Beobachtetes Signal · 18. Juni 2019 · Partnership · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv
Responsible Media Alliance gegründet zur Stärkung des Werbevertrauens
Procter & Gamble, Google, Facebook, Adidas, Teads, Twitter und zahlreiche weitere werbetreibende Unternehmen haben sich zur Responsible Media Alliance zusammengeschlossen, um Brand Safety zu stärken und ein verantwortungsvolleres digitales Medienumfeld zu fördern. Die Initiative zielt darauf ab, das Vertrauen von Advertisern in digitale Ökosysteme durch konkrete Maßnahmen wiederherzustellen. Der Koalition gehören 16 führende Werbetreibende an – darunter Unilever, Procter & Gamble, Adidas, Bayer, BP, Danone, Diageo, General Mills, LVMH, Mars, Mastercard, Mondelez, Nestlé und Shell –, ergänzt durch Medienpartner wie Teads, TrustX, Twitter, Unruly und Verizon Media sowie NBC/Universal. Hinzu kommen globale Branchenverbände wie ANA, 4A's, IAB, ISBA und die World Federation of Advertisers. Vertreter von Facebook und Mars betonten zum Auftakt die Notwendigkeit, den Fokus von reinem Reichweitenwachstum auf eine verantwortungsvolle Reichweite zu verlagern.
Die Bildung dieser branchenübergreifenden Koalition aus Advertisern, Plattformen, Publishern und Verbänden zielt darauf ab, Brand Safety massiv zu erhöhen und das verlorene Vertrauen in digitale Media-Ökosysteme nachhaltig wiederherzustellen.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- 16 werbetreibende Unternehmen, darunter Unilever, P&G, Adidas und Mars, beteiligen sich an der Responsible Media Alliance.
- Medienpartner wie Teads, Twitter, TrustX, Unruly und Verizon Media sind Teil des Projekts.
- Die Plattformen Google und Facebook sowie NBC/Universal sind ebenfalls involviert.
- Bedeutende Branchenverbände wie IAB, ANA, ISBA und WFA unterstützen die Initiative.
- Fokus liegt auf dem Übergang von reiner Reichweitenoptimierung hin zu 'Responsible Reach'.
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5 verknüpfte UnternehmenOntologie & Marktkonzepte
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Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Vereinfachung des CTV-Zugangs entscheidend bei gleichem Inventarzugang
Auf der DMEXCO 2026 sprach Bastian Sarott, CTV Business Lead EMEA bei Teads, über den sich entwickelnden CTV-Markt und stellte fest, dass die meisten Ad-Tech-Akteure ähnlichen Zugang zu In-Stream-Inventar haben, was die Differenzierung erschwert. Er betonte, dass der Schlüssel zur Differenzierung darin liegt, den Zugang zu Inventar für Käufer zu vereinfachen und die seit langem bestehenden Fragmentierungsprobleme anzugehen. Diese Herausforderungen erstrecken sich auch auf den wachsenden Home-Screen-Markt, in dem TV-Hersteller verschiedene Technologien einsetzen. Sarott hob hervor, dass die Reduzierung von Komplexität entscheidend für Wachstum und Käuferzufriedenheit in der CTV-Werbung ist.
Whale TV und Teads machen CTV-Inventar weltweit verfügbar
Das Adtech-Unternehmen Teads erweitert sein Connected-TV-Angebot um weiteres Homescreen-Inventar von Whale TV. Werbetreibende können die Werbeflächen von Whale TV nun in über 100 Ländern über den Teads Ad Manager einkaufen. Damit weiten die beiden Unternehmen ihre seit 2024 bestehende Zusammenarbeit global aus. Whale TV, früher bekannt als Zeasn, meldet 47,5 Millionen monatlich aktive TV-Geräte weltweit, davon 35% in Europa. Das Unternehmen arbeitet mit über 400 TV-Marken zusammen, darunter Philips, TCL und Sharp. Teads hat nun direkten Zugang zu über 500 Millionen adressierbaren TV-Geräten für Homescreen-Werbung und hat seit 2023 mehr als 6.000 Homescreen-Kampagnen ausgeliefert. Das Angebot umfasst Homescreen-Mastheads und native Display-Formate, die sich zu Fullscreen-Video erweitern lassen.
Agentic Commerce steigert BFCM-Leistung für Marken
Swap, ein Anbieter für agentic Commerce, zeigt, wie KI-gestützte Storefronts die E-Commerce-Leistung während des Black Friday und Cyber Monday optimieren können. Der Artikel beschreibt die Partnerschaft mit der Modemarke Willy Chavarria für eine Kollektion zur Weltmeisterschaft 2026, die innerhalb von sechs Tagen über 1.000 Bestellungen mit einer Konversionsrate von 3% und einem durchschnittlichen Bestellwert von 249 US-Dollar generierte. Swap berichtet, dass agentic Storefronts eine doppelt so hohe Konversion, dreimal so viel Zeit auf der Website und 20% weniger Retouren erzielen. Der Artikel betont auch die Bedeutung von Post-Purchase-Strategien wie Retourenmanagement und Umtauschprogrammen, um Umsatz zu sichern. Das Checkout+ Programm von Swap verzeichnet 60% Opt-in-Raten und eine Steigerung des einbehaltenen Umsatzes um etwa 35% im Jahresvergleich für Marken, die die Retoureninfrastruktur nutzen.
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