, Salesforce und Stripe dem Tech Council beigetreten. Tests mit agentenbasiertem Instant Checkout zeigten jedoch eine geringe Conversion (ca. 1,18 %) und hohe Abbruchraten, woraufhin OpenAI seine Checkout-Funktion zurückzog. Zweitens belegen die FY25-Zahlen von Revolut mit 4,5 Mrd. Pfund Umsatz, 1,3 Mrd. Pfund Nettogewinn und 36 Mrd. Pfund an Einlagen bei einer extrem niedrigen Loan-to-Deposit-Quote von rund 6 % enorme Stärke. Analysen von J.P. Morgan und UBS heben die hohe Profitabilität durch Gebühren sowie die Kreditoptionen hervor, die durch die uneingeschränkte britische Banklizenz (März 2026) und den angestrebten US-Bankstatus ermöglicht werden.
Alle künftigen Signale zu Revolut & Wettbewerbern im Briefing erhalten
Verpassen Sie keine M&A-Transaktionen, Führungswechsel, Kunden-Etats oder Produkt-Launches mehr. Polaris7 überwacht über 20.000 Primärquellen rund um die Uhr und liefert evidenzbasierte Telemetrie direkt in Ihr wöchentliches Executive Briefing.
