Beobachtetes Signal · 17. Jan. 2026 · Measurement · Quelle: State of Streaming · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Positiv
Prime Video Bears-Packers-Stream bricht NFL-Rekord
Amazons Prime Video hat einen neuen NFL-Streaming-Rekord für ein einzelnes Spiel aufgestellt: Das Wild-Card-Spiel zwischen den Chicago Bears und den Green Bay Packers am 17. Januar 2026 erreichte im Schnitt 31,61 Millionen Zuschauer. Damit übertraf die Übertragung den bisherigen Streaming-Rekord von 27,52 Millionen von Netflix und ist das erste exklusive Streaming-NFL-Spiel mit über 30 Millionen Durchschnittszuschauern; in der Schlussphase wurde ein Peak von mehr als 34 Millionen erreicht. Dieses Ergebnis unterstreicht die wachsende Dominanz von Streaming bei Live-Sport, stärkt Amazons Verhandlungsposition bei NFL-Rechten und folgt einem generellen Anstieg der Prime Video-Zuschauerzahlen bei Thursday Night Football, das im Jahresvergleich ein Plus von 16 Prozent verzeichnete.
Dass ein exklusives NFL-Playoff-Spiel im Streaming Zuschauerrekorde bricht, signalisiert eine massive Abwanderung des Publikums zu CTV und OTT im Live-Sport. Dies stärkt die Verhandlungsmacht von Streaming-Plattformen bei Medienrechten und beeinflusst die Werbeinventar-Planung über lineare und digitale Kanäle hinweg.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Prime Video erzielte beim Bears-Packers Wild-Card-Spiel (17. Januar 2026) im Schnitt 31,61 Millionen Zuschauer.
- Die Prime Video-Übertragung übertraf den bisherigen Streaming-Rekord von 27,52 Millionen Zuschauern von Netflix.
- In den letzten Minuten verzeichnete das Spiel einen Zuschauer-Peak von über 34 Millionen.
- Dies war die erste exklusive Streaming-NFL-Übertragung, die die Marke von 30 Millionen Durchschnittszuschauern knackte.
- Der traditionelle Broadcaster Fox erreichte am selben Wochenende 41 Millionen Zuschauer für sein Top-Spiel.
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Amazons TNF-Auftakt nähert sich Netflix an und verringert Broadcast-Rückstand
Das erste Thursday Night Football-Spiel der NFL-Saison 2026 auf Amazon Prime Video erzielte durchschnittlich 18,6 Millionen Zuschauer und zog damit fast mit dem ersten NFL-Spiel von Netflix (18,518 Millionen) gleich. NBC und Peacock führten das Kickoff Game mit 25,1 Millionen Zuschauern an. Die Ergebnisse verringern die Reichweitenlücke zwischen reinem Streaming und linearem Broadcast TV weiter und unterstreichen das wachsende Vertrauen der NFL in Digitalplattformen. Amazons Zuschauerzahl stieg im Vergleich zum Vorjahresauftakt um 5 % und markierte das drittmeistgesehene reguläre Saisonspiel auf der Plattform. Trotz eines allgemeinen Rückgangs der NFL-Zuschauerzahlen in Woche 1 um 13 % im Vorjahresvergleich verzeichneten NBCs Sunday Night Football (+4 %) und ESPNs Monday Night Football starke Zuwächse. Die Daten belegen, dass Streamingdienste bei Live-Sport-Großevents nun ein nahezu vergleichbares Reichweitenniveau wie das traditionelle Fernsehen erreichen.
Netflix-Weihnachtsspiele der NFL brechen Streaming-Rekorde bei Live-Sport
Die NFL-Weihnachtsübertragung von Netflix zwischen den Vikings und Lions verzeichnete laut Nielsen im Schnitt 27,5 Millionen Zuschauer und markierte damit das größte US-Streaming-Publikum für ein NFL-Spiel. Das Haupteignis von Netflix erreichte in der Spitze über 30 Millionen Zuschauer, während ein zweites Spiel (Cowboys gegen Commanders) knapp 20 Millionen anzog. Gleichzeitig erzielte Amazon Prime Video mit Broncos gegen Chiefs 21,1 Millionen Zuschauer für das Thursday Night Football-Format. Die Halbzeitshow mit Snoop Dogg kam auf rund 29 Millionen Zuschauer und übertraf damit den Gesamtdurchschnitt des Spiels. Im zweiten Jahr eines dreijährigen Rechtevertrags belegt Netflix nun die ersten drei Plätze der meistgestreamten NFL-Spiele in der US-Geschichte. Diese Rekorderfolge unterstreichen die massiv steigende Reichweite von Connected TV im Live-Sport und haben weitreichende Implikationen für die Werbewirkungsmessung, die Bewertung von Medienrechten und das zukünftige Inventar.
NFL-Einschaltquoten erreichen 35-Jahres-Hoch bei Streaming und Broadcast
Die NFL-Regulärsaison 2025 erzielte im Schnitt 18,7 Millionen Zuschauer pro Spiel, was einem Anstieg von 10 Prozent im Jahresvergleich und dem höchsten Wert seit über 35 Jahren entspricht. Sämtliche Medienpartner verzeichneten Reichweitengewinne: NBCs Sunday Night Football führt die Primetime mit durchschnittlich 23,5 Millionen Zuschauern an, CBS steigerte sich um 11 Prozent auf seine bisher stärkste Saison, und Amazons Thursday Night Football legte um 16 Prozent auf 15,3 Millionen Zuschauer zu. Nielsens aktualisierte Messmethodik, die Out-of-Home-Nutzung und Set-Top-Box-Big-Data besser einbindet, trug zu diesen Zuwächsen bei. Auch die internationale Strategie zeigte Wirkung; sechs Übersee-Spiele auf dem NFL Network verzeichneten ein Plus von 32 Prozent.
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