Beobachtetes Signal · 21. Mai 2026 · Hiring · Quelle: persoenlich.com News · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Paul Frutiger übernimmt Geschäftsführung von SwissMediaCast
Paul Frutiger übernimmt per 1. Juli 2026 die Geschäftsführung der SwissMediaCast AG. Der 61-jährige Elektroingenieur und Betriebsökonom bringt über 25 Jahre Erfahrung in den Bereichen Telekommunikation, IT und Broadcast mit, unter anderem aus Tätigkeiten im Umfeld von Swisscom. Zuletzt war er Partner bei der ProAct Projektmanagement AG, wo er ein 18-köpfiges Team leitete und rund 5 Millionen Schweizer Franken Umsatz verantwortete. Er tritt die Nachfolge von Bernhard Schmid an, der das Unternehmen seit 2017 geführt hat und bis Ende 2026 für eine geordnete Übergabe im Betrieb verbleibt. SwissMediaCast gilt als grösste private DAB+-Netzbetreiberin der Schweiz und verbreitet in der Deutschschweiz 45 Radioprogramme über sechs Netze und 188 Sender.
Der Führungswechsel beim grössten privaten DAB+-Netzbetreiber der Schweiz betreibt den Hörfunk-Broadcast und das lokale Audio-Advertising-Inventar, hat jedoch nur begrenzte Auswirkungen auf die globale AdTech-Industrie.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Paul Frutiger übernimmt per 1. Juli 2026 die Geschäftsführung der SwissMediaCast AG.
- Der 61-jährige Elektroingenieur und Betriebsökonom verfügt über mehr als 25 Jahre Branchenerfahrung in Telekom, IT und Broadcast.
- Zuletzt war er Partner bei ProAct Projektmanagement mit Verantwortung für 18 Mitarbeitende und rund 5 Millionen CHF Umsatz.
- Der langjährige CEO Bernhard Schmid übergibt die Leitung, begleitet den Übergang jedoch bis Ende 2026.
- SwissMediaCast betreibt das grösste private DAB+-Netz der Deutschschweiz mit 45 Programmen über sechs Netze und 188 Sender.
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Pät Schreiber wird neuer CEO von Star TV Medien
Pät Schreiber übernimmt zum 31. August 2026 den Posten des CEO bei Star TV Medien und zieht gleichzeitig in den Verwaltungsrat ein. Der Gründer Paul Grau übergibt an diesem Datum die operative Verantwortung nach über drei Jahrzehnten an der Spitze, bleibt dem Unternehmen jedoch als Verwaltungsratspräsident erhalten. Schreiber wechselt von Auftanken.TV, wo er bis Ende Juli 2026 als COO und Programmleiter tätig war. Zu seinen künftigen Aufgaben gehört es, das Medienangebot auszubauen, digitale Aktivitäten sowie Partnerschaften zu stärken und die Reichweite in der DACH-Region sowie auf Streaming-Plattformen nachhaltig zu vergrößern. Zürtliche Stationen seiner Karriere umfassen Tätigkeiten als Produzent und Moderator bei Sendern wie Star TV, MTV Schweiz, Swiss1 und Tele Top sowie eine Ausbildung an der RTL Journalistenschule.
Auftanken.TV: COO und Programmleiter Pät Schreiber verlässt den Sender
Pät Schreiber legt seine Ämter als COO und Programmleiter des Schweizer Senders Auftanken.TV zum Ende des Monats Juli 2026 nieder. Seit seiner Ernennung in diese Doppelfunktion im Jahr 2021 verantwortete Schreiber die strategische und operative Weiterentwicklung des Kanals zu einem Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, Bildung, Gesundheit und Musik. Unter seiner Führung steigerte sich der durch Mediapulse ausgewiesene Marktanteil von null auf bis zu 0,3 Prozent, und der Sender verzeichnete zuletzt eine plattformübergreifende tägliche Reichweite von über 100.000 Zuschauern. Seine zukünftigen beruflichen Schritte stehen fest, sollen jedoch erst zu einem späteren Zeitpunkt kommuniziert werden. Zuvor war Schreiber unter anderem als Produktionsleiter, Produzent und Moderator für Star TV, MTV Switzerland, Swiss1 und Tele Top tätig und ist Mitglied des Vorstands von ShowSzene Schweiz.
Bernard Maissen zum Präsidenten der Stiftung des Schweizer Presserats ernannt
Bernard Maissen, der ehemalige Direktor des Bakom, wurde zum Präsidenten der Stiftung gewählt, die den Schweizer Presserat beaufsichtigt. In einem Interview bezeichnete er den Rat als chronisch überlastet sowie unterfinanziert und betonte, dass seine Prioritäten in der Sicherung einer langfristigen Finanzierung, der Verbesserung von Strukturen und Abläufen sowie einer teamorientierten Zusammenarbeit mit dem Vorstand liegen. Maissen zeigte sich offen für notwendige Reformen und wies darauf hin, dass der revidierte Artikel 76 des Radio- und Fernsehgesetzes ab dem 1. Januar 2027 eine stärkere Unterstützung des Presserats ermöglichen wird. Zudem ging er auf die hohen Beschwerdezahlen seit der Pandemie ein und strebt an, die Bearbeitungszeiten zu verkürzen, während die niederschwellige Selbstregulierung erhalten bleibt. Das Interview wurde am 26.06.2026 auf persoenlich.com veröffentlicht.
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