Beobachtetes Signal · 25. Feb. 2026 · M&A · Quelle: Adweek · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Neutral
Paramount erhöht Übernahmeangebot für Warner Bros. Discovery auf 31 US-Dollar
Paramount Skydance hat sein reines Barangebot zur Übernahme von Warner Bros. Discovery (WBD) von 30 auf 31 US-Dollar je Aktie angehoben. Dies gab CEO David Ellison im Rahmen des Q4-Earnings-Calls bekannt. Das nachgebesserte Angebot umfasst eine vierteljährliche Ticking Fee von 0,25 US-Dollar pro Aktie ab dem 30. September sowie eine Breakup-Fee in Höhe von 7 Milliarden US-Dollar. Zudem bekräftigte Paramount die Zusage, die Kündigungsgebühr von 2,8 Milliarden US-Dollar zu übernehmen, die WBD bei einem Scheitern des Netflix-Deals fällig würde. WBD empfiehlt seinen Aktionären weiterhin das konkurrierende Barangebot von Netflix über 72 Milliarden US-Dollar (27,75 US-Dollar je Aktie). Parallel meldete Paramount ein Direct-to-Consumer-Wachstum von 10 % im Jahresvergleich, getrieben durch Paramount+, prognostiziert rund 30 Milliarden US-Dollar Umsatz für 2026 und verringerte die Verluste im linearen TV-Netzwerkgeschäft auf 4,7 Milliarden US-Dollar.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Paramount Skydance erhöht das Barangebot für WBD von 30 auf 31 US-Dollar je Aktie.
- Das Angebot beinhaltet eine Ticking Fee von 0,25 US-Dollar pro Quartal nach dem 30. September und eine Termination Fee von 7 Milliarden US-Dollar.
- Paramount übernimmt im Falle eines Abbruchs der Netflix-Transaktion die fällige Breakup-Fee von 2,8 Milliarden US-Dollar für WBD.
- Das WBD-Board empfiehlt weiterhin die konkurrierende Offerte von Netflix über 72 Milliarden US-Dollar (27,75 US-Dollar je Aktie).
- Paramount verzeichnet 10 % YoY-Wachstum im DTC-Segment, erwartet 30 Milliarden US-Dollar Umsatz für 2026 und senkt TV-Verluste auf 4,7 Milliarden US-Dollar.
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Paramount übernimmt Warner Bros. Discovery nach Netflix-Rückzug
Paramount Skydance, geführt von David Ellison und finanziert durch Larry Ellison, übernimmt Warner Bros. Discovery (WBD). WBD stufte das Paramount-Angebot von 31 US-Dollar pro Aktie als überlegen ein. Netflix verzichtete darauf, sein vorheriges All-Cash-Gebot über 82,7 Milliarden US-Dollar nachzubessern, und zog sich zurück. Die fällige Auflösungsgebühr von 2,8 Milliarden US-Dollar an Netflix übernimmt Paramount. Die Transaktion umfasst die WBD-Studios, HBO, Streaming-Assets, Gaming- und Entertainment-Sparten sowie lineare TV-Netzwerke wie CNN, TBS, TNT, Discovery und HGTV. Paramount übernimmt zudem WBD-Schulden in Höhe von rund 33 Milliarden US-Dollar. Finanziert wird der Deal unter anderem durch eine Kreditzusage über 57,5 Milliarden US-Dollar von Bank of America Merrill Lynch, Citi und Apollo Global Management. Die Aktien beider Unternehmen legten nachbörslich zu.
Paramount Skydance übernimmt Warner Bros. Discovery für 111 Milliarden US-Dollar
Paramount hat die Übernahme von Warner Bros. im Wert von 111 Milliarden US-Dollar abgeschlossen und konsolidiert damit ein umfangreiches Portfolio an Streaming-Diensten und Kanälen, darunter Paramount+, HBO Max, CBS und Discovery+. Die fusionierte Gruppe wird voraussichtlich bis zu 200 Millionen Abonnenten weltweit erreichen, was ihre Verhandlungsmacht stärkt, Paramount jedoch mit erheblicher Verschuldung belastet. Dieser Schritt verändert die Wettbewerbslandschaft im Streaming-Markt gegenüber Schwergewichten wie Netflix, Amazon und Disney+ grundlegend. Während YouTube bei Langform-Inhalten und Werbeumsätzen weiterhin dominiert, reagiert die Branche mit verstärkter Kollaboration, darunter Amazon Ads- und Netflix-Inventar-Integrationen via Amazon DSP sowie diversen Broadcaster-Joint-Ventures. Diese Entwicklungen unterstreichen die fortschreitende Konsolidierung und plattformübergreifende Innovationen im Connected TV- und Werbemarkt.
Paramount plant feindliche Übernahme von Warner Bros. Discovery für 108 Mrd. Dollar
Paramount Skydance hat ein unaufgefordertes, rein barmittelbasiertes Übernahmeangebot in Höhe von 108 Milliarden US-Dollar für Warner Bros. Discovery (WBD) vorgelegt. Der Vorstoß torpediert die bestehende Vereinbarung von WBD, seine Streaming- und Studio-Assets für 83 Milliarden US-Dollar an Netflix zu verkaufen. Während der Netflix-Deal WBD-Aktionären einen variablen Erlös von etwa 21 bis 28 US-Dollar je Aktie in Aussicht stellt, bietet Paramount fixe 30 US-Dollar pro Aktie. Zudem übernimmt Paramount die Breakup-Fee in Höhe von 2,8 Milliarden US-Dollar sowie rund 1,5 Milliarden US-Dollar an Finanzierungskosten der Netflix-Transaktion. Sollten regulatorische Hürden den Abschluss über Ende 2026 hinaus verzögern, stellt Paramount eine vierteljährliche Ticking Fee von 650 Millionen US-Dollar bereit. Das WBD-Board prüft Verhandlungen mit Paramount; Netflix besitzt ein vertragliches Nachbesserungsrecht, um die Offerte zu kontern.
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